Fernerkundungsdaten bedarfsbezogen bereitstellen

Derzeit werden für die fernerkundliche Produktion bevorzugt optische Satellitenbilddaten in der Bundesverwaltung eingesetzt. Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hat dazu ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Fernerkundungsdaten bedarfsbezogen bereitstellen lassen sollen. Die als Mosaik-Verfahren bezeichnete Methode ermöglicht nach Angaben des BKG ein komplettes, nahezu wolkenfreies und qualitativ hochwertiges Deutschlandmosaik aus Sentinel-2-Daten. Das Verfahren kann für jeden optischen Datensatz – inklusive Luftbilder – angewendet werden, so das BKG. Das kostenfreie Deutschlandmosaik aus dem Jahr 2018 hat eine Bodenauflösung von zehn Metern und wird als Web-Map-Service (WMS) bereitgestellt. Der Webdienst bietet dabei drei verschiedene Farbkomposite für verschiedene Anwendungszwecke. Eine jährliche Aktualisierung des Deutschlandmosaik ist lauf BKG vorgesehen. (vb)

www.bkg.bund.de