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Aus für Envisat

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16.5.2012: Das Ende des Rundflugs verkündete die europäische Weltraumorganisation ESA für die Mission des Erdbeobachtungssatelliten Envisat. Damit wird der Raumgleiter, der im März sein zehntes Dienstjahr begangen hatte, nach 52.000 Erdumrundungen in Rente geschickt. Zuvor war Anfang April dieses Jahres der Kontakt zu Envisat abgebrochen. Jegliche Versuche der Wissenschaftler, wieder eine Verbindung herzustellen, blieben bisher erfolglos. Die Bilder anderer Satelliten sowie von Radarstationen am Boden zeigen, dass sich Envisat weiterhin auf einer stabilen Umlaufbahn befindet. Zwei Ausfallszenarien konnten ausgearbeitet werden: Entweder ist der Leistungsregler ausgefallen, wodurch Telemetrie und Fernsteuerung blockiert sind. Oder ein Kurzschluss hat dazu geführt, dass Envisat zunächst in einen abgesicherten Modus übergangen ist. Eine Anomalie könnte den Satelliten anschließend in einen unbekannten Zwischenzustand gebracht haben. Die ESA will noch zwei weitere Monate versuchen, Envisat wiederzubeleben, das formale Aus ist jedoch bereits klar. Man hatte gehofft, den Satelliten noch bis Ende des kommenden Jahres im Betrieb zu halten, so hätte mit den Sentinel-Satelliten des GMES-Programmes bis dahin ein Ersatz aufgebaut und für einen lückenlosen Übergang gesorgt werden können. Das Vorantreiben von GMES wird damit umso dringlicher. (Foto: ESA)
www.esa.int


Digitale Offensive bei Bund, Ländern und Kommunen

15.5.2012: Öffentliche Verwaltungen setzen für mehr Effizienz zunehmend auf Bits und Bytes. Zu diesem Ergebnis kommt das IT-Beratungsunternehmen Steria Mummert. In seiner Studie „Branchenkompass 2012 Public Services“, die es zusammen mit dem F.A.Z.-Institut durchführte, stellte sich heraus, dass 87 Prozent der öffentlichen Verwaltungen bis 2014 in die elektronische Vorgangsbearbeitung investieren wollen. 81 Prozent der 100 befragten Vertreter aus 100 deutschen Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen gaben des Weiteren an, die vorhandenen IT-Eigenentwicklungen gegen Standardsoftware austauschen zu wollen. Ziel sei es, die Effizienz dadurch zu steigern. Auch die Schnittstelle zu den Bürgern solle verbessert werden. Dazu gehören Services rund um den neuen Personalausweis und vereinfachter Datenaustausch durch Standardschnittstellen, etwa XML in der öffentlichen Verwaltung. Zwei Drittel der Befragten aus Bund, Ländern und Gemeinden haben bereits entsprechende Projekte auf den Weg gebracht oder planen sie in den kommenden drei Jahren. 42 Prozent der Verwaltungen setzen zudem schon jetzt auf Mobile Government, so die Studie von Steria Mummert Consulting. Über Apps und andere Anwendungen für Smartphones sollen Bürger Verwaltungsleistungen und Informationen auch unterwegs abrufen können.
www.steria-mummert.de


GIS-Software mit neuem Kernstück

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14.5.2012: Der Anbieter von kommunalen geographischen Informationssystemen Softplan Informatik stellt sein technisch erneuertes GIS INGRADA Desktop 2012 vor. Mit der Neuentwicklung war das Unternehmen aus dem hessischen Wettenberg auf Kundenwünsche eingegangen und hatte die Systemarchitektur neuaufgebaut.  Bei der Reorganisation der zentralen Datenhaltung haben sich die GIS-Anbieter für den Einsatz der Autodesk FDO-Technologie und der einheitlichen Datenhaltung in Standarddatenbanken wie zum Beispiel der Microsoft SQL-Datenbank entschieden. Neben einer neuen Benutzeroberfläche setzt INGRADA weiterhin auf eine offene Datenhaltung, die eine Anbindung an verschiedene Fachverfahren sowie den direkten Zugriff auf alle Daten ermöglichen, entweder über die Funktionen der Datenbank oder über offene Schnittstellen wie ODBC. Im CAD-Bereich ist für eine modellbasierte Infrastrukturplanung und -verwaltung nun die Anbindung von AutoCAD Map 3D möglich. Ebenso könne INGRADA Desktop 2012 mit der bewährten Lösung GEOgraf der Firma HHK Datentechnik kombiniert werden, um Vermessungsdaten auszuwerten, technische Karten zu erstellen und Geometrien zu bearbeiten. (Foto: Softplan Informatik)
www.ingrada-desktop.de


Drohnen erweitern Trimbles Angebot

11.5.2012: Das Unternehmen Trimble, spezialisiert auf Technologien zur Standortermittlung und Positioning, hat die Firma Gatewing übernommen. Das belgische Unternehmen ist auf dem Gebiet der Photogrammetrie und schnellen Kartierungslösungen tätig. Dafür liefert es die sogenannten Unmanned aerial vehicles (UAV) im Ultraleichtgewicht. Durch die Gatewing-Akquisition will Trimble sein Angebot an Vermessungslösungen erweitern. Mithilfe von UAV, auch bekannt als Drohnen, in Kombination mit der Photogrammetrie können Nutzer Orthophotos und Digitale Oberflächenmodelle (DOM) erstellt werden. Gatewing bietet neben dem X100 UAV auch die Software „Stretchout desktop“, um digitale Bilder zu prozessieren und zu analysieren. Das X100 UAV bringt zwei Kilo auf die Waage und ist ausgestattet mit einem GPS-Empfänger, einer zehn Megapixel-Kamera, Batterie und weiteren Systemen. In der Verknüpfung mit dem Yuma-Tablet-Computer von Trimble können zu überfliegende Gebiete geplant und automatisiert werden. Künftig soll das Geschäft von Gatewing innerhalb von Trimbles Sparte Engineering & Construction geführt werden.
www.trimble.com
www.gatewing.com


Mobile Auskunft über Hamburger ÖPNV

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9.5.2012: Mobil bis zum Handy der Fahrgäste – Der Hamburger Verkehrsbund (HVV) stellt seine Informationen und Services rund um den öffentlichen Personennahverkehr in der Elbmetropole und die angrenzenden Landkreise jetzt auch auf Mobiltelefonen zur Verfügung. Das Internetportal wurde dazu um ein Mobilportal erweitert. Rubriken wie Aktuelles, Fahrkarten, Streckennetz, Wissenswertes und Mein HVV sind darüber abrufbar. Erstellbar ist nach Angaben der HVV ein persönlicher Fahrplan, darüber hinaus lassen sich die Haltestellenaushänge für jede der mehr als 10.000 Haltestellen einsehen. Orientiert an dem Umstand, dass die Hansestadt auch ein beliebtes Reiseziel ist, bietet die Rubrik Für Hamburg-Besucher touristische Informationen sowie das mobile Internetportal auf Englisch an. Die zentrale Säule bildet jedoch die mobile Fahrplanauskunft. Die technologische Basis für das Mobilportal die Multi-Channel-Plattform in|MOTION, die von dem Unternehmen adesso mobile entwickelt wurde. (Foto: HVV)
www.hvv.de
www.adesso-mobile.de


Studie: App-Entwickler in Finanzierungsnöten

8.5.2012: Abge-appt - Der Marketing-Dienstleister App-Promo hat seiner aktuellen Studie zufolge herausgefunden, dass Entwickler von mobilen Applikationen nicht genügend Geld erwirtschaften, um davon eigenständig ihr Unternehmen finanzieren zu können. Auf rund 80 Prozent am Markt treffe dies zu. Das andere Extrem bilden Spitzenverdiener, die 50.000 US-Dollar und mehr mit mobilen Apps verdienen. Sie machen rund zwölf Prozent der Gruppe aus. Die Studie soll der Startschuss für eine jährliche Umfrage unter App-Entwicklern sein. Gesammelt hat App-Promo im Zeitraum vom 4. bis zum 23. April 2012 über 100 Antworten von „qualifizierten Entwicklern“. Was genau der Maßstab für diese Kategorie bildet, bleibt unklar. Die Studie schlüsselt weiter auf, dass 59 Prozent der Befragten mit den Einnahmen aus ihrer erfolgreichsten App nicht dessenn Entwicklungskosten decken können. Dementsprechend knapp sieht es bei den Investitionen in Marketing-Kampagnen aus – leicht über die Hälfte hätten keine Ressourcen dafür. Gleichzeitig sehen aber 91 Prozent gerade im Marketing den „Schlüssel zum Erfolg“. Die Spitzenverdiener unter den App-Entwicklern haben dagegen durchschnittlich 30.000 US-Dollar für Marketingzwecke zur Verfügung.
www.app-promo.com


Tiergehege des Kölner Zoos lokalisieren

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7.5.2012: Die Website koeln.de informiert, dass ein neuer Kartendienst für den Stadtplan online zur Verfügung steht. Die Basis bilden Open-Street-Map(OSM)-Daten, Funktionen wie Verschieben, Zoom und Anzeige von Hausnummern sind Standard. Nun können die Nutzer aber auch Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs anklicken und Fahrplan-Informationen abrufen. Des Weiteren bietet der Stadtplan einen Überblick über die Innenstadtparkhäuser mitsamt Live-Belegungsanzeige sowie Standorte von Kinos. Auch Entfernungen können mithilfe eines neuen Tools in dem Stadtplan gemessen werden. Die gesteigerte Zoomstufe (1: 15.000) ermöglicht es nach Angaben des Betreibers, beispielsweise die Standorte der einzelnen Tiergehege im Kölner Zoo herauszufinden. Die Verwendung der OSM-Daten soll den Nutzer in die Lage versetzen, einfacher ausgewählte Ausschnitte des Plans zum Beispiel auf eigenen Websites verlinken zu können. In einer weiteren Ausbaustufe sei auch die Einbindung dynamischer Kartenausschnitte geplant. (Foto: koeln.de)
www.koeln.de



Blaulicht via App rufen

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4.5.2012: Die Feuerwehr Kopenhagen und die nationale Vermessungs- und Katasterbehörde KMS (Kort & Matrikelstyrelsen) haben mit dem Unternehmen Intergraph in Dänemark eine Notfall-App für Mobilgeräte entwickelt, um Notfälle zu melden. Die landesweiten Notrufzentralen nutzen bereits die geographischen Daten der KMS zur situationsgerechten Reaktion auf Notrufe. Die App soll diese Informationen integrieren und sie auch für Mobilgeräte wie Smartphones zur Verfügung stellen. Dabei können über die App die Standortdaten des Mobilgerätes automatisch ermittelt und in die jeweilige 112-Einsatzzentrale in Dänemark übersandt werden. Bisher konnten Anrufe auf der 112, die über Mobilgeräte abgesetzt wurden, anhand der jeweiligen Mobilfunkmasten nur grob lokalisiert werden, typischerweise mit einer Lagegenauigkeit von mehreren hundert Metern. Die neue 112-App kann den Anrufer auf wenige Meter genau orten, ohne dass der Anrufer den Namen einer umliegenden Straße kennen muss. (Foto: Wikimedia)
www.intergraph.com


Astrium Services richtet serbische GDI ein

4.5.2012: Der Geschäftsbereich GEO-Information Services von Astrium Services hat gemeinsam mit seinem Partner, IGN France International, Serbiens staatliche Vermessungsbehörde mit einer vollständigen Geodateninfrastruktur (GDI) ausgestattet. Neben der Erfassung von satelliten- und flugzeuggestützten Fernerkundungsdaten, die das gesamte serbische Staatsgebiet abdecken, wurden die ersten topographischen und thematischen Kartierungen erstellt. Mit der Fertigstellung dieser IT-Infrastruktur ermöglichen die beiden Projektpartner den serbischen Behörden den Zugriff und eine gemeinsame Nutzung einer Vielzahl von Geodaten. Neben sehr genauen Kartierungen können auch multithematische Datensätze erstellt werden, die beispielsweise dazu dienen können, landwirtschaftliche Tätigkeiten besser zu organisieren oder natürliche Ressourcen zu überwachen. Des Weiteren kann die Vermessungsbehörde in Notfallsituationen wie Bränden oder Überschwemmungen schnell aktuelle Satellitendaten anfordern. In der Folge ist man in der Lage, Schadensanalysen durchzuführen und Rettungs- und Sanierungsmaßnahmen einzuleiten. Sämtliche Kartierungen und Datenbanken entsprechen nach Angaben der Entwickler den Anforderungen der europäischen INSPIRE-Richtlinie.
www.astrium-geo.com
www.ignfi.fr



Globaler Atlas für Sonnen- und Windenergie

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3.5.2012: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien IRENA haben den ersten weltweiten Atlas für Sonnen- und Windenergie vorgestellt. Unternehmen und Investoren soll damit eine Plattform geboten werden, auf der sie sich über die Potenziale an Standorten weltweit informieren können. Für Politiker und Wissenschaftler stellt die Datenbank auf Kartenbasis ein Mittel dar, um Maßnahmen zur Förderung und Markteinführung von neuen Technologien heranzuziehen. Insgesamt ist es das Ziel, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Das DLR trägt mit Fernerkundungsdaten und der Entwicklung des Webportals für die geographischen Daten zum Aufbau des Atlasses bei. Die Initiative wird von IRENA, der internationalen Agentur für Erneuerbare Energien mit Sitz in Abu Dhabi und Bonn, und der Abteilung Systemanalyse und Technikbewertung im DLR-Institut für Technische Thermodynamik koordiniert. (Foto: DLR)
www.dlr.de


User Conference – von der Netzplanung zum -betrieb 

3.5.2012: Das Unternehmen Barthauer Software, das Lösungen rund um das Thema Netzplanung und -betrieb anbietet, lädt am 13. Und 14. Juni alle Nutzer der hauseigenen Software „BaSYS“ zur dritten User Conference (UC3) nach Düsseldorf ein. Ergänzend zum Messeauftritt auf der IFAT ENTSORGA 2012, die bereits in diesem Monat stattfindet, soll die UC3 ein Forum von Anwendern für Anwender sein. Gemäß dem diesjährigen Motto „Räume für Möglichkeiten“ hat Barthauer für die Juni-Veranstaltung eine Agenda zusammengestellt, die eine Mischung aus Fachvorträgen und Workshops bietet. Das Themenspektrum bei den Vorträgen reicht von der professionellen Grundstücksentwässerung über die Kanaldokumentation und Sanierungsplanung bis hin zu Regie und Wartung – alles an Beispielen aus der Praxis. Den ersten Veranstaltungstag rundet ein gemeinsames Abendessen mit anschließender Liveübertragung des EM-Spiels Deutschland : Niederlande ab. Anmeldungen zur zweitägigen UC3 sind über die Website Barthauers noch bis zum 20. Mai möglich.
www.barthauer.de



GIS soll Versicherungen bei Naturrisiko-Kalkulation unterstützen

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2.5.2012: Der Freistaat Sachsen und die deutsche Versicherungswirtschaft haben für ein bundesweites Pilotprojekt die Internetseite www.zuers-public.de freigeschaltet. Es geht darum, Mieter, Hausbesitzer und Unternehmer darüber zu informieren, wie stark ihr Gebäude durch Hochwasser gefährdet ist. Darüber hinaus erfahren die Nutzer, welches Risiko für weitere Naturgefahren, wie Starkregen, Sturm und Blitzschlag besteht. Das Internetportal ZÜRS Geo verfährt dabei nach einem Zonierungssystem und fungiert für die deutsche Versicherungswirtschaft als geographisches Informationssystem, um das Naturrisiko Hochwasser risikogerecht kalkulieren zu können. Aufgrund von ZÜRS Geo seien heute nahezu 99 Prozent der Gebäude in Deutschland problemlos gegen Überschwemmung versicherbar. Seit der ersten ZÜRS-Geo-Version 2001 wurden bis heute mehr als 20 Millionen Hauskoordinaten in das System eingespeist, rund 200.000 Kilometer Fließgewässer in das System integriert und Überschwemmungsdaten bei mehr als 200 Wasserwirtschaftsbehörden in allen Bundesländern gesammelt. (Foto: Autumnus / Wikimedia) 
www.zuers-public.de



Interaktives Kartenmaterial für Breitbandinitiative in Thüringen

27.4.2012: Die Breitbandinitiative des Freistaats Thüringen setzt auf öffentliches Kartenmaterial. Seit Anfang des Jahres gilt die neue Förderrichtlinie, die für die Kommunen zwölf Millionen Euro für den Ausbau von Breitbandinternet vorsieht. Voraussetzung für die Bewilligung der Fördermittel ist, dass die Unterversorgung von Orten und Gemeinden durch Bedarfsmeldungen von Bürgern und Unternehmen belegt wird. Hierzu wurde das Internetportal thüringen-online.de überarbeitet und mit interaktiven Karten ausgestattet. Dazu gehört der Bedarfsatlas, über den die Bürger ihren Bedarf an Breitbandverbindungen melden können. Darüber hinaus steht der Angebotsatlas zur Verfügung, der über das aktuelle Breitbandangebot in den verschiedenen Kreisen und Kommunen informiert. Der Infrastrukturatlas und der Baustellenatlas ergänzen das Angebot. Durch den Einsatz von WebAtlas.DE wurde das Breitbandportal vollständig auf öffentliches Kartenmaterial umgestellt.WebAtlas.DE bietet direkten Zugriff auf die Geodaten der öffentlichen Hand. Die Umsetzung der Daten erfolgt im Breitbandportal Thüringen mit Open-Source-Software. Zu den zentralen Softwarekomponenten zählen MapServer, MapProxy, Mapbender und PostgreSQL / PostGIS.
www.thueringen-online.de


