Aeroscout testet Inspektion von Hochspannungsleitungen mittels Drohnen

Die Inspektion von Hochspannungsleitungen wird derzeit mit verschiedenen Verfahren optimiert. Dabei spielen UAS eine zentrale Rolle. Diese bieten gegenüber klassischen Inspektionsverfahren – der Bodeninspektion zu Fuß und der Fluginspektion mit bemannten Flugsystemen – zahlreiche Vorteile, insbesondere im Hinblick auf die Kostenstruktur.

Einer der Akteuere in diesem Geschäftsfeld ist der schweizerische Drohnenbauer Aeroscout. Seine Drohnen Scout B-330 UAV und Scout B1-100 UAV tragen nicht nur Nutzlasten von 30 Kilogramm beziehungsweise 18 Kilogramm, durch ihre langen Flugzeiten sind die Drohnen für den Einsatz zur Inspektion einer Hochspannungsleitung prädestiniert. Dabei werden die Flugsysteme mit einer Multisensorik, Laserscannern sowie kreiselstabilisierten Kamera-Gimbals ausgestattet. Die aufgenommenen Daten werden in voller Auflösung an die Bodenstation übertragen.

Im Rahmen einer Inspeltion einer rund 14 Kilometer langen Hochspannungsleitung bei Zürich konnten die Experten zudem feststellen, dass die Datenqualität von einer Drohne die Datenqualität von bemannten Systemen zum Teil deutlich übertrifft – bei mindestens gleichen Kosten pro Leitungskilometer.

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