Telematik für Kommunen

Ob Streudienst im Winter, Grünflächenpflege der Parkanlagen oder die tägliche Müllabfuhr – für die Instandhaltung öffentlicher Straßen, Wege und Flächen müssen sich Städte und Kommunen rund um die Uhr auf ihre Einsatzfahrzeuge verlassen können.

Von Schneepflügen und Streufahrzeugen, über Mähmaschinen bis hin zu Straßenreinigungsfahrzeugen – so vielfältig die Aufgabenbereiche, so unterschiedlich sind auch die Maschinen und Geräte, die dazu benötigt werden. Da der Betrieb dieser Vielzahl an Spezialfahrzeugen hohe Kosten für Anschaffung und Wartung bedeutet, gilt es für die Kommunen, den Einsatz möglichst effizient zu planen und dabei lange Standzeiten oder Umwege zu vermeiden. Optimierte Tourenplanung und intelligentes Routing sind nur zwei zentrale Aufgaben in diesem Zusammenhang.

Um die gefahrenen Strecken besser überwachen und die einzelnen Einsätze gezielter planen zu können, greifen viele Kommunen mittlerweile auf Telematik zurück. Diese Technologie verknüpft Telekommunikation, Navigation sowie Informatik und umfasst solche Anwendungen, die auf drahtloser Übertragung von Informationen und deren Weiterverarbeitung basieren. Mittels GPS/GPRS und über an den Geräten installierte Sensoren übertragen Telematik-Systeme die für Streckenplanung und das Auftragsmanagement wichtigen Daten sowohl in die Fahrerkabine als auch in das Betriebsbüro. Diese Informationen werden dabei meist über Displays, Monitore und seit geraumer Zeit auch via Tablets, Smartphones und Weareables digital und ortsbezogen dargestellt.

Da Kommunen zudem besondere Anforderungen an Telematik- Systeme haben, wie beispielsweise Dokumentation von Schäden an Straßen und Autobahnen, bieten einige Telematik-Anbieter wie MagicMaps und info-tech solutions IT-Produkte an, die an diese speziellen Bestimmungen angepasst sind.