Industriepreis für mobile Routertechnologie

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26.4.2012: Das hessische Unternehmen IPmotion hat auf der Hannover Messe, die aktuell auf dem Messegelände der niedersächsischen Hauptstadt stattfindet, den Industriepreis 2012 erhalten. Die 30-köpfige Jury hat damit die Routertechnologie CAR-A-WAN ausgezeichnet. Bei dem mobilen Router geht es darum, den mehrfachen Datendurchsatz der aktuell verfügbaren Funktechnologien in einem Gerät zusammenzuführen. Das Einsatzgebiet verorten die Entwickler von IPmotion überall dort, wo herkömmliche Routertechnologien versagen: im fahrenden Auto, im Reisebus, im Zug oder unter schwierigen Umweltbedingungen.  Um von dort aus eine stabile Datenverbindung zum Internet herzustellen, sei lediglich ein netzwerkfähiger PC, ein M2M-Device oder ein IP-Telefon nötig. In Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr und Katastrophenschutz könne die Technologie sowohl als dauerhafte Kommunikationslösung eingesetzt werden oder als Backup-System bei Ausfall der regulären Kommunikationswege fungieren. (Foto: IPmotion)
www.ipmotion.de


Geo-Chip soll zentimetergenaue Ortung ermöglichen

26.4.2012: Das Halbleiterunternehmen Broadcom hat einen neuartigen Geo-Prozessor entwickelt, der Ortsinformationen besonders genau auswerten können soll. Das berichtet das Online-Portal heise.de und bezieht sich auf einen Artikel in der Online-Ausgabe von Technology Review. Im Gegensatz zu älteren GPS-Empfänger in Fahrzeugnavigationssystemen, die die Position eines Autos mit Glück und gutem Empfang auf zehn Meter genau ermitteln, soll der neue Smartphone-Geo-Chip 4752 die Position eines mobilen Geräts auf Zentimeter angeben können. Die Genauigkeit ergebe sich aus der großen Anzahl von Sensoren, die der Prozessor gleichzeitig auswerten kann. Neben dem GPS-Empfang und der Triangulation von Mobilfunktürmen nutzt der 4752 auch noch Daten von Kreiselinstrumenten, Beschleunigungssensoren, Schrittzählern und Höhenmessern. Die Ortserfassung soll damit sowohl in Innenräumen als auch in freier Natur funktionieren. Der 4752 setzt zusätzlich auf eine neue Datenquelle, die bislang noch kein Smartphone-Geo-Chip anzapft: sogenannte Bluetooth-Beacon-Signale.
www.broadcom.com



Mobilfunknutzer wollen gefunden werden

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24.4.2012: Standortbezogene Dienste haben sich zum schnellst wachsenden mobilen Angebot weltweit entwickelt. Laut dem führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen TNS möchten über 60 Prozent der Mobilfunknutzer weltweit, die den Dienst noch nicht einsetzen, mit der Nutzung beginnen. Auch in Deutschland gaben dies 58 Prozent der Befragten an. Die jährliche Mobile-Life-Studie von TNS, die die Mobiltelefonnutzung von 48.000 Menschen in 58 Ländern untersucht, zeigt, dass die Mehrheit der Nutzer heute den Wert, den die Übermittlung ihrer Standortdaten für die Nutzung zahlreicher Angebote bietet, zu schätzen weiß. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich die Nutzung von Diensten und Apps regionsabhängig stark unterscheidet. Fast ein Fünftel (19 Prozent) der sechs Milliarden Mobiltelefonnutzer weltweit greifen bereits auf standortbezogene Dienste zu. In Deutschland sind es laut Studie derzeit 31 Prozent. Die Navigation mit Karten und GPS sei aktuell der Hauptgrund für die zunehmende Nutzung in Deutschland. 56 Prozent gaben dies hierzulande an. Aber auch an weiteren Funktionen wachse das Interesse, so TNS. 13 Prozent der aktuellen Nutzer sozialer Netzwerke in Deutschland melden sich über Plattformen wie Foursquare oder Facebook Places an. (Foto: Thomas Siepmann / Pixelio)
www.tns-infratest.com



Frische Brise mit der Online-Analyse

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19.4.2012: Der Karlsruher Wetterdienstleister EWC Weather Consult stellt seine Windpotenzial-Analyse auf der internationalen Windkonferenz der Europäischen Windenergieverband (EWEA) vor, die aktuell in Kopenhagen stattfindet. Dieses Online-Windinformationstool soll die Windverhältnisse an beliebigen Standorten visualisieren. Auf Basis wissenschaftlicher Wettermodelle und unter Berücksichtigung weltweiter Wettermessdaten wird Windanlagenprojektierer, Landbesitzer und Windparkbetreiber sowie Investoren und Banken eine Analyse ortsbezogener und auf die jeweilige Nabenhöhe angepasster Windbedingungen für Off- und Onshore-Projekte liefern. Aufgeschlüsselt sind die Daten in Windgeschwindigkeit, Windrichtung und Luftdichte in stündlichen Intervallen. Die statistische Aufbereitung in Form von Weibullverteilungen, Windrosen und ermittelten Windrichtungsklassen lässt sich nach Angaben des Anbieters in marktgängige Windparkanlagesoftware integrieren und eigne sich zur weiteren kleinlokalen Untersuchung mit CFD (Computational Fluid Dynamics)-Systemen. (Foto: Norbert Weiß / Pixelio)
www.weather-consult.com



Vertriebspartner für die georäumliche Analyse

18.4.2012: Der Geomarketing-Experte Michael Bauer International (MBI) hat mit dem Nokia-Unternehmensbereich „Location & Commerce“ eine Vertriebspartnervereinbarung über Standortinhalte geschlossen. Somit kann MB International zukünftig ergänzende und präzise topographische Daten für seine Produkte anbieten, sowie die räumliche Darstellung weiter verbessern. Die Vereinbarung gilt für die Regionen EMEA und APAC und umfasst neben dem NAVTEQ Maps-Kartenmaterial auch alle relevanten Standortinhalte wie Point-of-Interests, Geschwindigkeitsbegrenzungen und Postleitzahlen. Zusätzlich liefert NAVTEQ Transport spezielle Attribute, die für die Navigation von großen Fahrzeugen, wie LKW geeignet sind.  
www.mbi-geodata.de
www.navteq.com



Funkstille von Envisat

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16.4.2012: Die europäische Weltraumbehörde ESA hat nach eigenen Angaben den Kontakt zu dem Satelliten Envisat verloren. Bereits Anfang April war der Kontakt unerwartet abgebrochen, sodass beim Überflug der schwedischen Bodenstation Kiruna keine Daten empfangen werden konnten. Das ESA-Missionskontrollteam in Darmstadt erklärte daraufhin einen "Raumfahrzeug-Notfall" und erbat sofort Hilfe von weiteren ESA-Bodenstationen weltweit. Obwohl sich Envisat in einer stabilen Erdumlaufbahn befinden soll, seien bislang alle Versuche, den Kontakt wieder aufzunehmen, gescheitert. Die Unterbrechung des Envisat-Dienstes zeige, dass der Start der GMES Sentinel-Satelliten, die Envisat ersetzen sollen, eilt, wird Volker Liebig, ESA-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme, zitiert. Ist weiterhin Funkstille, soll ein Krisen-Abkommen in Kraft treten. Damit könnte die ESA vorerst einen kanadischen Erdbeobachtungssatelliten nutzen. Seit seinem Start 2002 hatte Envisat die Erde mehr als 50.000 Mal umkreist und dabei tausende Bilder und Daten geliefert. Der Satellit sendet wichtige Informationen über Land- und Eismassen, Ozeane und die Atmosphäre. (Foto: ESA)   
www.esa.int



Messungen in der Höhe

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12.4.2012: Die Bezirksregierung Köln startet mit Höhenmessungen im Ruhrgebiet. Damit sollen Bodenbewegungen in Bergbaugebieten identifiziert und dokumentiert werden. Diese Erkenntnisse liefern einen Beitrag zur Schadensbeurteilung, zum Beispiel bei Bergschäden. Für die Messungen werden insgesamt 40 Teams zu je drei bis vier Personen in die Gebiete Wesel, Haltern, Hamm, Rhynern, Unna, Bochum und Duisburg geschickt. Die Höhen von knapp 1.500 Festpunkten auf circa 810 Kilometern sollen dort neu bestimmt werden. Diese Höhenfestpunkte, auch Nivellementpunkte genannt, bilden die Grundlage für die Eintragung von Höhenangaben und die Darstellung von Geländeerhebungen in Landkarten und Lageplänen aller Art. Innerhalb von sechs Wochen sollen die Messarbeiten abgeschlossen sein. Im Anschluss bereitet die Bezirksregierung Köln die Daten auf und berechnet sie. Das sogenannte „Leitnivellement Ruhrgebiet“ wird turnusmäßig alle zwei Jahre durchgeführt. (Foto: Dieter Schütz / Pixelio)
www.bezreg-koeln.nrw.de


Kartierung in der Tiefe

12.4.2012: Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat mit ihrem Messhubschrauber „Sikorsky S-76B“ den Untergrund der Elbmündung nordwestlich von Hamburg kartiert. Die erfassten Daten sollen als Grundlage für das Monitoring der Salz-/Süßwassergrenze entlang der Elbe dienen. Zudem könnten sie bei der geplanten Elbvertiefung wichtig werden. Von den hubschrauberelektromagnetischen (HEM) Untersuchungen erhofft sich die BGR die Sedimente der ersten hundert Meter des Untergrundes flächendeckend kartieren zu können. Sie sind für Fragestellungen zum Grundwasser von großer Bedeutung, da die Verteilung sandiger und tonhaltiger Sedimente, sowie Versalzungszonen und Süßwasserbereiche in bis zu 150 Meter Tiefe ermittelt werden können. Von 2008 bis 2010 wurden von der BGR aerogeophysikalische Erkundungen zum Thema Salz-/Süßwasser im Bereich der deutschen Nordseeküste durchgeführt. Die Auswertung der Daten entlang der Elbmündung steht kurz von dem Abschluss. Es konnten die grundwasserführenden Schichten sowie mögliche Versalzungszonen kartiert werden. Die bei den Messflügen gewonnenen Daten stehen nach der Auswertung über das Fachinformationssystem Geophysik des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik (LIAG) öffentlich zur Verfügung.
www.bgr.bund.de



GIS-Daten in der Navigation

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11.4.2012: Das Unternehmen Logiball hat seinen Business Navigator an mobile PNDs angepasst. Damit können sich Nutzer Daten aus dem GIS sofort auf dem Device in der Navigation anzeigen lassen. Für Unternehmen, die ihre Teams mit dem Business Navigator ausstatten, soll sich damit die Möglichkeit bieten, neben einer effizienten Zielführung auch zahlreiche Informationen direkt in die Navigation einzubinden. Logiball sieht darin eine Funktion, die auf viele Anwendungsfälle in der Praxis zutrifft – von einer einzelnen Liegenschaft bis zum Versorgungsgebiet eines Energie-Netzbetreibers. Der Anwender kann über einen Touchscreen GIS-Daten als sogenannte Points of Interest in die Navigationskarte  übertragen. Sie werden dort als Punktinformationen mit eigener Grafik und Beschriftung angezeigt. Zudem entscheidet der Nutzer darüber, welche Daten in der jeweiligen Zoomstufe der Navigation sichtbar sind. Darüber hinaus ist, sobald der Fahrer das Ziel erreicht hat, ein Wechsel von der normalen Hintergrundkarte auf eine Liegenschaftskarte möglich. Dort wird er mit detaillierten Umweltinformationen wie beispielsweise Schutz- und Gefahrengebiete versorgt. (Foto: Logiball)
www.logiball.de


OHB System erweitert Vorstand

11.4.2012: Der Aufsichtsrat des Bremer Raumfahrtunternehmens OHB System AG bestellt mit Wirkung zum 1. April 2012 zwei neue Vorstandsmitglieder. Dadurch vergrößert sich der Vorstand von drei auf nun fünf Mitglieder. Die Erweiterung ist auf das starke Wachstum des Unternehmens in den vergangenen Jahren zurückzuführen und soll das breitere Aufgabenspektrum auf mehrere Vorstände verteilen. Neben dem Vorsitzenden, Marco R. Fuchs, sowie dessen Vorstandskollegen Dr. Fritz Merkle und Frank Negretti werden künftig auch Dr. Ingo Engeln und Kurt Melching dem Vorstand angehören. Engeln ist für das neu geschaffene Ressort „Projekte“ verantwortlich. Diesem Bereich sind die aktuellen Großprogramme Galileo, Meteosat Third Generation (MTG) sowie die Wissenschafts- und Explorationsprojekte EnMAP und Exomars zugeordnet. Melching übernimmt die Funktion des Finanzvorstands und verantwortet die Bereiche Finanzen und Controlling von OHB System. Melching war seit seinem Einstieg in das Unternehmen Leiter, später Direktor dieser Bereiche und führt seine Arbeit somit aus dem Vorstand fort. Seine Tätigkeit als Prokurist der Muttergesellschaft OHB wird er ebenfalls fortsetzen.
www.ohb-system.de



Kanalverwaltung auf Bricscad-Basis

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5.4.2012: Umstieg leicht gemacht – das verspricht das Unternehmen RZI Software mit seinen Infrastrukturplanungs-Tools, die mit dem aktuellen Release auf dem CAD-Programm Bricscad basieren. Damit biete die Firma vor allem AutoCAD-LT-Anwendern eine Alternative. Mit den RZI Tiefbau Applikationen in der Version 2012 lassen sich neue und bestehende Kanalnetze von A bis Z in einem vollständigen Planungsablauf bearbeiten. Hierzu zählen die Bereiche Konstruktion von Einzugsgebieten, Kanalverwaltung und 3D-Visualisierung ebenso wie hydraulische Berechnungen, Erstellung vollständiger, fach- und formgerechter Kanallagepläne, Längsschnitte, Längsschnittzeichnungen und sonstige Bänder mit flexibler Beschriftung. Die Erzeugung einer Bauzonentabelle (gemäß ATV) mit bemessungsrelevanten Flächenparametern erfolgt direkt aus der Zeichnung heraus. RZI Software stellt seine Entwicklungen zusammen mit der Muttergesellschaft IB&T auf dem Schleswig-Holsteinischen Gemeinschaftsstand bei der Fachmesse IFAT ENTSORGA (7. bis 11. Mai in München) aus. (Foto: RZI)
www.rzi.de


Geomarketing-Tool von der Deutschen Post

5.4.2012: Die Deutsche Post erweitert ihre Angebote für Geschäftskunden um das Geomarketingportfolio GEOVISTA. Das beinhaltet individuelle Lösungen für große Unternehmen und Online-Services für Mittelständler und Existenzgründer. Damit soll ihnen ein Instrumentarium an die Hand gegeben werden, um Vertriebsgebiete zu überprüfen, den Absatz einer Filiale auszuwerten und Neukundenpotenziale zu identifizieren. Dazu werden hochwertige soziodemographische, konsumbezogene und strukturelle Geodaten mit unternehmensspezifischen Kennziffern verbunden. Die Grundlage bildet Datenmaterial des Tochterunternehmens Deutsche Post Direkt, deren Dienstleistungen nach Angaben der Deutschen Post den gesetzlichen Anforderungen an Datenschutz voll entsprechen und den Schutz der Privatsphäre gewährleisten. 130 Geostrukturvariablen sollen detaillierte und planungsrelevante Informationen für alle Aspekte des Geomarketings liefern. Die damit verbundene Kartenbasis für die Darstellung der Services kommt von Microsoft.
www.deutschepost.de



Fischaugen-Technik für den Kartenzoom

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3.4.2012: Beim Herauszoomen aus einer digitalen Straßenkarte kommt es leicht zu Verzerrungen und ruckartigen Sprüngen. Die Folge: Der Nutzer verliert die Orientierung. Die sogenannte Fischaugen-Technik soll Abhilfe schaffen, denn Informatiker der Universität Würzburg nutzen diese Methode, um für den Kartennutzer den Überblick zu erhalten. Das Stichwort ist hierbei: gleitender Maßstab. Die Kartenansicht soll sich beim Übergang von einer Zoomstufe in die andere fließend verändern. Der Nutzer kann bei der entwickelten Methode einen gewünschten Kartenausschnitt markieren, den er größer angezeigt bekommen möchte. Der restliche Kartenteil ist weiterhin zu sehen, sodass der Gesamtüberblick erhalten bleibt, erklären die Informatiker. Jedoch ist er stark verzerrt, bei der Methode der akademischen Entwickler fällt jedoch diese Verzerrung nach eigenen Angaben um bis zu 75 Prozent geringer aus. Nun tüfteln die Wissenschaftler noch an der Berechnungsgeschwindigkeit der gewünschten Ausschnittsvergrößerung. (Foto: Jan-Henrik Haunert/Uni Würzburg)
www.uni-wuerzburg.de


