Leitungsauskunft mit GIS-Dienst: Qualitätsgewinn trotz Kosteneinsparung

Neue Gebäude, Straßen oder Infrastrukturprojekte werden zumeist auf Terrains errichtet, die bereits weitestgehend mit Kabeln, Rohren, Schächten, Leitungen oder Kanälen bestückt sind. Aufgrund der hohen Dichte solcher Einrichtungen, wird es wohl kaum jemanden wundern, dass sie bei

Die Lage von unterirdischen Versorgungsleitungen ist nicht immer klar. Abhilfe schaffen sollen Leitungsauskünfte – etwa von der GIS-Dienst GmbH. Foto: GIS-Dienst GmbH

Tiefbauarbeiten schnell beschädigt werden können – sofern der Bauausführende vor Beginn der Baumaßnahmen keine ausreichende Information über ihre geodatengenaue Lage eingeholt hat. Die Folgen können – in Form von durchgetrennten Leitungen – das kommunale Leben lahmlegen oder auch zerstörerische Ausmaße annehmen, etwa im Fall einer beschädigten Gashochdruckleitung. Das kann sogar die Existenz des ausführenden Bauunternehmens kosten.

Um die Planauskünfte zu allen baustellenbezogenen Versorgern zu bündeln, bieten verschiedene Unternehmen das Einholen von Leitungsauskünften von den Betreibern an. So auch die GIS-Dienst GmbH, die hier ein spezielles Leistungsangebot geschaffen hat, welches ein Komplettpaket von Leitungsauskünften der vor Ort befindlichen Medien beinhaltet. Dies bietet so bisher kaum ein Dienstleister an. Dabei werden die Baufirmen von allem Aufwand entlastet; es reicht eine einfache Anfrage über ein Online-Formular bzw. -Portal. Die GIS-Dienst GmbH holt anschließend die Leitungsauskünfte für den Antragsteller komplett ein.

Das Portal im Einsatz bei Ver- und Entsorgern

„Das Online-Portal für Infrastrukturbetreiber ermöglicht eine effektive Beantragung und Bearbeitung der Leitungsauskünfte, abgestimmt auf die vielfältigen Bedürfnisse und internen Workflows der Ver- und Entsorger sowie Kommunen”, erklärt GIS-Dienst-Geschäftsführer Michael Gessel. Dabei ist das Online-Portal so eingerichtet, dass es direkt über den jeweiligen Webauftritt abrufbar ist. Michael Gessel dazu: „Die Nutzer müssen sich lediglich einer DSGVO- konformen Registrierung unterziehen. Danach kann der Antragssteller über ein intuitives Formular seine Anfrage (wer, wann, was, wie, wo) eingeben und das Baugebiet über eine Kartenauswahl genau eingrenzen.”

Zudem erlauben weitere Funktionen den Upload von Dokumenten mit zusätzlichen Informationen über das Bauvorhaben oder von Plänen. Diese erleichtern die Arbeit des Sachbearbeiters und sorgen für eine detaillierte und vollständige Planauskunft. Die Kommunikation zum Bestellvorgang und zwischen Antragssteller und Sachbearbeiter des Leitungsbetreibers wird dann automatisch per E-Mail realisiert. Das Portal informiert die jeweiligen Nutzer über den aktuellen Stand des Verfahrens, beispielsweise ob die Anfrage zur Bearbeitung eingegangen ist oder die Leitungsauskunft bereits zum Download bereitsteht.

„Mit der Lösung wird den Ver- und Entsorgern also die Möglichkeit geboten, ihre im Geoinformationssystem bereits erfassten Leitungen, Kabel und Einrichtungen mit einem reduzierten personellen Aufwand an anfragende Bauausführende zur Verfügung zu stellen. Das geht über eine intern kontrollierte Freigabe der Leitungsauskunft bis hin zu einer vollautomatischen Lösung, über die der Auskunftssuchende sich die Leitungsauskunft selbst generieren und ausdrucken kann”, fasst Geschäftsführer Gessel die Funktionen der Leitungsauskunft zusammen.

Kosteneinsparung trotz Qualitätsgewinn

Für die detaillierte Planauskunft muss der Anwender lediglich angeben, wer zu welchem Zeitpunkt welche Aufgabe an einem bestimmten Ort vornimmt. Foto: GIS-Dienst GmbH

Ver- und Entsorger sowie Kommunen haben durch das Online-Portal von GIS-Dienst somit zahlreiche Vorteile. Doch auch für herkömmlich arbeitende Leitungsbetreiber bietet die Lösung Chancen: Da die Bearbeitung von Planauskünften derzeit oft noch mit großem manuellem Aufwand für die Unternehmen verbunden ist – etwa, wenn überwiegend Papierpläne vorliegen, die gescannt und versandt werden müssen –, verzichten diese gerne auf die elektronische Umsetzung. Zu viele Mitarbeiter müssen sich mit solchen Verfahren beschäftigen, was zu langen Wartezeiten für die Planauskunft führt. Die logische Folge: Viele Auskunftssuchende verlieren die Geduld, weil der Bautermin bereits feststeht, und beginnen mit den Baumaßnahmen – mit dem Risiko eine Leitung bei der Bauausführung zu beschädigen.

„Für Leitungsbetreiber ist also eine Portal-Lösung für die halb- oder vollautomatische Erstellung von Leitungsauskünften ein erheblicher Vorteil, da so die Auskunftsprozesse beschleunigt und die eigenen Leitungen vor Schäden geschützt werden. Zu guter Letzt rechnen sich die Aufwände zum Einführen einer eigenen Lösung bereits in kurzer Zeit – das zeigen kalkulatorische Beispiele aus dem Kundenumfeld”, erklärt Gessel.

Das Online-Portal für die Leitungsauskunft ist unter www.leitungsauskünfte. de abrufbar. Für die Nutzung müssen sich Auskunftssuchende lediglich einer DSGVO-konformen Registrierung unterziehen. ( jr)

www.gis-dienst.de