Neue Version von California.pro: Kosten kontrollieren und Fehler reduzieren

Mit einer durchgängigen, digitalen Planung von Bauvorhaben sollen sich Kosten kontrollieren und Fehler reduzieren lassen. Wie das gelingen kann, will die G&W Software AG mit ihrer neusten Version von California.pro auf der Intergeo zeigen.

Die digitale Planung von Bauvorhaben bietet Bauunternehmern, Architekten, Planungsbüros und Co. in der Theorie zahlreiche Vorteile. So soll sich beispielsweise das Gebäudemanagement durch die digitale Planung mittels BIM (Building Information Modelling) effizienter gestalten lassen, indem bereits vor Baubeginn Mängel identifiziert werden können, die über einen längeren Gebäudebetrieb hinweg teuer werden würden. Aber auch gesteigerte Termintreue, eine erhöhte Kostensicherheit während des Bauprozesses sowie weniger Baufehler können positive Auswirkungen der digitalen Planung sein.

Die Visualisierung einer Straße in California.pro BIM2AVA inklusive aller Detailinformationen. Foto: G&W Software AG

Die Visualisierung einer Straße in California.pro BIM2AVA inklusive aller Detailinformationen. Foto: G&W Software AG

Doch wie kann eine solche durchgängige und digitale Planung effizient umgesetzt werden? Für das Münchner Softwarehaus G&W Software AG lautet das Stichwort hier: Modellorientierte Mengen- und Kostenermittlung. Mit dem Modul BIM2AVA innerhalb der California.pro-Lösung kann der Kostenplaner automatisiert Mengen und Bauteile direkt aus der CAD in die AVA übernehmen. Bislang war die Übergabe dieser Modelldaten dem buildingSMART-Dateiformat IFC vorbehalten. Mit der neusten Version von California.pro ändert sich das: Wie G&W mitteilt, hat das Unternehmen aus München das in der Infrastrukturplanung weit verbreitete CPIXML-Format in seine Software integriert. Die Folge: Massenlisten im Excel-Format oder auf Papier werden ebenso überflüssig wie das mühsame Abgreifen von Mengeninformationen aus dem A0-Plot.

Alle Informationen im Zugriff

Der Kostenplaner hat mit dem BIM2AVA-Modul, welches in California.pro integriert ist, alle wesentlichen und notwendigen Informationen im Zugriff. Neben den schon aus dem IFC-Transfer bekannten Standardinformationen und der Visualisierung können CAD-Systeme zusätzlich Werte wie Schichtdicken, Volumen, Material oder Identifikationen für definierte Kostenelemente liefern. BIM2AVA wertet das Bauwerksmodell anschließend nach vorgebbaren Kriterien selbstständig aus. Es stellt dabei jedes Einzelbauteil mit allen Eigenschaften bereit und gruppiert automatisch gleiche Bauteile in Varianten.

Darüber hinaus qualifiziert der Planer mit nur einer Leistungsdefinition in der Variante zahlreiche Bauteile. Dabei greift das Tool auf das STLK, das STLB-Bau, auf eigene Projektdaten oder individuelle Erfahrungswerte zurück. California.pro wandelt das Bauwerkmodell dann laut G&W in ein LV um oder stellt es als AKVS- respektive DIN276-Kostenstruktur dar. Vergaben und Abrechnungen sind zudem aus Sicht des Modells visualisierbar. Auch sind Änderungen durch Überplanungen im LV nicht nur sichtbar, sie aktualisieren die AKVS- oder DIN276-Kostenauswertungen und führen automatisch zu geplanten Nachträgen. (jr)

Halle 1, Stand E1.014

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