SaaS-Umsatz-Plus für 2012 erwartet

3.4.2012: Das Marktforschungsunternehmen Gartner veröffentlicht seine Prognosen für den weltweiten Umsatz mit Software as a Service (SaaS) in diesem Jahr: Erwartet wird ein Plus von 17,9 Prozent und damit ein Anstieg auf 14,5 Milliarden Dollar. Bis 2015 soll der Markt ein Volumen von 22,1 Milliarden Dollar erreichen. Das deutliche Wachstum begründet Gartner damit, dass immer mehr Firmen mit dem SaaS-Modell vertraut seien. Zudem hätten Kostenvorteile und ein zunehmendes Interesse an Cloud-Computing positive Auswirkungen. Der größte Markt für SaaS-Produkte liegt laut Gartner in Nordamerika. In Westeuropa sollen die Ausgaben für den Software-Service im Jahresvergleich von 2,7 Milliarden auf 3,2 Milliarden Dollar ansteigen. Bei der Studie macht Gartner aber Probleme bei der Einführung von SaaS aufmerksam. Dazu gehörten vor allem begrenzte Flexibilität bei der Anpassung von SaaS-Anwendungen und die eingeschränkte Integration mit vorhandenen Systemen. (Quelle: zdnet.de) 
www.gartner.com



Rheinland-Pfalz kommt auf’s Smartphone

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2.4.2012: Rheinland-Pfalz ist jetzt auch via Smartphone zu erreichen. Für das Bundesland ist die RLP-App aktiv. Konzipiert wurde dieser Service für Bürger und Unternehmen vom Mainzer Internet-Dienstleister Nidag. Die Applikation bildet beispielsweise die kulturellen Angebote nach Kategorien, Datum oder Ort in Rheinland-Pfalz ab und verknüpft diese mit dem Veranstaltungsfinder, der entsprechende Events aktuell aufzeigt. Aktuelle Presseinformationen über Land und Leute sowie ein Behördenservice für Bürger und Unternehmen sind weitere Hauptbestandteile der RLP-App. Dazu gehört eine mobile Checkliste, die den Anwendern bei der Auswahl der richtigen Unterlagen hilft, etwa für einen Personalausweis oder Reisepass. Für Besucher des Weinlandes Rheinland-Pfalz und Weinliebhaber bietet die App einen weiteren Service: Winzern und Weingüter können nach Angaben der Entwickler von Nidag schnell und einfach im unmittelbaren Umkreis gefunden werden. Die RLP-App gibt es kostenlos im App-Store von Apple und im Android Market. (Foto: Wikipedia)
www.nidag.com
www.rlp.de


Geonetzwerk für MetropoleRuhr auf dem Prüfstand

2.4.2012: Das Center for Geoinformation (CFGI) soll eine Studie zum Aufbau und zur Ausgestaltung eines Geonetzwerks auf der Website MetropoleRuhr durchführen. Auftraggeber ist der Regionalverbund Ruhr (RVR). Ein Ergebnis soll bis spätestens Ende Mai 2012 vorliegen, sodass diese bald in weitere Umsetzungsschritte münden. Die Pilotstudie hat das Ziel, mögliche Schwerpunkte der Zusammenarbeit aller 15 Verbandsmitglieder zu beschreiben und festzustellen, in welchen Themenfeldern die größte Wertschöpfung eines Geonetzwerks auf dem Gebiet des Regionalverbundes zu erwarten ist. Geplant ist dazu zum einen eine Marktanalyse über vergleichbare Geonetzwerke, um aus deren Organisation Handlungsempfehlungen ableiten zu können. Des Weiteren wird geprüft, wie der Stand der GDI-Entwicklung im Ruhurgebiet ist und wo über gemeinsame Aktivitäten der größte Nutzen eines Geonetzwerks liegen kann. Dazu werden potenzielle Nutzer auf den Ebenen wie Verwaltung, Wirtstchaft, Verbände und Bürger befragt.
www.cfgi.de
www.rvr-online.de



Wasser spiegelt in 3D

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30.3.2012: Das Softwareunternehmen IB&T präsentiert auf der Fachmesse IFAT ENTSORGA (7. bis 11. Mai in München) die interaktive 3D-Kanalplanung mit CARD/1. Mit dem speziellen Modul der CAD-Lösung sollen Ingenieure, Planer und Kommunen hydraulische Berechnungen von Kanalnetzen erledigen können. Die Anwender sollen im Rahmen der Netzplanung und der Bestandsaufnahme Längsschnitte, Querprofile und Lagepläne erstellen können. Die 3D-unterstützte Darstellung soll ihnen dabei zu Gute kommen. IB&T nennt ein Beispiel: Nach dem Einlesen des Kanalnetzes sei es möglich, dieses dem Anwender in der 3D-Projektansicht und in der Lageansicht zu visualisieren. Außerdem stelle die Bedienoberfläche die Hydraulikdaten für die Berechnung bereit. Darüber hinaus mache die Wasserspiegeldarstellung in 3D potenzielle Überflutungsflächen im Notfall sichtbar. (Foto: IB&T)
www.card-1.com


Punktwolken in der Datenbank

30.3.2012: Scene 5.0 entert den Markt für Scanning-Lösungen. Die Entwickler von FARO präsentieren die neue Version der Verarbeitungs-Software und versprechen eine schnellere Datennachbearbeitung und raschere Verfügbarkeit der Scanprojekt. Mit einem zusätzlichen Clou will FARO den Anwendern Erleichterung verschaffen: Um bis dato ein Scanprojekt aus mehreren Scans zusammenzusetzten, wurden künstliche Targets, wie Kugeln und Checkerboards, benötigt. Diese helfen der Software die Scans lückenlos und exakt zusammenzufügen. Mit der neuen Scene 5.0 soll das nun einfacher gehen und künstliche Targets in vielen Fällen überflüssig machen. Die Funktion automatische Feinregistrierung interpretiert die Scandaten und findet dadurch markante Objekte wie Ecken, Kanten und flächige Strukturen. Diese werden dann verwendet, um Scans zueinander zu positionieren, erklärt FARO. Ein weiteres Verfahren soll das Ergebnis weiterhin verbessern. Neu an Version 5.0 ist des Weiteren die Projektdatenbank. Sie fasst alle erforderlichen Infos eines Projekts zusammen und verwaltet deren Scans. Das Stichwort „Projektpunktwolke“ soll helfen, den Zugriff auf die einzelnen Scanpunkte zu beschleunigen.
www.faro.com


Schweizer GEOSummit soll Netzwerke schaffen

30.3.2012: Der Schweizer Politiker und Bundesrat hat die Schirmherrschaft für den GEOSummit 2012 übernommen. Die Veranstaltung soll vom 19. bis 21. Juni die Geoinformationsbranche in die Schweizer Bundeshauptstadt Bern locken. Maurer hebt die Bedeutung von Geoinformation in der Schweiz hervor und weist auf deren Selbstverständlichkeit für die Wirtschaft, Verwaltung, Forschung und den Alltag hin. Das aktive Bundesgesetz über Geoinformation ist in Kraft und soll dem Bund einen Rahmen geben und einheitliche Vorgaben schaffen, zum Beispiel bei Datenmodellen. Bund und Kantone planen derweil, das Nationale Geodatenportal aufzubauen. Private Akteure könnten aber oft schneller Dienste anbieten und auf Kundenwünsche reagieren, meinen die Veranstalter des GEOSummit. Hier seien Plattformen wie die Berner Veranstaltung und Verbände wie die SOGI (Schweizer Dachverband für Geoinformation) gefordert, Netzwerke zu schaffen und gemeinsam über Fachgebiete hinweg Realisierbares und Lösungswege zu definieren.
www.geosummit.ch



Die Lkw-Tour im Check

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29.3.2012: Das EDV-Ingenieur- und Systemhaus DAKO, unter anderem tätig im Transportgewerbe, bietet ab sofort einen kostenlosen Touren-Check. Damit soll Nutzern aus der Transport- und Logistik-Branche eine Analyse der gefahrenen Lkw-Strecken angezeigt und damit konkrete Einsparpotenziale ermittelt werden. Beispielsweise sei es möglich, die Vor- und Nachteile von Autobahn- und Landstraßenverbindungen abzuwägen und zu bewerten. Das Ergebnis wird laut DAKO nicht nur in Form potenziell einzusparender Kilometer, sondern auch in Eurobeträgen angezeigt. Durchschnittliche Einsparungen zwischen 50 und 120 Euro seien pro Tag und Fahrzeug möglich. Neben dem Touren-Check dreht sich das Portfolio von DAKO im Bereich Transport rund um das Auslesen, Auswerten und Archivieren von digitalen Tachografen und Fahrerkarten. Zusätzlich steht den Nutzern ein Online-Portal zur Verfügung. (Foto: DAKO)
www.dako.de


O2 ortet die Flotte

29.3.2012: Telefónica Germany mit seiner Produktmarke O2 ergänzte seine M2M-Produkte um ein neues Lösungspaket für die Fahrzeug-Flottensteuerung: Zusammen mit dem Telematik-Dienstleister Masternaut soll der O2 Fleet Store angeboten werden. Damit wird Unternehmen mit Fuhrparks die Möglichkeit geboten, beim Betrieb ihrer Flotte Kosten zu sparen und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Kern des O2 Fleet Stores ist eine GPS-Box, die in jedem Fahrzeug eingebaut wird. Über das O2-Mobilfunknetz verbindet sie sich mit den Servern von Masternaut. Übertragen werden Daten wie Standort, Fahrtrichtung, Geschwindigkeit oder die Temperatur im Laderaum. Via Web (passwortgeschützt) können die Daten abgerufen werden. Die M2M-Lösung soll zudem die Kommunikation in den Fahrzeugen verbessern: Neue Aufträge werden auf einem kleinen Display angezeigt. Weil das System jedes Fahrzeug bis auf die Hausnummer genau lokalisiert, kann die Zentrale immer den Fahrer beauftragen, der einem Ziel am nächsten ist. Die Markteinführung des O2 Fleet Store ist Teil einer globalen Kooperation zwischen Telefónica und Masternaut, die im September beschlossen wurde.
www.masternaut.com
www.telefonica.de



Anwendertreffen zu GIS und CAFM

28.3.2012: Das Softwareunternehmen IP Syscon spricht von einem erfolgreichen Abschluss seines Anwendertreffens „IP Syscon 2012“ zu den Themen GIS und CAFM am 13. und 14. März in Hannover. Insgesamt seien auf der erstmalig in dieser Form durchgeführten Veranstaltung über 400 Teilnehmer gewesen. Das Programm beider Veranstaltungstage eröffnete jeweils ein Keynote. Im Anschluss reihten sich Anwendertreffen, ein Themennachmittag zum Solarpotenzial und insgesamt 20 Workshops aneinander. Neu an der IP Syscon 2012 war die begleitende Ausstellung, bei der an Themeninseln zu den jeweiligen Kompetenzbereichen von IP Syscon über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für weitere Fragen zu Verfügung standen. Als Highlight bot sich erstmalig die Chance, einen „Spaziergang mit einem mobilen GIS“ zu machen. Zielort der Expedition der Teilnehmer war meist der dem Veranstaltungsort benachbarte Stadtpark, der Spielplatz und die Bäume boten Versuchsobjekte für exemplarische Kontrollen.
www.ipsyscon.de



Im Erzgebirge blitzt es am meisten

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27.3.2012: In Deutschland ist die Gefahr, vom Blitz getroffen zu werden, im Mittleren Erzgebirgskreis am höchsten. Dort schlagen im Jahr regelmäßig mehr als sechs Blitze pro Quadratmeter ein. Aber auch in Bayer, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen liegen mit etwa fünf Einschlägen pro Quadratkilometer Schwerpunkte. Diese regionale Auflösung der Unwetter-Gefahr wird möglich durch den Blitzinformationsdienst (Blids) der Firma Siemens. Das Experten-Team erstellte eine Deutschlandkarte, der die Wetterphänomene lokalisiert. Auf Messungen von 150 Antennen stützt sich der Dienst. Schlägt ein Blitz ein, erreichen die elektromagnetischen Wellen die Antennen zu unterschiedlichen Zeiten. Durch die Kartierung der Daten lässt sich ableiten, in welchen Regionen die größte Blitz-Gefahr droht. Interessant könnte das für Versicherungen und Stromversorger sein, die zum Beispiel auch feststellen können, ob Schäden an Leitungen oder Gebäuden vom Blitzschlag verursacht wurden. (Foto: Spiegel/Siemens)
www.blids.de


1.500 Anwender sind versorgt mit Geobasisdaten

27.3.2012: Der Live-Betrieb der hessenweiten „GIS-Auskunft HVBG“ ist bisher erfolgreich verlaufen, meldet das verantwortliche Unternehmen Intergraph. Für die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG) hatte es die Plattform vom Herbst 2010 bis Sommer 2011 implementiert. Besonders bei der neu eingerichteten, internen GIS-Auskunft ist, dass sie für weit mehr als 1.500 Anwender ausgelegt ist und die Datenversorgung mit sämtlichen amtlichen Geobasisdaten der HVBG vollautomatisch geschieht. Darin eingeschlossen sind ALKIS- und ATKIS-Daten inklusive digitaler Orthophotos (DOP). Die eingesetzte Intergraph-Lösung GeoMedia Smart Client bildet dabei den zentralen systemtechnischen Baustein der GIS-Strategie der HVBG. Es ist die Aufgabe der Behörde Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung in Stadt und Land zu planen, steuern, organisieren und durchzuführen. Dafür sind Daten von der Landesvermessung und Liegenschaftskatastern eine wichtige Ressource.
www.intergraph.com



Das Adlerauge unter den Kameras

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23.3.2012: Mit der UltraCam Eagle bringt Vexcel Imaging, die Photogrammetry Division von Microsoft, die neueste Generation digitaler Großformatkameras für die Luftfotografie auf den Markt. Hergestellt hat sie die österreichische Firma WILD. Sie lieferte bereits die ersten Stückzahlen der Kamera an Microsoft für Kunden in den USA und Europa. Nach Angaben von Vexel Imaging begeht das Unternehmen mit dem Produkt Neuland, die UltraCam Eagle sei die erste Luftbildkamera mit einem Sensorkopf, der über ein austauschbares Objektiv-System mit zwei unterschiedlichen Brennweiten verfügt. Damit ergebe sich viel Flexibilität bezüglich der Flughöhe und Bodenauflösung. Zudem fällt eine separate Computereinheit weg. Ohne diese ist die UltraCam Eagle wesentlich kompakter als ihre Vorgängermodelle. Die gesamte Kamera – also Sensor-, Computer- und Speichereinheit sowie das Flugmanagementsystem und GPS/INS – sind eine Einheit. Die eingesetzte neue Technologie sorgt laut Vexcel trotz einer Pixelgröße von 5,2 Mikrometern eine radiometrische Auflösung von mehr als 7500 Grauwerten. Der Hersteller des Kamera-Systems WILD konnte bei der Zusammenarbeit mit seinem Know-how in der Feinmechanik punkten und fertigte bereits die Vorgängermodelle. (Foto: WILD)
www.vexcel.com
www.wild.at


IVU: Betriebsergebnis um 8 Prozent gesteigert

23.3.2012: Mit einem Umsatzzuwachs von zwei Prozent beschließt das Berliner Softwareunternehmen IVU Traffic Technologies das Geschäftsjahr 2011. Nach Aussagen der Experten für den Verkehr beläuft sich die Umsatzsumme auf 39,9 Millionen Euro. Das Rohergebnis knackte mit einer Steigerung um drei Prozent auf 30,4 Millionen Euro erstmals die 30 Millionen Marke. Damit einher geht ein deutliches Wachstum des Betriebsergebnisses (EBIT) um acht Prozent auf 2.943 T€. Die Hauptkunden von IVU sind Verkehrsunternehmen, die nach Systemen suchen, den Herausforderungen von stetig wachsenden Metropolen gerecht zu werden. So konnte die IVU im Berichtsjahr 2011 beispielsweise in London überzeugen, wo zukünftig die Echtzeit-Abfahrtszeiten von 8.500 Bussen an 19.000 Haltestellen auf elektronischen Anzeigern, im Internet und per Smartphone bereitgestellt werden. Des Weiteren war die IVU in Jerusalem tätig. Dort sollen jetzt ihre IT-Lösungen für die Planung und Optimierung des Stadtverkehrs sorgen. Weitere Module sollen folgen.
www.ivu.de



