Mit gApp auf Wildschweinsuche

Der Landkreis Bitburg- Prüm setzt auf die einfach und schnell zu implementierende GIS-App von KLAUS BENNDORF zur Prävention der drohenden Tierseuche.

Eine App für die mobile Erfassung von Standortdaten, die offlinefähig und serverseitig in der gesamten Prozesskette vernetzt ist, hat die Firma KLAUS BENNDORF mit ihrem neuen Produkt gApp entwickelt. Das mobile GIS kann ohne Programmierung für eine Vielzahl von Aufgaben parametriert werden. Die fachspezifischen Masken lassen sich dann ganz einfach per QR-Code auf dem mobilen Gerät laden.

Dass die Lösung schnell parametrisiert und in Einsatz gebracht werden kann, kommt aktuell dem Eifelkreis Bitburg-Prüm zu Gute. Dort wird die angepasste App genutzt, um Fundorte von Tierkadavern, insbesondere von Wildschweinen zu kartieren. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) grassiert derzeit massiv in Osteuropa, kürzlich wurden jedoch infizierte Tiere auch in Südbelgien registriert.

Da verendete Wildtiere als Überträger des Virus eine große Gefahr darstellen, müssen bedrohte Gebiete, wie das in der unmittelbar benachbarten Eifel, daher systematisch durchsucht und Funde im Krisenzentrum gemeldet werden. Den Entsorgungsteams der Tierkadaver stehen detaillierte Karten und eine Zielfindungsfunktion zur Verfügung.

In der Tierfund-App lässt sich genau erfassen, wo Tierkadaver gefunden wurden. Foto: KLAUS BENNDORF

gApp ist als mobiles GIS die geeignete Grundlage für eine Tierfund-Lösung, die KLAUS BENNDORF zusammen mit dem Eifelkreis entwickelt hat. Von größter Bedeutung ist dabei die Offline-Fähigkeit der App, da im Wald das Netz häufig zu schwach ist. gApp unterstützt alle gängigen Fileserver sowie WMS, WFS und WMTS. WMS kann offline gecached werden. Als Ausgabeformate werden Shape, KML, SpatiaLite und CSV angeboten.

Die dazugehörige Serveranwendung gCloud nimmt die Daten der App entgegen und stellt sie über verschlüsselte Zugriffsmethoden den Fachverfahren zur Verfügung. „Arbeiten mehrere Nutzer parallel an der Erfassung, kann gConnect die Daten in einer gemeinsamen Datenbank synchronisieren und optional das Ergebnis in einer interaktiven Karte präsentieren“, so Geschäftsführer Klaus Benndorf.

gApp und gCloud stehen in einer Einstiegsversion unentgeltlich zur Verfügung. Weitergehende Anforderungen werden im Rahmen eines skalierbaren Preismodells bedient.

gapp.bendorf.de