Wetterdaten für KfZ-Haftpflicht PAYD

Der Anbieter für Geodaten DDS Geo hat Wetter- und Temperaturinformationen vom Vortag im Portfolio.

Foto: pixabay (blickpixel) CC0

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Die DDS Digital Data Services GmbH hat weltweite Wetterdaten im Datenportfolio, die bei Fragestellungen im Versicherungswesen, zum Beispiel bei der Risikoabschätzung und der Schadensevaluierung eingesetzt werden, oder auch im Risk-Management, im Logistikbereich und bei Potenzialabschätzungen der Wind- und Sonnenenergieerzeugung. Auch bei PAYD (pay as you drive) finden diese Daten mittlerweile Verwendung. PAYD ist ein KfZ-Haftpflicht-Versicherungsmodell, bei dem die Höhe der Prämie aus Daten zur Art der Fahrzeugnutzung, Geschwindigkeit, Brems- und Beschleunigungsverhalten, Art der befahrenen Straßen, Distanzen sowie Uhrzeit und Datum ermittelt wird. Pay as you drive – kurz PAYD – sei inzwischen ein sehr weit verbreitetes Modell bei der Kfz-Haftpflicht, und immer mehr Versicherer nutzten bei der Beurteilung des Fahrverhaltens ihrer Kunden und der daraus folgenden Festlegung der Beiträge auch Wetterdaten, so Andreas Mensing von DDS digital Data Services GmbH. Zu diesem Thema habe es bereits viele Anfragen gegeben. Als ein italienischer Dienstleister für Versicherungen nach Wetterdaten gefragt habe, habe DDS Digital Data Services dies zum Anlass für eine ausführliche Recherche genommen.

Beim Schweizer Unternehmen Meteomatics, dessen Schwerpunkt auf der Entwicklung von meteorologischen Softwareprodukten und der Verarbeitung und Zulieferung von Wetterdaten liegt, wurden Andreas Mensing und seine Kollegen schließlich fündig. Nun bietet DDS unter anderem „Past-day-Daten“ von Meteomatics an, die weltweit verfügbar sind. Sie zeigen beispielsweise die Menge an Schnee, Hagel oder Regen, die am Vortag gefallen sind, oder auch die Windstärke und die Temperaturen vom Vortag. Die Auflösung kann dabei frei zwischen mehreren Kilometern bis zu punktgenau gewählt werden. Dabei sei es wichtig zu wissen, dass es sich bei den Daten um modellierte Informationen handelt. Je nachdem wie dicht das Netz der Messstationen ist, desto genauer seien die Daten, so Andreas Mensing. Für Europa sei das Modell sehr genau und berücksichtige auch die jeweiligen Oberflächenformen.

www.ddsgeo.de