Windows-Alternative im Handheld

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22.3.2012: Mit neuer Plattform stellt der Hersteller Getac sein Handheld PS236 in seinem Portfolio vor. Das robuste Gerät für den Außeneinsatz steht den Nutzern ab sofort auch mit dem Betriebssystem Android zur Auswahl. Möglich wurde die alternative Ausstattung mit der Open-Source-Software durch die weltweite Zusammenarbeit des Herstellers mit verschiedenen Android-Entwicklern. Sie erlaubt Anwendern zusätzlich zu der Windows- Mobile-Plattform eine größere Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten, so beispielsweise für Energieversorgungsunternehmen, im Außendienst oder bei anderer Außennutzung. Durch die neue Alternative mussten einige hardwareseitige Anpassungen vorgenommen werden. Dazu gehört etwa ein interner 256 Megabyte-Speicher sowie ein USB 2.0-Client. Mit seinen 806 Megahertz bleibe das PS236, so erklärt es Getac, auch in dieser Version trotzdem das schnellste Gerät seiner Art. Das Handheld kommt in der Android Version 2.2 auf den Markt und verfügt über einen e-Kompass, einen Höhenmesser, ein integriertes GPS sowie ein hochauflösendes Display. Damit wird es für Anwender in der GIS-Überwachung oder bei anderen GPS- und  kartenbasierten Applikationen nützlich. (Foto: Getac)
www.getac.de


Gemeinsame Solution-Map für Metall- und Schrotthandel

22.3.2012: Das Software- und Beratungsunternehmen Implico stellt seinen neuen Geschäftspartner vor. Mit dem IT-Dienstleister itelligence soll der Markt für Metall- und Schrotthandel erschlossen werden. Dazu haben die beiden SAP-Beratungshäuser eine gemeinsame Lösungslandkarte, eine Solution-Map, erarbeitet, die alle Funktionalitäten vereinen soll, die die Metall- und Schrottbranche für die effiziente Steuerung seiner Geschäftsprozesse benötigt. Denn die Unternehmen der metallverarbeitenden Industrien stehen vor vielfältigen Herausforderungen: So müssen unter anderem Materialien mit stark schwankenden Preisen bewertet und Risikopositionen verwaltet werden. Flexibilität in den Prozessen und Übersicht über die Kosten sind hier erforderlich. Implico und itelligence bieten dafür ein integriertes und vollständig SAP-basiertes Angebot für die Abbildung der komplexen Prozesse des Metallrecyclings. 
www.implico.com
www.itelligence.de



Stadt Luzern kündigt 3D-Stadtplan an

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21.3.2012: Voraussichtlich zum Ende des Jahres soll das Projekt 3D-Stadtmodell in Luzern abgeschlossen sein. Das teilt die Neue Luzerner Zeitung mit und beruft sich auf Äußerungen des Stadtgeometers Arthur Clement. Geplant sei, dass das Gemeindegebiet von Luzern in 3D im Internet für jedermann abrufbar zur Verfügung steht. Um die größtmögliche Realitätstreue zu garantieren, sei das Gebiet vom Flugzeug aus per Laserscanning vermessen und hochauflösend fotografiert worden. Ihren Anfang hatte die Entwicklung bei der Stadt vor drei Jahren genommen. Private Unternehmen sind aber schon länger mit der Erstellung eines virtuell begehbaren Luzerns beschäftigt. Man hofft damit, positive Effekte im Tourismus und generell für das Standortmarketing zu erzielen. Oftmals fehlte aber wegen eingeschränkter finanzieller und personeller Möglichkeiten die Ausdauer, um die Projekte zu vervollständigen und längerfristig zu pflegen. Am besten ausgebaut ist das Modell der Firma Virtual Graphixx, dessen Hauptanliegen es ist, die Altstadt Luzerns virtuell nachzubauen. 250 Gebäude sollen es werden, 75 sind bereits fertig. (Foto: Stadt Zürich)
www.luzern.com


Netzmanagement-Lösungen aus einer Hand

21.3.2012: Der Spezialist für IT-Lösungen in der Energie- und Wasserwirtschaft Mettenmeier hat Zuwachs bekommen. Denn die Paderborner sind seit Anfang März Mehrheitsgesellschafter der von der WVW Wasser- und Energieversorgung Kreis St. Wendel GmbH und Guido Becker gegründeten Conges Consulting GmbH. Mettenmeiers Portfolio wird somit ergänzt durch Systeme im Bereich Netz- und Betriebsmittelmanagement. Im Fokus stehen dabei insbesondere die technischen und kaufmännischen Betriebsprozesse wie die Instandhaltung, das Störungsmanagement oder der Netzbau im Rahmen der Enterprise-Asset-Management-Lösung MenVadis, die ab sofort unter dem Namen Optimus auf dem Markt zu haben ist. Beide Firmen werden auch künftig eigenständig am Markt agieren, Conges wird als Tochterunternehmen von Mettenmeier und der WVW auftreten. Die bisherige Geschäftsleitung um Frank Vollmann und Dr. Joachim Meier wird durch Dirk Weidemann, Leiter des Geschäftsbereiches Utility Solutions und Prokurist bei Mettenmeier, ergänzt, während Guido Becker auf eigenen Wunsch aus diesem Gremium ausscheidet und sich als kaufmännischer Leiter und Prokurist bei der WVW engagiert.
www.mettenmeier.de
www.conges.de



Zusatzkosten von künftiger Maut berechnen

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20.3.2012: Die Maut für vierspurige Bundesstraßen soll zum 1. August 2012 eingeführt werden. Damit weitet sich die Pflichtgebühr für schwere Lkw auf rund 1.000 Kilometer Bundesstraßen aus. Auf Logistikunternehmen kommen daher zusätzliche Kosten zu. Die Karlsruher Firma PTV hat deshalb seinen Transportroutenplaner map&guide desktop bereits an die neuen Änderungen angepasst. Es berechnet in Szenarien die künftigen Mautkosten, aber nicht nur für Deutschland, sondern für die alle europäischen Länder. Die erstellten Szenarien seien für den Nutzer transparent, erklären die Verkehrsexperten von PTV, so können die hinterlegten Tarife, Quellen und eine ausführliche Beschreibung des jeweiligen Szenarios jederzeit in der Programmoberfläche eingesehen werden. Ersichtlich werde auf diese Weise auch, welche Kosten durch die Tarifanpassungen, durch zusätzliche Strecken oder frisch eingeführte Systeme anfallen, sodass die Anwender rechtzeitig seine Angebote danach erstellen können. (Foto: Wikipedia)  
www.ptv.de



Baufortschritt in 3D

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19.3.2012: Um Baustellen besser dokumentieren zu können, haben Forscher des Unternehmens Siemens ein spezielles System entwickelt. Es erstellt und aktualisiert regelmäßig ein 3D-Modell der Baustelle, dokumentiert den Fortschritt und erkennt Abweichungen. Dies geschieht mithilfe fest installierter Kameras, Handkameras sowie mit Luftaufnahmen ferngesteuerter Drohnen aus verschiedensten Blickwinkeln. Aus den gewonnenen Daten wird ein zeitabhängiges 3D-Modell erzeugt und semantisch ausgewertet. Das heißt, das Modell wird mit Plänen der Baustelle verglichen, wobei signifikante Abweichungen im Baufortschritt erkannt werden. Eine Augmented-Reality-Technik überlagert diese Pläne ortsgetreu auf die aktuellen Bilder. Zusätzliche Funktionen erkennen Abweichungen vom ursprünglichen Plan und kennzeichnen Orte mit besonderer Bauaktivität. Damit wollen die Entwickler einem Ungleichverhältnis zu Leibe rücken, denn ein Bauwerk entspricht nach der Fertigstellung selten genau dem Plan. Wegen geänderter Anforderungen, bestimmter lokaler Bedingungen oder kleinerer Baufehler weicht die Baustelle immer wieder in Details ab. Das System entsteht in einem Förderprojekt Construct mit der Technischen Universität Graz und wird derzeit auf mehreren Baustellen in Österreich getestet. (Foto: Siemens)
www.siemens.com


Erwartungen für Intergeo im Oktober 2012

19.3.2012: Mit den Schlagworten „Lokal, national, international“ sendet die Fachmesse Intergeo Vorboten für seine nächste Veranstaltung. Bei der 18. Auflage der Kongressmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement vom 9. bis 11. Oktober 2012 in Hannover wird neben der 2. Navigationskonferenz erstmals die deutsche INSPIRE-Konferenz wie auch der 3. CLGE-Kongress der europäischen Vermessungsingenieure ausgerufen. Veranstalter Hinte, der für den DVW die Intergeo ausrichtet, meldet, dass bereits jetzt drei Viertel der zur Verfügung stehenden Fläche in den Hallen 8 und 9 in Hannover von Ausstellern belegt sind. Damit liege man zehn Prozent über dem Vorjahreswert, sagt Hinte-Geschäftsführer Olaf Freier. Für die drei Messetage erwartet das Team 15.000 Fachbesucher und 1.400 Kongressteilnehmer aus der ganzen Welt. Als Schirmherr der Veranstaltung wird Bundesinnneminister Hans-Peter Friedrich am ersten Messetag die Keynote halten.
www.intergeo.de



Über 100 Teilnehmer bei RIEGL User Konferenz

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16.3.2012: Das Unternehmen RIEGL Laser Measurement Systems hatte vom 28. Februar bis zum 1. März nach Orlando zur ersten internationalen RIEGL User Konferenz gebeten. Mehr 100 Anwender aus 17 Nationen folgten diesem Aufruf, um sich im Bereich mobiles und luftgestütztes Laserscanning zu informieren. Neben der Präsentation der neuesten Hard- und Software standen Anwender-, Partner- und wissenschaftliche Vorträge auf der Agenda. Laut RIEGL führte das Thema „Vermessung im Jahr 2020“ zwischen den Podiumsgästen aus Russland, Österreich, Kanada und den USA zu einer interessanten Diskussion. Gemeinschaftliche Aktivitäten ergänzten das Programm, sodass die Bewertungen der Teilnehmer nach Angaben der Veranstalter positiv ausfielen. Die nächste User Konferenz ist deshalb bereits in Planung. Sie ist für das Frühjahr 2013 in Europa angesetzt und soll alle Anwendungsbereiche der RIEGL Scannern und Scansystemen umfassen. (Foto: Riegl)
www.riegl.com



Der Limes im Laserlicht

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15.3.2012: Die Bezirksarchäologen und der Landesbeauftragte Hessens, Thomas Becker, lassen den historischen Grenzwall Limes mithilfe von 3D-Laserscanning untersuchen. Erfasst wird der frühere Limesturm in Heidenrod im Rheingau-Taunus-Kreis. Beteiligt ist außerdem das Freie Institut für angewandte Kulturwissenschaften in Cottbus. Die Rechnung der Untersuchung zahlt das Landesamt für Denkmalpflege. Für die lokalen Limes-Akteure, wie den Heimatverein Heidenrod, macht nicht nur die neue Technik das Projekt zu etwas Besonderem. Am Wp. 2/47 endet nämlich die Strecke, auf der die Grenze nur mit einer Palisade, aber ohne Wall und Graben befestigt war. Außerdem ist der Wachturm der letzte, der auf Hupperter Gemarkung zu erschließen ist. Weiterhin gilt diese Turmstelle als sehr gut erhalten. So erklärt der Heimatverein, dass die Reichslimeskommission vor 100 Jahren bereits die Turmreste mit einer Folie abgedeckt und so konserviert hatte. Die 3D-Laserscanning-Methode soll jetzt das Relikt in plastische Bilder überführen. (Foto: Deutsche Post)
www.heimatverein-heidenrod.de


Forschungsprojekt untersucht mobile Sensornetzwerke

15.3.2012: Mit der Beteiligung an dem Forschungsprojekt PartSense will das Unternehmen disy seine Mobile-Strategie ergänzen. Bei dem Projekt geht es darum festzustellen, inwieweit Menschen mithilfe marktüblicher Smartphones oder Tablet-PCs als „mobile Sensornetzwerke“ für Datensammelaufgaben im kommerziellen oder behördlichen Kontext eingesetzt werden können. Disy untersucht dabei Software-Techniken und systematische Vorgehensweisen für diese Methode des Datensammelns, die unter dem Begriff ParticipatorySensing gefasst wird. Es werden zunächst vielfältige Anwendungsfälle gesammelt und analysiert, die nicht nur das Themenfeld der Bürgerbeteiligung, sondern auch verwaltungsinterne und Business-Anwendungen abdecken sollen, um das Potenzial der Idee zu testen. Ferner wird untersucht, inwiefern gerade bei komplexeren fachlichen Aufgaben die einfache Interaktion mit dem Smartphone ersetzt werden muss durch Fachkarten-Interaktion oder mobile Kleinkatasterfunktionalitäten auf dem Media Tablet.
www.disy.net



Software für die geologische Feldkartierung

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13.3.2012: Die Firma Beak Consultants, Entwickler von Informationssystemen und thematische Kartographie in Bereichen wie Geologie und Rohstoffe, stellt auf dem Sächsischen Rohstofftag 2012 (14. März in Freiberg) ihr neuestes Produkt advangeo field cap vor. Die Software soll die Nutzer bei der geologischen Feldkartierung unterstützen. Dazu bieten die Experten robuste und wetterfeste armor-Hardware und weitere Programme, die bei der Erfassung und Nachbereitung von geowissenschaftlichen Geländedaten rationalisierend wirken soll. Bei ihrem Lösungsset kombinieren die Beak Consultants GPS, Kamera, Datenbank und Geoinformationssysteme. Die Schnittstelle zum zentralen Server erlaubt den periodischen Datenabgleich und die nahtlose Weiterverarbeitung der Daten mit den gewohnten Werkzeugen. Advancegeo field cap kommt bereits bei Prospektions- und Explorationsprojekten in Ruanda, Ghana und im Erzgebirge zum Einsatz. Im Mittelpunkt auf dem Feld der Geologie stehen solche Metalle wie Gold, Tantal, Zinn, seltene Erden, Zink und Kupfer. (Foto: Beak Consultants)
www.beak.de


Ein Navi für jeden Schritt

13.3.2012: Der Forschungsschwerpunkt UMIC (Ultra Highspeed Mobile Information and Communication) an der RWTH Aachen hat ein Navigationssystem entwickelt, das Fußgänger und Rollstuhlfahrer ohne GPS- und WLAN-Empfang durch die Räume der Uni eigenen Einrichtung lotst. Damit wollen die Forscher das Problem lösen, dass angebrachte Wegweiser regelmäßig veralten. Eine interne Open Street Map wurde von den Räumlichkeiten des Forschungsschwerpunktes erstellt. In einem nächsten Schritt hatten die Entwickler einem Smartphone beigebracht, anhand der Messsignale des eingebauten Beschleunigungsmessers die Schritte seines Benutzers zu registrieren. Ist der Ausgangspunkt bekannt, kann das Handy anhand dieser Impulse und seiner Kompassanzeige ermitteln, welchen Gang auf der Karte der Anwender gerade entlang geht. Der Ansatz soll auf beliebige Örtlichkeiten anwendbar sein.
www.rwth-aachen.de



FM-Messe lockt 5.000 Besucher

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12.3.2012: Am vergangenen Donnerstag ging die dreitägige Fachmesse Facility Management in Frankfurt am Main zu Ende. 5.047 Besucher erkundeten nach Angaben der Veranstalter von Mesago die Messe. Damit empfingen die 132 Aussteller 16 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr. Der begleitende Kongress lockte 498 Teilnehmer. Prominenter Sprecher auf dem Forum in der Messehalle war Bundesaußenminister a.D. Joschka Fischer. Er sprach über die „Energiewende in Deutschland – Vorbild oder Fluch für die Wirtschaft“. Positive Stimmen gab es vor allem von Ralf Hempel, dem Geschäftsführer der WISAG Facility Service Holding. Er freute sich über die interessanten Gespräche und Kontakte. Auch FM-Messen-Neuling M.O.P. war zufrieden. Das Zwickauer Unternehmen hatte sein Softwareprodukt „TOM – Technisches Objekt Management“ in Frankfurt präsentiert. Am zweiten Messetag kürte man darüber hinaus die Gewinner des vom Magazin „Der Facility Manager“ gesponserten Best Paper Awards. Prämiert wurden drei Arbeiten, die sich mit dem Thema Energieeinsparung, dem Einsatzgebiet Flughafen und dem Gebiet Hochschulplanung befassen. Die nächste Auflage der Fachmesse Facility Management findet vom 26. bis zum 28. Februar 2013 in Frankfurt statt. (Foto: Mesago Messe Frankfurt)
www.fm-messe.de


GMES Master für 2012 gesucht

12.3.2012: Das Münchner High-Tech-Unternehmen European Space Imaging, aktiv in der Branche zur Bereitstellung hochauflösender Satellitenbilder, gibt seine Unterstützung des GMES Masters 2012 bekannt. Nach einem ersten GMES Masters 2011 geht der europäische Innovationswettbewerb für die besten Anwendungen im Bereich Erdbeobachtung und Geoinformation in die zweite Runde.  Der Startschuss dazu soll am Donnerstag, den 15. März in der Münchner Residenz fallen. Dort werden sich führende Vertreter der europäischen Raumfahrtbranche über die neuesten Trends in der Erdbeobachtung austauschen. Das Europäische GMES (Global Monitoring for Environment and Security) Programm ist eine der derzeit bedeutendsten europäischen Raumfahrtinitiativen. Die Nutzungsmöglichkeiten reichen von der satellitengestützten Aufklärung im Fall von Naturkatastrophen wie Erdbeben und Waldbränden, über Aufschlüsse zum Klimawandel bis hin zur Planung von Offshore Windparks. Das Treffen in München soll potenziellen Wettbewerbs-Teilnehmern die Möglichkeit bieten, sich über Themen und Erwartungen auszutauschen. Die Veranstaltung ist eingebettet in die internationale Fachkonferenz „Munich Satellite Navigation Summit 2012“, die vom 13. bis zum 15. März 2012 stattfindet.
www.munich-satellite-navigation-summit.org



Flotte und Kühlkette im Blick

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9.3.2012: Die Kühlkette aufrecht zu erhalten, ist für Verlader und Logistikunternehmen eine schwierige Herausforderung. Das niederländische Unternehmen RAM Mobile Data (RAM) hat neben seiner Track-and-Trace-Software auch eine Erweiterung für temperaturgeführte Transporte im Portfolio. Die Anwendung sieht vor, dass verkabelte Sensoren im der Kühlkammer angebracht sind. Per GPRS senden diese aktuelle Temperaturwerte an eine Datenbank – je nach Bedarf im Ein-, Zwei- oder Drei-Minuten-Takt. Über einen Alarm werden die Verantwortlichen – etwa der Fahrer oder auch der Disponent – informiert, wenn die Temperatur einen zuvor festgelegten Grenzwert überschreitet. RAM erläutert, dass er zudem durch das Tool möglich ist, Berichte zu erstellen und nachzuweisen, dass die Temperaturvorgaben eingehalten wurden. Durch die Kombination der Track-and-Trace-Lösung bietet die Firma den Anwendern, ihre Flotte mit den Informationen über die Temperaturen auf den gefahrenen Strecken im Blick zu haben.
(Foto: istockphoto/DaveBolton)
www.ram.nl/en


Werk zur Immobilienbewertung in neuer Auflage

9.3.2012: Zum Jubiläum hat die Sprengnetter Immobilienbewertung das Standardwerk „Marktdaten und Praxishilfen“ vertieft und erweitert. Die durch die 100. Ergänzungslieferung aktualisierte und ergänzte Blattsammlung bietet Informationen und Instrumente für Bewertungssachverständige: Dazu gehört zum Beispiel eine Tabelle zu Marktanpassungsfaktoren für Modernisierungskosten Hilfestellung zur
marktgerechten Berücksichtigung besonderer objektspezifischer Grundstücksmerkmale. Mit der Tabelle erhält der Sachverständige fundierte Angaben, welchen Prozentsatz der Investitionskosten er als Wertminderung für besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale ansetzen kann. Das seit 1986 erscheinende, von Bewertungsprofis verfasste Standardwerk enthält eine umfangreiche Marktdatensammlung, eine auf die Leser abgestimmte Vorschriftensammlung und eine hilfreiche Formularsammlung. Die Marktdaten und Praxishilfen werden quartalsweise aktualisiert und ergänzt. Sie enthalten stets aktuelle Daten der Sprengnetter Marktforschung, die den bundesweiten Grundstücksmarkt ständig beobachtet und auswertet.
www.sprengnetter.de



Ortungstechnologie zur Minensuche

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8.3.2012: Gleich drei Unternehmen aus dem Netzwerk Satellitennavigation Berchtesgadener Land wirken bei dem europäischen Projekt „Tiramisu“ mit. DIALOGIS UG, proTime und das Zentrum für Geoinformation (Z_GIS) der Universität Salzburg entwickeln zusammen mit 24 Forschungs- und Entwicklungspartnern Lösungen, um Anti-Personen-Minen, Munitionsreste und Blindgänger zu beseitigen. Dies ist insbesondere in von Bürgerkriegen oder militärischen Auseinandersetzungen betroffenen Ländern notwendig, um die Bevölkerung vor den Sprengsätzen im Boden zu schützen. Geoinformationen und Ortungstechnologien haben dabei eine zentrale Bedeutung. So arbeiten DIALOGIS UG und proTime an einem Werkzeug, das sowohl die Ortung als auch die Kommunikation zwischen den Minen-Spürsensoren übernehmen soll. Kombinierte
GPS-, GLONASS- und Galileo-Signale geben dabei die Positionen von Geräten, Fahrzeugen, Personen und Tieren (etwa Minenspürhunde) an. Das Z_GIS steuert Analyse-Methoden von Satelliten- und Luftbildern bei, die Infos über die Lage von Minen und Munition geben können. (Foto: Wikipedia / U.S. State Department)
www.zgis.at
www.protime.de
www.dialogis.de


Geodaten-Austausch in Niedersachsen gestartet

8.3.2012: Auf den gegenseitigen Zugang zu Webdiensten haben sich der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie (VERO), das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung und die Kommission für Geoinformationswirtschaft (GIW-Kommission) in einer gemeinsamen Absichtserklärung geeinigt. Das soll die Nutzung von Geodaten fördern und erleichtern. Die TaskForce „GeoBusiness“ von der GIW-Kommission machte sich für diesen standardisierten Austausch von Unternehmens- und Verwaltungsdaten in Niedersachsen stark. Zu den Daten, die der Wirtschaft zur Verfügung gestellt werden sollen, zählen Raumordnungspläne, die die verlässliche Planung der Betriebsentwicklung von Abbaubetrieben unterstützen. Im Gegenzug fließen etwa Informationen zum Stand der Abgrabung auf Abbauflächen sowie zu bereits durchgeführten Renaturierungsmaßnahmen an die planenden Verwaltungen zurück. Eingebettet ist das Vorhaben zum Datenaustausch in den Aufbau der Geodateninfrastrukturen im Rahmen der europäischen INSPIRE-Richtlinie.
www.geobusiness.org



Die Spur in der Landwirtschaft halten

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7.3.2012: Leica Geosystems kündigt neue Funktionen für Spurführungssysteme an. Dies bezieht sich auf die Produkte Leica mojoMINI und Leica mojo3D, damit sollen die Einsatzmöglichkeiten und die Kompatibilität erweitert werden. Die Systeme werden in der Sparte Agriculture von Leica angeboten und richten sich vor allem an die Landwirtschaft. Zu den neuen Funktionen zählt der Hersteller eine verbesserte Benutzerführung auf dem Display sowie die Möglichkeit des Imports und Exports von Daten und eine zusätzliche Lichtbalkenoption für beide Produkte. Beim mojoMINI soll für mehr Flexibiltät sorgen, dass die neue WAAS/EGNOS-Steuerung die Korrekturen der WAAS- und EGNOS-Satelliten zugeschaltet oder deaktiviert werden können. Mit der Unterstützung der kml-Dateien kann Leica mojoMINI die Daten der Fahrt exportieren – beispielsweise Abdeckungsbereich, Grenzen und Weglinien, um sie in Google EarthTM zu betrachten oder in ein Leica mojo3D zu importieren. Auch beim mojo3D werden jetzt kml- und Shape-Dateien unterstützt. So können Kunden Felddaten und Fahrzeugeinstellungen für weitere Leica-mojo3D-Systeme importieren und exportieren. (Foto: Leica Geosystems)
www.agguidance.com


RAG überwacht Geo-Dienste mit serviceMonitor

7.3.2012: Um ihre Planungs- und Entscheidungsprozesse in ihrem Kerngeschäft Steinkohle-Förderung setzt die Firma RAG bereits seit vielen Jahren auf Geoinformationstechnologie von Esri. Genutzt werden zunehmend serverbasierte Dienste innerhalb der konzernweiten Geodateninfrastruktur (RAG-GDI). Eine zentrale Rolle spielt dabei, dass die Dienste überwacht werden und stets verfügbar sind. Für diese Aufgabe hat sich die RAG aktuell für den Einsatz des sdi.suite serviceMonitor des Unternehmens con terra entschieden. Sollten die Dienste einmal ausfallen oder die vorgegebenen Verfügbarkeitskriterien unterschreiten, werden die zuständigen Administratoren durch die Suite automatisch benachrichtigt, sodass diese durch geeignete Maßnahmen den ordnungsgemäßen Betrieb wieder herstellen können. RAG betont die Relevanz des serviceMonitors im Konzern. Insbesondere in Bezug auf die Ausrichtung zukünftiger, langfristiger Aufgaben nach Auslaufen der Kohleförderung im Jahr 2018, wie Altbergbau und Bergbaufolgen.
www.conterra.de
www.rag.de



Satellitendaten für das Krisenmanagement

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6.3.2012: Die Spezialisten für Fernerkundung von der GAF haben einen Vertrag mit der Europäischen Kommission unterzeichnet. Es geht darum, zeitkritische Erdbeobachtungsdienste im Krisen- und Katastrophenfall bereit zu stellen. Dieser im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung gewonnene Dienstvertrag mit dreijähriger Laufzeit wird von einem Konsortium aus e-GEOS, ITHACA (beide Italien), SIRS (Frankreich) und GAF (Deutschland) ab dem 1. April 2012 durchgeführt werden. In einem sogenannten Aktivierungsfall sollen innerhalb kürzester Zeit über die Europäische Weltraumagentur ESA geeignete aktuelle oder archivierte Satellitendaten beschafft werden. Diese werden dann auch durch die GAF entsprechend den Anforderungen der Zivil- und Katastrophenschutzkräfte ausgewertet. So sollen in weniger als zwei Tagen nach der Aktivierung des Dienstes bis zu drei verschiedene Kartentypen in unterschiedlichen Formaten über das Internet zur Verfügung stehen. Hauptsächlich wünschen sich die Beteiligten dadurch vor allem, dass die Reaktionszeiten auf Notfälle verkürzt werden und den Einsatzkräften schnell ein umfassendes Bild der Situation geliefert werden kann. (Foto: Wikimedia)
www.gaf.de


Neuer OSM-Kartendienst

6.3.2012: Eine erste Testversion des Kartendienstes „OpenMapSurfer“ ist online. Sie bietet bisher auf der Basis von Open Street Map (OSM) eine globale topographische Straßenkarte sowie einen halbtransparenten Layer, der zur Überlagerung über Luft- oder Satellitenbilder genutzt werden kann. Der Dienst basiert auf MapSurfer.Net vom Lehrstuhl Geoinformatik der Universität Heidelberg. Hinzugefügt hatte man zudem ein Kartenlayer mit einer neuen globalen Geländeschummerung auf Basis des neuen ASTER Geländemodells (DGM). Dieses ASTER DGM ist seit Oktober 2011 in einer zweiten Version verfügbar. Damit bietet sie qualitative Verbesserungen gegenüber der ersten Version, die trotz der höheren Auflösung gegenüber dem verbreiteten SRTM DGM damals noch qualitative Nachteile aufwies. Dieser „Hillshade“-Layer kann über die Ebenenauswahl in der rechten oberen Ecke der Karte zugeschaltet werden.
www.openmapsurfer.uni-hd.de



Hamburger Kultur mit neuer Kartengrundlage

050312_news
5.3.2012: Seit dem Jahr 2000 gibt es den Kulturstadtplan der Stadt Hamburg bereits. Neu ist jetzt die Kartengrundlage: Durch die Einbindung des neuen Kartensystems Infinity Map basierend auf der offenen Weltkarte Open Street Map (OSM) können Nutzer ab sofort ganz Hamburg mit seinen kulturellen Einrichtungen, Initiativen und Sehenswürdigkeiten online erkunden. Dabei hat sich das Team von Kulturkarte.de vorgenommen, vorrangig bereits bestehende Einrichtungen zu vervollständigen. Aber auch neue Einrichtungen werden nicht fehlen. So ist es durch die weltweit verfügbare Kartengrundlage von OSM nun auch möglich, Objekte in der Umgebung der Hansestadt zu präsentieren oder gar korrespondierende Einrichtungen weltweit zu zeigen. Die bisherige Art der Darstellung der Kulturkarte sei nach Angaben der Betreiber nicht mehr zeitgemäß gewesen. In der Kulturkarte finden die Nutzer einen Stadtplan, in dem kulturelle Einrichtungen lokal verortet sind. (Foto: Wikimedia)
www.kulturkarte.de


Lösungen für 3D-Präsentationen

5.3.2012: Das Neubrandenburger Unternehmen GTA Geoinformation stellt auf der IT-Messe CeBIT (6. März bis 10. März in Hannover) den Prototypen einer neuen tridicon Softwareversion vor. Diese soll 3D-Objekte wie beispielsweise Gebäude ohne vorgegebene 2D-Hilfsdaten finden. Als einzige Datenquelle für die automatische Objektrekonstruktion seien Stereoluftbilder nötig. Zudem präsentiert GTA eine Hand voll Anwendungen, die es kommerziellen Nutzern wie Kommunen und Landesbehörden möglich machen soll, hochwertige 3D-Stadtmodell im LoD 2 schnell, flächendeckend und kostengünstig zu erzeugen. Auf Anfrage können Testdaten interessierter Firmen und Kommunen auch auf ihre Eignung hin geprüft werden.
www.gta-geo.de



DLR gibt Bilder frei

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2.3.2012: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gibt alle eigenen Fotos und Videos für die Öffentlichkeit frei. Anstelle eines eigenen Copyright-Anspruchs stellt das DLR sein Material nun unter eine von Wikipedia und Open Street Map bekannte Creative-Commons-Lizenz (CC-Lizenz). Mit diesen gestaffelten Lizenzen, die seit 2001 als alternatives Modell zu traditionellen Urheberrechtsansprüchen eingeführt wurden, können Urheber der Öffentlichkeit Nutzungsrechte einräumen. Das DLR legte sich auf die Variante CC-BY fest. Sie erfordert die Namensnennung der Quelle, erlaubt aber sonst jede Form der Nutzung. Der Grund für die Entscheidung sei der, den Steuerzahlern das zugänglich zu machen, was diese bereits bezahlt hätten, heißt es vom Steuer finanzierten DLR. Das Bildmaterial kann somit auch von der Internet-Enzyklopädie Wikipedia genutzt werden. Ausgenommen von der CC-Lizenz ist die detaillierte Publikation von Forschungsergebnissen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. (Foto: DLR)
www.dlr.de


ALS-Daten in Gebrauchshöhen umrechnen

2.3.2012: Das österreichische Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) hat ein Transformationsgitter entwickelt, das ab sofort unter der Bezeichnung “Höhen-Grid” verfügbar ist. Dieses Höhen-Grid ermöglicht es beispielsweise, orthometrische Höhen aus Airborne Laserscanning Daten (ALS) für ganz Österreich nahtlos in Gebrauchshöhen umzurechnen. Anwender können es in den Formaten GeoTIFF und CSV nutzen. Um die Höhen Grids zu berechnen, wurden rund 53.000 gemessene Oberflächen-Schwerewerte, 51.000 Lagefestpunkte, 47.000 Höhenfestpunkte sowie das Geländehöhenmodell des BEV verwendet. Mit dem Höhen-Grid will die österreichische Behörde Positionierungs-Anwendungen bezüglich ihrer Genauigkeit mit diesem zusätzlichen Parametersatz unterstützen.
www.bev.gv.at



IT für die Autobahnen

010312_news
1.3.2012: Der österreichische Autobahnen- und Schnellstraßenbetreiber ASFINAG setzt auf das deutsche Unternehmen CONET Solutions, um ein Notrufsystem umzusetzen. Das Hennefer IT-System und Beratungshaus hat auf Basis der CONET UC Radio Suite die Notrufannahme sowie als weitere Funktionen wie Tunnelbeschallung inklusive der UKW-Einsprache für Durchsagen, die Funkintegration zur direkten Kopplung von Funkkreisen und Telefonnetz über das Internet Protocol (IP) und die Umsetzung des Konferenzsystems realisiert. Hauptauftragnehmer ist die A1 Telekom Austria AG. Mit seinen Funktionen entspricht das System den Anforder-ungen vom ASFINAG Maut Service. Dabei kommt es vor allem darauf an, direkte Kommunikationswege sicherzustellen, die Funkanbindung sowie das Zusammenschalten von analogen und digitalen Funk- und Telefonteilnehmern zu ermöglichen.
(Foto: Wikimedia)
www.asfinag.at
www.conet.de


Für Navigation im Business

1.3.2012: Einsatz-, Logistik- und Einkaufsleiter erhalten mit dem Business Navigator eine Routingmöglichkeit auch abseits der öffentlichen Wege auf Basis von Navigationskarten. Diese Lösung von Logiball erscheint jetzt in einer neuen Version. Die Entwickler haben dafür die Navigationskarte Plus aktualisiert. Deutschlandweit umfasst sie neben dem öffentlichen Straßennetz sämtliche Neben- und Wirtschaftswege und stellt damit ein um 1,4 Mio. Kilometer erweitertes, routingfähiges Wegenetz zur Verfügung. Ergänzend dazu sind hochdetaillierte Orientierungslayer (Gewässer, Wald und Bebauung) integriert. Des Weiteren wurde an Faktoren wie der Konfigurierbarkeit und dem Design gearbeitet. Auch das Routing hat Logiball mit neuen Features ausgestattet. Neben den marktüblichen Standards wie beispielsweise Fahrzeugprofile oder ein Truckrouting, können beliebige Streckenabschnitte dynamisch mit Zeitgültigkeiten gesperrt werden. Es stehen zudem zusätzliche Fahrzeugprofile für Elektro-Fahrzeuge, Blaulicht-Einsatzfahrzeuge und Sonderfahrzeuge zu Verfügung.
www.logiball.de



ALKIS für den Kreis Soest

23.2.2012: Der Kreis Soest hat das neue amtliche Datenformat ALKIS in seiner Verwaltung eingeführt. Damit beginne eine neue Zeitrechnung, erklärt Werner Schäfers, Abteilungsleiter des Liegenschaftskatasters und Geodatenmanagements. Die Daten sollen für die Angestellten in der Grundbuch- und Finanzverwaltung, in Architektur-,  Planungs- und Vermessungsbüros sowie für Versorger, Notare und weitere Personengruppen die Arbeit einfacher und effizienter machen. Das Amtliche Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) bildet die Grundlage für den Einsatz raumbezogener Fachinformationen, zum Beispiel bei Bebauungsplänen. Der Kreis Soest erwartet dadurch Synergieeffekte, sowohl im Bereich Verwaltung als auch beim Aufbau einer Geodateninfrastruktur. Für diese Verwaltungsmodernisierung in dem westfälischen Kreis war es nötig gewesen, die bisherigen Geobasisdaten in die neuen Strukturen zu überführen und im Zuge dessen neue EDV-Architekturen aufzubauen und geänderte Geschäftsprozesse einzurichten.
www.kreis-soest.de


Verpixelte Militärgebiete bei Bing Maps

210212_news
21.2.2012: Mit seinem Kartendienst Bing Maps stellt Microsoft die Welt online dar, sowohl in der Landkarten-Ansicht als auch mithilfe von Luftbildern. Jetzt geht der Konzern dazu über, in Deutschland die Bildausschnitte mit militärischen Anlagen zunehmend zu verpixeln. Durch diesen Prozess sind lediglich noch grobe Strukturen mit Abmessungen von vielen Metern zu erkennen. Microsoft begründete diesen Schritt mit einer Aufforderung seitens „der Streitkräfte“ in Deutschland, ohne dies genauer auszuführen. Allerdings sei dem Konzern Ende 2011 eine Liste mit Arealen vorgelegt worden, deren präzise Abbildung rechtlich problematisch sei. Zum einen verwendete Microsoft, um die zum Teil ungenauen Ortsangaben für die Verpixelung zu präzisieren, Polygondaten aus dem Projekt Open Street Map, ohne dies transparent zu machen. Zum anderen soll die Verpixelung auch Gebiete getroffen haben, deren militärische Nutzung längst beendet ist, und insgesamt an vielen Stellen nicht mit den Open-Street-Map-Umgrenzungen übereinstimmen. Währenddessen sollen dieselben Gebiete bei Google Maps in voller Schärfe dargestellt sein. (Quelle: Heise.de)
www.bing.com/maps
(Foto: OSM)



Orientierung auch außerhalb des Autos

170212_news
17.2.2012: Eben noch Kartenchef bei Naivgon/Garmin, jetzt Entwickler einer eigenen GPS-Outdoor-App: Moritz Gaupp, Firmengründer und -chef des App-Unternehmens movingworld, bringt Maps 3D auf den Markt. Die Anwendung für Smartphones und andere tragbare Endgeräte kombiniert 3D-Nasa-Scans der Erdoberfläche mit Open-Street-Map-Kartendaten. Damit verfolgt Gaupp das Ziel, dem Nutzer Orientierung auch außerhalb des Autos zu bieten. "Maps 3D" eigne sich zum Planen, Navigieren, Aufzeichnen und Teilen von Touren beim Wandern, Bergsteigen, Ski- und Radfahren, Offroad, Reisen oder Geocoachen. Ein realistisches Mini-Modell der den Nutzer umgebenden Landschaft soll durch dieses Zusammenführen der Daten dabei herauskommen. Zudem sind Höhenlinien eingezeichnet und auch eine zweidimensionale Darstellung wird auf Wunsch angezeigt. Die App ist im App-Store erhältlich.
www.movingworld.de



Erweiterter Bestand in Geodatenshops

15.2.2012: Das Softwareunternehmen CISS TDI hat seine Geodatenshops weiterentwickelt und ergänzt. Neu ist, dass Kunden mit CISSMap-Address eine vollständige und aktuelle Datenbank zur Verfügung steht. Die georeferenzierten Adressen sind aus dem Datenbestand der Deutschen Telekom abgeleitet und werden nach Angaben des CISS-TDI-Geschäftsführers Joachim Figura, alle sechs Monate auf den neuesten Stand gebracht. Mit circa 22 Millionen Adressen seien nahezu alle Gebäudedaten beinhaltet. Diese werden mit digitalen Straßendaten von Navteq oder TomTom verbunden oder auch mit Open-Street-Map-Daten oder Luftbildern veredelt. Ein Datensatz enthält 40 Attribute. Diese seien dann auch maximal drei Monate alt, entsprächen den amtlichen Schreibweisen und könnten auf überschaubare Bereiche eingeschränkt werden, heißt es von CISS TDI. Auch die Auswahl individueller Gebiete, die sich nicht mit administrativen Einheiten decken, sei problemlos möglich. Die Daten können über den Online-Shop oder direkt bei dem Unternehmen bezogen werden.
www.ciss.de


Laserscans sollen bei der Bergung der Costa Concordia helfen

140212_news
14.2.2012: Lasertechnik im Mittelmeer – Einen Monat ist es bereits her, dass das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der italienischen Insel Giglio auf Grund lief. Bei der Bergung des Urlaubs-Liners setzen die Verantwortlichen auf High-Tech aus Österreich. Die Abteilung für Geowissenschaften der Universität Florenz nutzt 3D-Laserscanner der Firma Riegl. Die Technik dient zur lückenlosen und millimetergenauen Überwachung der Costa Concordia. Durch die Scans sollen kleinste Lageveränderungen des Wracks erkennbar werden und ein eventuelles plötzliches Abrutschen in tiefere Gewässer rechtzeitig voraussehen können. Auch die Information, ob sich das Unglücksschiff beim Absinken drehen wird, kann durch die 3D-Abbilder geklärt werden und so dazu beitragen, dass die Bergungsarbeiten möglichst effektiv ablaufen und für die Sicherheit der Helfer-Teams sorgen. Die Riegl-Laserscanner sind bereits Notfall erprobt: 2004 kamen sie nach einem großen Erdbeben im Iran zur archäologischen Bestandsaufnahmen zum Einsatz; im vergangenen Jahr leisteten die Geräte auf einem Roboter montiert Aufklärungsarbeit in der Hochsicherheitszone des Reaktors Fukushima Nummer 1.
www.riegl.com
www.unifi.it


Topographische Daten für Geschwindigkeitsregelungs-System

14.2.2012: Das Kartenmaterial von Navteq bildet die Grundlage für das neue Geschwindigkeitsregelungs-System Active Prediction von Scania. Die Lösung der  Hersteller von Lkw und Bussen basiert auf den topographischen Daten von Navteq. Diese werden über eine von Continental entwickelte Karten-Engine übertragen. Das Active-Prediction-System setzt auf sogenannte Attribute, die genaue Straßengeometrie wie Kurven oder Steigungen aus den Navteq-Kartendaten. Darüber kennt die Lösung die vorausliegenden Straßenabschnitte und kann die Fahrgeschwindigkeit jeweils vor einer Steigung oder einem Gefälle optimal anpassen. Die automatische Regelung des Fahrstils soll Kraftstoff in Höhe von bis zu drei Prozent einsparen. Aktuell deckt das Scania-System West- und Mitteleuropa ab. In anderen Gebieten oder bei Ausfall des GPS- Signals schaltet das System auf die normale Geschwindigkeitsregelung zurück. Die Kartendaten sind im Systemspeicher archiviert und können in einer Scania-Werkstatt aktualisiert werden.
www.navteq.com
www.scania.com



Analyse im GIS prüft seniorengerechtes Wohnen

130212_news
13.2.2012: Für das Thema „Nachhaltige Portfoliostrategien für kommunale Immobilien“ hat die Technische Universität Darmstadt ein Werkzeug auf der Basis eines GIS entwickelt. Die Projektbeteiligten hatten geprüft, ob gemeindeeigene Immobilien für seniorengerechtes Wohnen geeignet sind. Das Institut der Geodäsie der TU Darmstadt verwendetet dazu, Software aus dem Intergraph-Hochschulprogramm. Dazu zählten GeoMedia Professional sowie die Softwareaufsätze GeoMedia Transportation Manager und GeoMedia Grid. Als exemplarisches Untersuchungsgebiet diente eine Stadt mit rund 43.000 Einwohnern in der Metropolregion Rhein-Neckar. Für die Analyse im GIS bereiteten die Forscher Geodaten von unterschiedlichen Stellen auf, harmonisierten sie und übertrugen sie mittels diverser GIS-Funktionalitäten zur analytischen Aufbereitung von Vektor- und Rasterdaten in den Gesamtworkflow. Konkret geprüft wurde die (fußläufige) Erreichbarkeit von Versorgungseinrichtungen oder Orten, die eine gesellschaftliche Partizipation ermöglichen. Dies geschah durch Routinganalysen, die auch die Geländeverhältnisse berücksichtigten. Grundlage dafür waren neben ALKIS- Daten, frei verfügbare Daten aus Open Street Map sowie Sachdaten aus eigener Recherche und Registern wie dem Gewerberegister. Die entstandene Forschungsarbeit zeigt der Kommune  Handlungsvorschläge auf und ermöglicht, selbst potenzielle Altenwohnstandorten zu bewerten.
www.tu-darmstadt.de
www.intergraph.com


Neue Daten erweitern Deutschland-Plus-Karte 

13.2.2012: Der Anbieter von Navigationslösungen Logiball hat zum Jahresbeginn die Deutschland-Karte seiner Plus-Kartenreihe aktualisiert. Das Release 2012 ist um 1,4 Millionen Kilometern an routingfähigem Straßennetz inklusive sämtlicher Neben- und Wirtschaftswege vergrößert. Ergänzend dazu sind hochdetaillierte Orientierungslayer (Gewässer, Landnutzung und Bebauung) integriert. Die Karte ist Bestandteil des Business Navigators von Logiball. Dieser kommt bei Unternehmen der Versorgungswirtschaft, Holz-, Land- und Forstwirtschaft sowie bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wie Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr zum Einsatz. Die Plus Karte liegt derzeit für die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz vor und wurde nun zunächst für Deutschland aktualisiert. Eine Version für die Niederlande wird in Kürze verfügbar sein. 
www.logiball.de



DLR-Entwicklung soll beim Spurwechsel helfen

080212_news
8.2.2012: Dem Einfädeln im Straßenverkehr widmet sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in seinem Projekt FAMOS (Galileo for future automotive systems). Die Wissenschaftler entwickelten zusammen mit Partnern aus der Autoindustrie einen Ein- und Ausfädelassistenten, der bei Fahrten auf der Autobahn die ideale Lücke finden soll. Ebenfalls Teil des Projektes ist ein System, das vor Unfallschwerpunkten warnt und eines, das dem Fahrer helfen soll, umweltschonend zu fahren. Mit dem FAMOS wollen die Beteiligten die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen und die Umweltbelastung reduzieren. Kern der Entwicklungen ist das europäische Ortungs- und Navigationssystem Galileo. Der Ein- und Ausfädelassistent beispielsweise erledigt drei Funktionen auf einmal: die Spur halten, die Spur wechseln und die Längsführung. Das von den Wissenschaftlern als „Lückenfinder“ bezeichnete System wurde bereits als Prototyp im realen Straßenverkehr getestet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beteiligt sich durch die Förderung des Projektes.
www.dlr.de


Matching-Technologie von DDS erworben

9.2.2012: Das Karlsruher Unternehmen DDS Digital Data Services hat die United-Maps-Technologie erworben. Die darin entwickelten Algorithmen vergleichen, integrieren, aktualisieren und optimieren Geodaten. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Datensätzen können so aufgezeigt werden. Dabei können auch nur die Geometriedaten ohne Attribute verglichen werden. Nach dem Vergleich kann der Anwender zusätzliche Informationen integrieren, etwa wenn in ATKIS-Daten bestimmte Wege genauer dargestellt sind, lassen diese sich in die Navigationsdaten übertragen, teilt DDS mit. Möglichen Problemen bei der Aktualisierung des Systems inklusive integrierter Daten rückt das erworbene Verfahren ebenfalls zu Leibe: Sie lässt den Nutzer entscheiden, ob er alle integrierten Angaben auch nach der Aktualisierung behalten oder verwerfen möchte. Mit dem Erwerb der United-Maps-Technologie will DDS die Möglichkeiten verbessern, aus Datensätzen Mehrwerte zu aggregieren.
www.ddsgeo.de



OHB System erhält Zuschlag für weiteren Galileo-Satellitenbau

070212_news
7.2.2012: Das Bremer Unternehmen OHB System wird acht weitere Satelliten für das europäische Satelliten-Navigationsprogramm Galileo bauen und testen. Das teilt der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Antonio Tajani mit. Der Vertrag wurde mit einem Konsortium aus OHB System, Surrey Satellite Technology (SSTL) und der europäischen Weltraumorganisation ESA geschlossen. Mit diesem Zuschlag sind die Bremer mittlerweile für den Bau von insgesamt 22 Satelliten des Systems verantwortlich, entwickelt ebenfalls den Satellitenbus und integriert die Raumgleiter. Das britische Unternehmen SSTL baut die Navigationsnutzlast und unterstützt OHB dabei, die Satelliten zu montieren. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf rund 250 Millionen Euro. 
www.ohb-system.de
www.sstl.co.uk


Straßenschäden im mobilen Geo-Portal aufnehmen

7.2.2012: Mit dem „aimPort mobile“ bringt das Unternehmen g.on experience eine neue Version seines Webportal-Software auf den Markt. Damit kann das Geo-Portal des IT-Dienstleisters auf mobilen Endgeräten laufen. Die IT-Plattform dient dazu, komplexe Infrastrukturen – basierend auf Oracle-Technologie – zu dokumentieren und zu verwalten. Der Fokus liegt auf raumbezogenen Informationen zu Anlagen und wirtschaftlichen Daten zu einzelnen Objekten. Als Anwender nennt g.on experience Standortbetreiber von Industrieanlagen, Büro- und Gewerbeparks sowie Flug- und Seehäfen. Mit der mobilen Web-Portalversion erfassen die Anwender Informationen direkt vor Ort, etwa wenn Straßenschäden aufgenommen werden müssen. Die integrierte Ortungsfunktion mittels GPS soll es ermöglichen, Fotos online mit ihren Koordinaten und einem Objektbezug abzulegen. Auf der Messe CeBIT soll der Prototyp von „aimPort mobile“ im März vorgestellt werden.
www.gon.de



Fujitsu und grit starten „GIS on Demand“

Bild: Fujitsu
6.2.2012: Fujitsu Technology Solutions und grit bieten eine Cloud-Lösung für Geoinformationen an. GIS on Demand, so das Angebot, umfasst alle Komponenten zum sofortigen Start- die Hardware, die geografischen Basisdaten sowie ein Cloud-fähiges Geoinformationssystem. Damit können Anwender Geoinformationen, so die Unternehmen,  einfach und unkompliziert nutzen, erzeugen und auswerten. Die Nutzung der Lösung sei ohne Vorbereitung quasi aus dem Stand - ohne vorherige Investitionskosten und spezifisches Know-how – möglich. Das Konzept soll vor allem Anwender ansprechen, die vor den massiven Investitionen in ein GIS-System bisher abgesehen haben. Wohnungsbaugesellschaften, Versicherungen, Verbände, Verlage sind nur einige Beispiele von Unternehmen, die sich auch mit räumlichen Fragestellungen auseinandersetzen müssen, jedoch kein internes Know-how hierfür aufbauen können oder wollen. Sollen zum Beispiel eigene Daten in einer Karte dargestellt werden, müssen diese lediglich mit Adressen versehen werden und können dann einfach in Form einer Excel-Tabelle in GIS on Demand hochgeladen werden. Such- und Filterfunktionen ergänzen die Präsentation der Daten. Sofern gewünscht, bereitet grit die gelieferten Fachdaten auf, referenziert diese oder erstellt ergänzende Inhalte und Verknüpfungen. Sollen weitere Datenbestände auf der Basis von Standarddatenformaten hochgeladen, bearbeitet, konvertiert, erstellt oder visualisiert werden, können diese Dienstleistungen ebenfalls abgerufen werden. GIS on Demand kann ebenso in die eigene Website integriert werden. Fujitsu stellt die Cloud-Infrastruktur, die Hardware, bereit. Wichtige Merkmale der Fujitsu Cloud-Serviceleistungen sind die hohe Verfügbarkeit, die Flexibilität, die Sicherheit und die Transparenz.
www.grit.de
www.fujitsu.com/de/


Forscher-Trio für Routenplaner der nächsten Generation ausgezeichnet

6.2.2012: Für ihr Projekt “Next-Generation Route Planning” erhalten zwei Professoren vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) den mit einer Million US-Dollar dotierten Google Focused Research Award. Die Akademiker Dorothea Wagner und Peter Sanders hatten zusammen der Professorin Hannah Bast von der Universität Freiburg Algorithmen entwickelt, die Routen in multimodalen Verkehrssystemen – wie Auto, Bahn, Bus, Fahrrad und Flugzeug – berechnet. Das neue System passt sich in Echtzeit an die aktuelle Verkehrslage an und kann schnell auf abweichende Rahmenbedingungen wie Staus oder Fahrplanänderungen reagieren. Daneben berücksichtigt der Routenplaner des KIT steigende Energiepreise und das Ausmaß an Umweltbelastungen. Mit dem Google Focused Research Award fördert das Internet-Unternehmen Forschungsgebiete, die für die Informatik weltweit und auch für Google selbst von zentralem Interesse sind. Das Preisgeld liegt in der höchsten von Google ausgelobten Kategorie. Die Gewinner können Tools, Technologien und Expertise des Unternehmens nutzen.
www.kit.edu



Focus3D S mit neuen Funktionen

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3.2.2012: Faro hat das Funktionsspektrum seines Laser Scanner Focus3D S erweitert. Mit Sensoren, die in den neuen Focus3D S integriert wurden, wird die Nachbearbeitung der Scandaten weiter vereinfacht und beschleunigt. Damit lassen sich, so der Hersteller, die Einzelscans eines Projekts nahezu automatisch in eine vollständige und exakte 3D-Dokumentation überführen. Ohne Mehraufwand wird den Daten bereits beim Scanvorgang eine Höhenangabe zugewiesen. Der integrierte elektronische Kompass gibt jedem Scan darüber hinaus eine Ausrichtung und unterstützt damit ebenfalls das spätere Zusammenfügen der Daten. Neue Möglichkeiten bietet auch die leicht bedienbare Scanverarbeitungs-Software SCENE WebShare von FARO, die jedem Gerät kostenlos beiliegt. Scandaten können jetzt mit Informationen wie CAD-Zeichnungen, Fotos oder Grundrissen sowie Hyperlinks ergänzt werden. Per Knopfdruck lässt sich das gesammelte Material über den FARO Webserver anderen Projektbeteiligten zur Verfügung stellen. Auf diese Weise kann weltweit schnell und effizient zusammengearbeitet werden. Analysen und Messungen sind mit Hilfe verschiedener Werkzeuge sogar direkt im Standard-Webbrowser möglich: Auf der Übersichtskarte können Distanzen und Oberflächen exakt vermessen werden, in der Panoramaansicht der Software lassen sich problemlos Distanzen zwischen Punkten ermitteln. Über WLAN kann der Focus3D jetzt auch ferngesteuert werden und so lassen sich Scans aus der Entfernung starten, anhalten, anzeigen oder herunterladen. Das erleichtert vor allem den Einsatz an schwer erreichbaren Stellen.
www.faro.com



AED-SICAD unterzeichnet LEFIS-Rahmenvertrag

Bild: AED-SICAD
02.02.2012: Das Bonner Unternehmen AED-SICAD hat einen Rahmenvertrag für die Implementierung des Landentwicklungsfachinformationssystems (LEFIS) unterzeichnet. Dies betrifft die Länder Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt, die sich zu einer Implementierungsgemeinschaft zusammengeschlossen haben. Deren Geschäfte führt aktuell das Land Brandenburg. Hintergrund ist die Entscheidung der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft „Nachhaltige Landentwicklung“ aus dem Jahr 2003, ein integriertes Daten- und Funktionsmodell für das länderübergreifende LEFIS zu entwickeln. Hierfür wurde ein Modell für die durchgängige Bearbeitung mit objektorientierter Datenhaltung von Bodenordnungsverfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz und dem Landwirtschaftsanpassungsgesetz erarbeitet. LEFIS ist ein Fachschema, welches auf dem neuen Standard des AAA-Projektes (AFIS, ALKIS, ATKIS) aufsetzt. Damit soll eine reibungslose Verwaltungszusammenarbeit durch einen definierten digitalen Datenfluss für die Zukunft gewährleistet werden. LEFIS soll nach Angaben von AED-SICAD voraussichtlich im 2. Halbjahr 2014 in die praktische Anwendung gehen.
www.aed-sicad.de


NAVIGON firmiert unter Garmin Würzburg GmbH

01.02.2012: NAVIGON firmiert künftig unter dem Namen Garmin Würzburg. Im Zuge der Neuausrichtung soll NAVIGON das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum von Garmin werden. Egon Minar, bisheriger Geschäftsführer von NAVIGON, übergibt seine Aufgaben an Johannes Angenvoort, zuletzt Executive Vice President R&D bei NAVIGON. Am 26. Juli 2011 hat Garmin das deutsche Unternehmen NAVIGON erworben.


Prag nun offiziell Galileo-Hauptsitz

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31.1.2012: Prag ist am Freitag offiziell zum Hauptsitz für das neue europäische Satellitennavigationssystem Galileo erklärt worden. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten in der tschechischen Hauptstadt Verkehrsminister Pavel Dobes und der Direktor der Europäischen Aufsichtsbehörde für Satellitennavigation (GSA), Carlo des Dorides. Die EU hatte bereits im Dezember 2010 beschlossen, dass die Agentur für das Europäische GNSS ihren Sitz in der tschechischen Hauptstadt bekommen wird. Bisher war der Hauptsitz in Brüssel.



active logistics und dbh Logistics IT arbeiten zusammen

31.1.2012: active logistics und dbh Logistics IT (dbh) arbeiten künftig bei der Web Service-Integration der Zolllösung Advantage Customs in die Transportmanagementlösung active logneo zusammen. Ziel der Zusammenarbeit ist eine webbasierte, voll integrierte Lösung für Unternehmen aus Transport und Logistik, die ohne System- und Medienbrüche und ohne Zeitverlust ihren intermodalen Verkehr inklusive der notwendigen Zollanmeldungen managen wollen. Durch die nahtlose Integration soll der Nutzer nicht nur aus dem Transportmanagementsystem seine Deklarationen initiieren, sondern auch jederzeit den aktuellen Zollbearbeitungsstatus seiner Deklarationen abfragen. Die Zusammenarbeit bot sich an, da beide Softwarehäuser schon seit Jahren eine Software-as-a-Service Strategie verfolgen und damit flexible Web- und Outsourcing-Lösungen anbieten können.
www.active-logistics.com



initions wird Premium-Partner der Telekom

Bild:Telekom
30.1.2012: Die initions AG ist von der Telekom Deutschland als „Premium Partner 2012“ ausgezeichnet worden. Damit honoriert die Telekom die Zusammenarbeit beim Entwickeln und Realisieren mobiler Datenlösungen. Neben initions hat die Telekom 20 weitere Premium-Partner für das Jahr 2012 ausgewählt. Als Premium Partner will initions im laufenden Jahr besonders intensiv mit der Telekom kooperieren. Einen Schwerpunkt bilden dabei neue und kundenorientierte „Machine to Machine“-Lösungen (M2M), mit denen logistische Prozesse automatisiert werden können. Die initions AG ist Aussteller auf der Messe LogiMAT, die vom 13. bis 15. März 2012 in Stuttgart stattfindet. Das Unternehmen präsentiert seine Lösungen in Halle 7 am Stand 573.
www.initions.com



Hexagon übernimmt MicroSurvey

30.1.2012: Hexagon, die in Schweden ansässige Muttergesellschaft von Leica Geosystems, Intergraph und Erdas, will die Firma MicroSurvey Software übernehmen. Das kanadische Unternehmen stellt Vermessungs- und Mapping-Software her. Über finanzielle Details der Übernahme wird nichts veröffentlicht. MicroSurvey beschäftigt rund 30 Mitarbeiter und hat 2010 Umsatzerlöse von rund 2,5 Millionen US-Dollar erzielt. MicroSurvey war 2010 eine Partnerschaft mit Leica Geosystems eingegangen. Dies betraf den gemeinsamen Vertrieb der Software PointCloud CAD, die das Management umfangreicher Laserscandaten (Punktwolken) betrifft.
www.hexagon.com

China erwartet Boom der Satellitennavigationsbranche

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27.1.2012: Die Chinesischen Satellitennavigationsindustrie soll bis 2015 ein Volumen von 35,6 Milliarden US-Dollar  beinhalten. Laut einem Bericht der Landesverwaltung für Vermessung, Kartierung und Geoinformation in China soll sich der Industriezweig als dritter Bereich nach der mobilen Kommunikation und dem Internet etablieren, in dem die IT-Brache rasant wächst. Über 5.000 chinesische Firmen und Organisationen waren im Jahr 2010 daran beteiligt, Anwendung und Dienstleistungen rund um die Satellitennavigation zu entwickeln, heißt es auf Seiten des China Internet Information Center. Die Industrie schöpfe demnach bereits zu jenem Zeitpunkt einen Wert von rund 6 Milliarden Euro, hieß es in dem Bericht weiter. China wolle die Gesamtzahl der Satellitennavigationsgeräte, welche die Öffentlichkeit im ganzen Land verwendet, bis zum Jahr 2015 auf 340 Millionen Stück erhöhen. Das in China entwickelte Beidou-System nahm Ende des letzten Monats für China und die umliegenden Länder den Betrieb auf. Noch im Verlaufe dieses Jahres sollen sechs weiter Satelliten ins All geschossen werden, so dass das chinesische System auch den größten Teil der Region Asien-Pazifik abdecken kann.



Kostenlose App von Daimler FleetBoard für Omnibusse

Bild: Fleetboard
24.1.2012: Der Telematik-Spezialist Daimler FleetBoard bietet eine App für das Flottenmanagement und die Einsatzanalyse für Omnibus-Fuhrparks an. Das System läuft auf iPhones und iPads von Apple. Der Omnibusbetreiber soll mit dieser App den Überblick über den Einsatz seiner Fahrzeuge, Arbeitszeit seiner Fahrer, Kraftstoffverbrauch seiner Omnibusse und Fahrweise seiner Fahrer behalten. Voraussetzung für die Nutzung der FleetBoard App ist ein mit FleetBoard ausgestattetes Fahrzeug mit einem FleetBoard Dienstevertrag. Die neue FleetBoard App kann für eine begrenzte Zeit gratis im App-Store bezogen werden. Für Lkw und Transporter steht die App schon seit längerer Zeit zur Verfügung. Bisher war Telematik für Busse unter dem Namen Omniplus BusFleet bekannt. Seit einigen Wochen wird das busspezifische Telematiksystem für Überland-, Reise- und Stadtbusse von dem Telematikanbieter Daimler FleetBoard bereitgestellt und weiterentwickelt, hieß es in einer Pressemitteilung von Daimler. Das omnibusspezifische Flottenmanagementsystem FleetBoard sorge für Transparenz im Betrieb. Unterwegs profitieren Flottenbetreiber von der FleetBoard App für Busse.
www.fleetboard.de



Euro-Leergut entscheidet sich für Opheo 3.0

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23.1.2012: Die Euro Leergut Unternehmensgruppe mit Sitz in Wörnitz hat sich für das Transportmanagement- und Tourenplanungssystem Opheo Transport 3.0 von initions mit einer integrierten Telematikfunktion entschieden. Ziel ist die Senkung der Transportkosten um drei Prozent, womit sich die Investition innerhalb von zwei Jahren amortisieren soll. Kerngeschäft der Euro Leergut sind Dienstleistungen für Logistik, Disposition und Reinigung von Mehrwegtransportverpackungen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um europaweit genormte Transportbehälter aus Kunststoff, die einem strengen EU-Hygienerecht unterliegen. Im ersten Schritt werden die 17 Lkw der zur Euro Leergut Gruppe gehörigen Spedition Mezger mit den mobilen Telematikgeräten sowie den Blackboxen zum Auslesen der Fahrzeugdaten ausgerüstet. Im zweiten Quartal 2012 erfolgt dann die Installation des Tourenplanungssystems Opheo 3.0. Sechs Disponenten und zwei Mitarbeiter in der Fuhrparkverwaltung werden dann mit Opheo arbeiten und den gesamten Prozess zwischen Auftragseingabe und Ablieferbeleg mit der Software steuern. Zudem sollen die aus der Fahrzeugflotte gesammelten Telemetriedaten ausgewertet und für eine nachhaltige Verbesserung des Fahrverhaltens genutzt werden.
www.initions.com


AIS mit vier Millionen Euro Umsatz

23.1.2012: Im Jahr 2011 konnte das Telematik-Unternehmen AIS aus Ulm einen Auftragseingang von über 4 Millionen Euro sowie einem Umsatz von ebenfalls über 4 Millionen verzeichnen. Damit stiegen die Kennzahlen im Vergleich zu 2010 um über 30 Prozent. Der Gewinn konnte verdoppelt und somit insgesamt ein Rekordhoch erzielt werden. Im Laufe des Jahres wurden insgesamt sieben neue Mitarbeiter eingestellt, die es AIS erlaubten, den hohen Auftragseingang souverän zu bewältigen. In 2011 peilt AIS fünf Millionen Euro Umsatz an. Die 1997 gegründete AIS Advanced InfoData Systems ist Anbieter für professionelle Telematik-Lösungen im mittelständischen Nah- und Fernverkehr.
www.ais.de


Trailertelematik integriert

20.1.2012: Der Trailertelematik-Hersteller idem will seine Servicestützpunkte und Vertriebsaktivitäten im IAA-Jahr 2012 weiter ausbauen und neue strategische Kooperationen eingehen.  Durch einen Ende 2011 angelaufenen Schulterschluss mit der Telematikplattform NIC-base (Neutral Information Compiler) sollen, so das Unternehmen, Spediteure, Transporteure und Logistik ihre meist sehr heterogenen Telematikdaten einfacher managen können. Eine von kasasi aus Kempten/Allgäu betriebene Plattform sammelt, bündelt und standardisiert die Telematikdaten verschiedener Systeme und integriert diese in ihre offene Datenbank. Von dort aus werden alle Daten dann in einer einzigen Internetanwendung nutzerfreundlich visualisiert. Aktuelle Entwicklungen der Branche seien die weitere Standardisierung herstellerseitiger Trailertelematiksysteme und Schaffung von Mehrwerten durch Datenauswertungen in offenen und neutralen Kundenanwendungen.
www.idem-gmbh.com
www.nic-base.com


Astrium in 2011: 5 Milliarden Umsatz

190112_news
19.1.2012: Auf der Neujahrs-Pressekonferenz hat François Auque, CEO von Astrium, den vorläufigen Umsatz des führenden europäischen Raumfahrtunternehmens für das Jahr 2011 bekanntgegeben: der Umsatz beträgt 5 Milliarden Euro und der Auftragseingang 3,6 Milliarden Euro trotz eines zunehmend wettbewerbsorientierten wirtschaftlichen Umfelds. Dabei wurden im Jahr 2011 insgesamt 13 von Astrium gebaute Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht, darunter die ersten beiden Galileo-IOV-Satelliten (In-Orbit Validation) sowie der erste Satellit der Pléiades-Konstellation, für die Astrium Services als ziviler Betreiber und Exklusivanbieter sehr hochauflösende Satellitenbilder bereitstellt. Außerdem hat Astrium eine Vereinbarung getroffen, um eine Beteiligung von 66,78 Prozent an dem italienischen Unternehmen Space Engineering zu erwerben. Das Unternehmen mit Sitz in Rom ist ein Spezialist im Bereich der digitalen Telekommunikation mit Hochfrequenz- und Antennenausrüstungen für Anwendungen im Weltraum und auf der Erde. Das Jahr 2012 wird unter dem Zeichen der Integration von Vizada in Astrium Services stehen, mit der die Anzahl der Beschäftigten von Astrium auf rund 18.000 Mitarbeiter ansteigt.
www.astrium.eads.net


Autodesk und Pitney Bowes Software mit strategischer Allianz

18.1.2012: Autodesk ist eine strategische Allianz mit Pitney Bowes Software (PBS) eingegangen. Dies betrifft vor allen die Geoinformatik-Produkte beider Unternehmen, also die Location Intelligence-Lösungen von PBS (Mapinfo-Produktlinie) und den Geospatial-Bereich bei Autodesk. Somit soll einen Rahmen entstehen, innerhalb dem bei Unternehmen “Ressourcen, Dienstleistungen und Lösungen” für Architekten, Infrastrukturbetreiber  und die Bauwirtschaft bereitstellen. Die Zusammenarbeit findet auf globaler Ebene statt. Wie sich die Zusammenarbeit konkret auf Produktentwicklung und Partnervertrieb auswirken soll, ist bisher noch nicht bekannt gegeben worden.
www.autodesk.com
www.pbsoftware.eu


Geobasis.nrw entscheidet sich für MXbox von GEOsat

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17.1.2012: GEOSat aus Mülheim liefert 16 GNSS-Empfänger der Marke MXbox hybrid und dazugehörige Software an die Bezirksregierung Köln. Die MXbox hybrid verarbeitet Signale von GPS/Glonass und die Korrekturdaten der SAPOS-Dienste via Ntrip und alternativ den Beacon-Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Die Abteilung 07 der Bezirksregierung Köln - Geobasis.nrw – ist im Rahmen des gesetzlichen Auftrages für die Erfassung alle Veränderungen der Topographie und zur Fortführung der Geobasisdaten verantwortlich. Mit der MXbox werden die topographischen Grundrissinformationen vor Ort durch Topographen im Außendienst erhoben und im Innendienst durch Luftbildinterpretation, Informationsrecherche und gezielte Zusammenarbeit mit Veränderungsverursachern ergänzt.
www.geosat.de


