Modul für Drohnen-Flug außerhalb Sichtweite

Droniq, ein Gemeinschaftsunternehmen der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und der Deutschen Telekom, bringt das nach eigenen Angaben erste voll operativ einsatzfähige Verkehrsmanagementsystem für Drohnen in Deutschland auf den Markt. Damit werden Drohnen sicher in den Luftraum integriert und sind über lange Distanzen, also beim Flugbetrieb außerhalb der Sichtweite (Beyond visual line of sight, BVLOS), möglich. Bisher wurden mit dem UTM über 50 erfolgreiche Streckenflüge mit einer Flugdistanz von rund 2.350 km durchgeführt.

Um Drohnen für das UTM sichtbar zu machen, hat Droniq ein „Hook-on-Device“ (HOD) entwickelt. Dieses streichholzschachtelgroße LTE-Modem übermittelt per Mobilfunk die Position der Drohne sowie dessen Kennung an das UTM. Foto: Droniq GmbH

Um Drohnen für das UTM sichtbar zu machen, hat Droniq ein „Hook-on-Device“ (HOD) entwickelt. Dieses streichholzschachtelgroße LTE-Modem übermittelt per Mobilfunk die Position der Drohne sowie dessen Kennung an das UTM. Foto: Droniq GmbH

Der UTM-Service enthält die Ortung und Steuerung des Fluggeräts über LTE sowie die Live-Übertragung von Video-, Bild oder Sensordaten. Droniq bezeichnet das System als UTM, was für Unmanned aircraft systems (UAS) Traffic Management System steht. Der Nutzer kann über das System seine Drohnenmission planen und prüfen, welche Genehmigungen für den Flug benötigt werden. Sobald er die Mission durchführt, wird dieser Luftraum anderen UTM-Nutzern als belegt angezeigt. Ebenso sieht er über das Webdisplay relevanten bemannten Flugverkehr, dem er ausweichen muss.

www.droniq.de