Wie Drohnen explosive Vulkane ├╝berwachen k├Ânnen

Aufnahmen von aktiven Vulkanen sind aufgrund der schwierigen Erreichbarkeit und der gro├čen Einsturz- und Explosionsgefahr bislang eine gro├če Herausforderung. Gleichzeitig ist ein funktionierendes Monitoring f├╝r die Landbev├Âlkerung, die im Umfeld eines Vulkans beheimatet ist, unentbehrlich. Forschende vom Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam haben

Bilder vom ├ťberflug ├╝ber den Vulkan Santa Maria in Guatemala. Foto: Zorn et al. 2020, Nature - Scientific Reports: DOI 10.1038/s41586-020-2212-1

Bilder vom ├ťberflug ├╝ber den Vulkan Santa Maria in Guatemala. Foto: Zorn et al. 2020, Nature – Scientific Reports: DOI 10.1038/s41586-020-2212-1

daher ein Projekt gestartet, in dem die wiederholte Vermessungsfl├╝ge mit optischen und W├Ąrmebildkameras am Vulkan Santa Maria in Guatemala durchf├╝hrten. Dabei wurde Drohnen zur Beobachtung des Lavadoms eingesetzt. Ende Mai stellten die GFZ-Forschenden die Ergebnisse des Projekts vor: Demnach zeigte der Lavadom Bewegungen auf gleich zwei verschiedenen Zeitskalen, eine langsame Ausdehnung und Wachstum des Doms sowie ein schnelles Hinauspressen von z├Ąhfl├╝ssiger Lava. ÔÇ×Wir haben gezeigt, dass der Einsatz von Drohnen helfen kann, sogar die gef├Ąhrlichsten und aktivsten Vulkane der Erde aus sicherer Entfernung g├Ąnzlich neu zu vermessenÔÇť, erkl├Ąrt Edgar Zorn vom GFZ und f├╝hrt aus: ÔÇ×Eine regelm├Ą├čige und systematische Vermessung gef├Ąhrlicher Vulkane scheint mit Drohnen greifbar nah zu sein.“

www.gfz-potsdam.de