Der Erde in 3D ein großes Stück näher

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13.1.2012: Nach einem Jahr hat der deutsche Erdbeobachtungssatellit TanDEM-X zusammen mit seinem Zwillingssatelliten TerraSAR-X die Landflächen der Erde zum ersten Mal komplett abgebildet. Das meldet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR),  welches beide Radarsatelliten steuert, das Höhenmodell erzeugt und für die wissenschaftliche Nutzung der TanDEM-X-Daten verantwortlich ist. Aus der Datenbasis soll das weltweit erste einheitliche, hochpräzise und digitale Höhenmodell der Erde in 3D entstehen. "Die Mission läuft besser als erwartet, es gab keine Aussetzer im Formationsflug der beiden Satelliten, die Sicherheitsmechanismen funktionieren robust und stabil", freut sich Manfred Zink, Projektleiter für das TanDEM-X-Bodensegment beim DLR.
www.dlr.de


PTV verstärkt Kooperation mit GEVAS software

13.1.2012: Die Karlsruher PTV hat mit den Münchner Verkehrstechnikern der GEVAS software eine engere Kooperation vereinbart. PTV erwirbt Produktrechte von GEVAS und erweitert damit ihr Portfolio um Softwarekomponenten im ITS-Geschäft (Intelligent Transportation Systems). Zudem hat PTV eine Minderheitsbeteiligung an GEVAS erworben.  Durch die Kooperation sollen durchgängige Lösungen für Verkehrsmanagement und Verkehrssteuerung entstehen. Dr.-Ing. Gerhard Ploss, PTV, und Dr.-Ing. Frank Offermann, GEVAS, wurden neben dem geschäftsführenden Gesellschafter und Firmengründer Herwig Wulffius zu weiteren Geschäftsführern der GEVAS software GmbH bestellt. Der bisherige Geschäftsführer Michael Ganser ist aus der Geschäftsleitung ausgeschieden.
www.ptv.de
www.gevas.eu


NRW in 3D

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12.1.2012: Nordrhein-Westfalen kann nun auch dreidimensional dargestellt werden. Möglich machen das Datengrundlagen der Landesvermessung in NRW. Zu den Grundlagen zählen das Digitale Geländemodell, das Digitale Oberflächenmodell und ein Modell aller rund acht Millionen Gebäude in NRW. Alle Daten zusammen ergeben ein sogenanntes Digitales Höhenmodell, kurz DHM, das von der Bezirksregierung Köln, Abteilung Geobasis NRW erstellt wurde. Die DHM-Daten lassen sich mit entsprechenden Programmen visualisieren und je nach Anwendung auswerten. Die erst vor wenigen Wochen abgeschlossene Erfassung der Landesfläche erfolgte per Flugzeug. Seither liegt ein Datenbestand mit mindestens einem Messpunkt für jeden Quadratmeter Bodenfläche vor. Das DHM ist in verschiedenen Gitterweiten von 1 bis 50 Meter und einer Höhengitterpunktgenauigkeit von wenigen Dezimetern erhältlich.
www.brk.nrw.de


Netzwerk InRaTech gestartet

11.1.2012: Das Innovationsnetzwerks für Rauminformation und Technologien „InRaTech“ ist gestartet. Am 20. Dezember 2011 fand die Auftaktveranstaltung im Innovations- und Gründerzentrum in Herne statt. Die unternehmensübergreifende Ideen- und Projekteschmiede hat das Ziel, Innovationen auf dem Gebiet der Geoinformations- sowie Navigations- und GMES-Anwendungen hervorzubringen. InRaTech wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Die Laufzeit des Projektes beträgt in der ersten Phase zunächst 12 Monate. Optional folgen weitere 24 Monate. Die Netzwerkpartner sind DMT, eagle eye technologies, EFTAS Fernerkundung Technologietransfer, GI Geoinformatik, LOGIBALL, NLU Projektgesellschaft, PLEDOC, PMM, PSV MARKETING und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster. Eine InRaTech-Homepage soll in Kürze veröffentlicht werden.
www.wfg-herne.de


Mobile Backoffice-Plattform für Telematik

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9.1.2012: Mit TX-Connect mobile bringt der Telematikanbieter Transics eine Mobilversion ihrer Backoffice-Plattform TX-Connect auf den Markt. Mit diesem Tool können sich Anwender laut Deutschland-Vertriebsleiter Heiko Janssen jederzeit schnell und einfach über ihr Smartphone in die Backoffice-Plattform einloggen, um dort den Status und Standort ihrer Fahrzeuge rund um die Uhr kontrollieren und Mitteilungen mit den Fahrern austauschen. Eine weitere neue Transics-Anwendung, TX-Doc für das Dokumentenmanagement, ermöglicht Fahrern den Fotoversand über eine Bordrechner-SD-Card. Andererseits können vom Büro aus auch Bilder, Dokumente oder Genehmigungen an den Fahrer gesendet und von ihm ausgedruckt werden. Mit dem mobilen Dokumentenscanner TX-Docscan können sie außerdem CMR-Frachtbriefe, Lieferscheine, Spesenaufstellungen und Unfallformulare in Echtzeit in die Disposition übermitteln (eventuell gekoppelt an die Menüführung und damit Auftragsplanung am Bordcomputer). Nach Eingang der digitalen Dokumente garantieren die begleitenden Metadaten die Bereitstellung der Dokumente zur Autoarchivierung.
www.transics.com


NAVTEQ Traffic Pro jetzt auch in Indien

9.1.2012: NAVTEQ bringt Traffic Pro auf den indischen Markt. 26 Millionen Menschen der beiden bevölkerungsreichsten Städte des Landes, Delhi und Mumbai, können somit auf umfassende Verkehrsinformationen in Echtzeit zugreifen. Der Echtzeit- Verkehrsinformationsdienst übermittelt Informationen zum Verkehrsfluss auf Autobahnen, Haupt- und Nebenstraßen und liefert eine Einschätzung der voraussichtlichen Ankunftszeit. Der Service wird derzeit in 24 Ländern (Belgien, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Indonesien, Indien, Irland, Italien, Luxemburg, Mexiko, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Russland, Saudi- Arabien, Südafrika, Spanien, Schweden, Vereinigte Arabische Emirate, USA) angeboten. Laut einer NAVTEQ Studie zu den Vorteilen von Navigationssystemen aus dem Jahr 2009 verbringen indische Autofahrer, die regelmäßig Navigationssysteme mit Verkehrsinformationsdiensten nutzen, bis zu 18 Prozent weniger Zeit in Staus als Fahrer ohne diese Hilfe.
www.navteq.com


Geo-Netzwerk in Region Rhein-Neckar gegründet

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5.1.2012: Die Universität Heidelberg gibt die Gründung des Netzwerk Geoinformation in der Metropolregion Rhein-Neckar (GeoNet.MRN) bekannt. Regionale Akteure haben sich darin zusammengeschlossen, um die Geoinformationsforschung und -wirtschaft zu fördern. Zu den Gründungsmitgliedern von GeoNet.MRN, zu denen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Firmen, Verbände und Kommunen zählen, gehört auch die Abteilung Geoinformatik der Universität Heidelberg. Zum Beobachtungs- und Aktionsfeld mit dem Fokus auf Geoinformationen gehört etwa die Stadt- und Regionalplanung, das Katastrophenmanagement und die Risikoanalyse, Logistik, nachhaltiges Wirtschaften sowie Energie und Umwelt. Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, drei gemeinsame Leitprojekte zu konzipieren und zu realisieren. Diese betreffen die Bereiche „Standort MRN: Planen und Bauen“, „Geoinformation für die Energiewende“ und im Bereich des E-Governments „Straßenaufbruch/Bündelung von Leitungsmaßnahmen“. 
www.geonet.uni-hd.de


Handheld übernimmt Latschbachers Hardwaresparte

5.1.2012: Der Hersteller von robusten PDAs und Mobilgeräten, Handheld Group, übernimmt die Hardwaresparte seines Vertriebspartners Latschbacher, TimbaTec. Latschbacher liefert Computer, Software und RFID-Tagging-Geräte für die Forstwirtschaft. Handheld will jetzt TimbaTec in zwei neue Unternehmen umwandeln: Handheld Germany und Handheld Swiss. Die Jahreseinnahmen von TimbaTec betragen derzeit circa drei Millionen Euro. Durch die Übernahme möchte Handheld seinen Weg in den deutschsprachigen Markt für robuste Mobilcomputer finden. Als Geschäftsführer von Handheld Germany gibt das Unternehmen Helmut Feurhuber an, Handheld Swiss soll von Andreas Hitz geführt werden. In Folge der Übernahme wird Handheld je ein lokales Service-Center in Deutschland und der Schweiz haben.
www.handheldgroup.com
www.timbatec.com



Neues Geoinformationsgesetz sorgt in der Schweiz für Wirbel

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4.1.2012: Das Kartenmaterial des Schweizer Bundesamtes für Landestopologie Swisstopo soll jetzt nach dem Jahreswechsel mit viel höheren Kosten verbunden sein als bisher. Auf dem Portal Map+ konnten Benutzer bis vor kurzem Wanderkarten für die Schweiz abrufen. Diese stehen jetzt nicht mehr zur Verfügung, da der neu angebotene Vertrag Gebühren von 50.000 Schweizer Franken pro Jahr vorsieht. Zuvor zahlte der Betreiber Tydac aus Bern dafür einen jährlichen Betrag von rund 4700 Franken. Swisstopo beruft sich jetzt auf das neue Geoinformationsgesetz, das die Geodaten der Gesellschaft für eine breite Nutzung, nachhaltig, aktuell, rasch, einfach, in der erforderlichen Qualität und zu angemessenen Kosten zur Verfügung stellen soll. Nach Äußerungen des Direktors des Bundesamtes, Philippe Amstein, diene der gesetzlich festgelegte Betrag dazu, die Kosten zu decken. Swisstopo hat gemäss Amstein jährliche Kosten von rund 30 Millionen Franken. Die Hälfte würde durch die Leistungsverrechnung mit behördlichen Stellen gedeckt. Weitere 10 Millionen Franken stammten aus der Anwendungen von Bund, Kantonen, Gemeinden und der Wirtschaft. Die verbleibenden 5 Millionen sind Gebühren, die Swisstopo kommerziellen Anbietern für die Nutzung des Kartenmaterials berechnet. 
www.swisstopo.admin.ch


Zusätzliche Straßen und Regionen in TomTom-Karten

4.1.2012: Der in den Niederlanden ansässige Experte für Navigation und Ortungsdienste TomTom kündigt an, dass ab sofort in Tunesien, Vietnam und Zypern zur Navigation geeignete Karten zur Verfügung stehen. Zum Portfolio gehören damit verschiedene MultiNet-und ConnectPlus-Karten für die genannten sowie einige afrikanische Länder. Zusätzlich kamen 80.000 Kilometer in der Karte von Mexiko dazu, die die Abdeckung des Lebensraumes von 74 Prozent der Bevölkerung erhöhen. In der Karte Western Europe, erläutert TomTom, wurden 55.000 Kilometer ergänzt oder überarbeitet, Hausnummern, Straßennamen und Geschwindigkeitsbegrenzungen überprüft und aktualisiert. Darüber hinaus habe man die weltweite Kartendatenbank um Adressdaten und Points of Interest (POI) erweitert. TomToms Netz umfasst nun nach eigenen Angaben fast 36 Millionen navigationsfähige Straßenkilometer in 109 Ländern, von denen die Nutzer in ortsbezogenen Anwendungen und Geoinformationssystemen Gebrauch machen. Die neue Version 2011.12 der TomTom Karten-Produkte ist ab sofort verfügbar.
www.tomtom.com


Neuer Name für BERIT

4.1.2012: Das Unternehmen BERIT gibt bekannt, dass es seit Dezember unter dem Namen Asseco BERIT GmbH firmiert. Bereits seit 2008 gehört die Firma, die GIS-Lösungen anbietet, zu 100 Prozent zur Asseco-Gruppe. Die Ausrichtung, IT für den Geo-Bereich, Prozesse sowie neu Datenanalysen und Präsentationen in Webportalen bereitzustellen, soll künftig beibehalten werden. Im Laufe des 1. Quartals 2012 soll auch die neue Internetseite gelauncht und die Produktinformationen auf das Asseco-Design umgestellt werden.
www.berit.de



I/CAD-System unterstützt dänische Rettungsleitstellen

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3.1.2012: Das Einsatzleitsystem von Intergraph soll ab sofort die Rettungsleitstellen der Gesundheitsregionen in Dänemark unterstützen. In vier der fünf Verwaltungsregionen wird das Intergraph Computer-Aided Dispatch (I/CAD)-System dem Unternehmen zufolge installiert. Damit soll die Reaktionszeit bei eingehenden Notrufen reduziert und die Einsatzdisponierung verbessert werden. Rund 3,8 Millionen Einwohner in Nordjütland, Mitteljütland, Süddänemark und Seeland sollen von der neuen Implementierung profitieren. Die Software wird in vier Einsatzleitzentralen mit jeweils bis zu 15 Arbeitsplätzen implementiert. Anders als in den deutschsprachigen Ländern nehmen in Dänemark Krankenschwestern die Notrufe in den Einsatzzentralen entgegen und ermitteln zunächst den jeweiligen Bedarf der Hilfeleistung. Ein technischer Mitarbeiter disponiert anschließend den Einsatz von Rettungswagen, Notfallärzten oder Hubschraubern.
www.intergraph.com


Wetterdaten mithilfe von Bussen erhoben

3.1.2012: Busse, die zur Klimaforschung beitragen sollen, waren in den vergangenen Monaten in Hamburg unterwegs. Von Mai bis Oktober 2011 nutzten die Stadtklimaforscher des Instituts für Geographie am KlimaCampus 15 Busse der Hamburger Hochbahn. Diese statteten die Wissenschaftler mit Temperaturfühlern aus, um die Lufttemperatur im Innenstadtgebiet zu erfassen. Die mobilen Einheiten bildeten mit den fest installierten Messstationen ein so dichtes Messnetz, das in Hamburg bisher einmalig war. Die genaue Position der Busse erfasste ein GPS-System. Bei der Analyse spielten nicht allein die erhobenen Werte eine Rolle, hinzugezogen wurden außerdem Bebauungstypen, Baumaterialien, Anteil von Grün- oder Wasserflächen und ein daraus erstellter Strukturplan. Die Ergebnisse der Forscher können nicht nur Aufschluss darüber geben, wo ein geeigneter Ort etwa für einen Park oder ein Altenheim ist, auch könnte nach Meinung der Wissenschaftler aus den Informationen in einigen Jahren ein Stadtklimamodell angefertigt werden. Mit dessen Hilfe werden Stadtplaner entscheiden können, wo Häuser gebaut werden können und wo Windschneisen oder Grün- und Wasserflächen notwendig sind. Darüber hinaus sollen die Messwerte der Busse helfen, Klimamodelle so zu verbessern, dass mittlere Temperaturänderungen der Zukunft auch für andere europäische Städte berechnet werden können, ohne dort erneut zu messen. (Quelle: Hamburger Abendblatt)
www.klimacampus.de



Erste Ansichten deutscher Städte in Streetside abrufbar

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2.1.2012: Über die Weihnachtsfeiertage hat der Konzern Microsoft seinen interaktiven Geodatendienst Streetside für deutsche Städte gestartet. Der Dienst ist mit einem Silverlight-Update nutzbar. Einsehbar sind die Städte München, Augsburg, Ingolstadt, Nürnberg, Stuttgart, Karlsruhe, Pforzheim, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Essen und einige Teile von Berlin. Dort können die Nutzer ab sofort die Straßen und Häuserfassaden virtuell besichtigen. Microsoft hatte im Mai des vergangenen Jahres damit begonnen, Häuser und Straßenzüge in mehr als 50 Städten zu fotografieren. Dazu war das Unternehmen mit Spezialfahrzeugen unterwegs. Die auf dem Dach befestigten Kameras nahmen die Umgebung im 360-Grad-Winkel auf. Mit Streetside bietet Microsoft eine Alternative zum Wettbewerber Google. Diese Firma bietet mit Street View ein ähnliches Angebot, das seit November 2010 verfügbar ist. Im Vergleich zu Google war Microsoft aber mit vergleichsweise wenig Einsprüchen aus der Bevölkerung konfrontiert. Bürger konnten vor dem Start des Dienstes Widerspruch dagegen einlegen, dass die eigene Hausfassade im Internet veröffentlich wird. Googles Street View hatte rund 244.000 Einsprüche. Bei Microsoft hingegen gingen 80.818 Widersprüche gegen eine Veröffentlichung ein.
www.bing.com/maps


Beidou ist betriebsbereit

2.1.2012: Das chinesische Pendant zu GPS hat in der vergangenen Dezemberwoche seinen Testbetrieb aufgenommen. Das System trägt den Namen Beidou, was übersetzt „Kompass“ bedeutet. Es soll in erster Linie für Telekommunikation, Wetterbeobachtung und für die Fischerei genutzt werden. