Projekt Oberon: Airbus liefert Satelliten-Technologie an britisches Verteidigungsministerium

Die Oberon-Satelliten sollen einen detailreichen Blick auf die Erde ermöglichen, der selbst durch schwierige Licht- und Wetterverhältnisse nicht getrübt wird. Foto: Airbus

Die Oberon-Satelliten sollen einen detailreichen Blick auf die Erde ermöglichen, der selbst durch schwierige Licht- und Wetterverhältnisse nicht getrübt wird. Foto: Airbus

Airbus hat eine Designstudie des britischen Defence Science and Technology Laboratory (Dstl) für die Entwicklung der Technologien für ein Cluster ultra-hochauflösender SAR-Satelliten (Synthetic Aperture Radar) für das britische Verteidigungsministerium (MOD) gewonnen. Die Satelliten können auch Radiofrequenzsignale (RF) erfassen.

Im Rahmen des Projekts „Oberon“ arbeitet Airbus an Technologien, die 2022 in der Umlaufbahn getestet und möglicherweise bereits 2025 eingesetzt werden könnten. Die technischen Innovationen, die im Rahmen dieses Projektes entwickelt werden, sollen einen außergewöhnlich detailreichen Blick auf die Erde ermöglichen, der selbst durch schwierige Licht- und Wetterverhältnisse nicht beeinträchtigt wird.

Das Oberon-Projekt tritt dabei in die Fußstapfen des erfolgreichen SAR-Satelliten NovaSAR. Dieser wurde von Airbus und SSTL konzipiert und entwickelt und im September 2018 gestartet. Seitdem haben Dstl und Airbus wichtige technologische Fortschritte gemacht, sodass das Oberon-Satellitensystem trotz seiner kompakten Maße eine hohe Leistung erzielen wird. (jr)

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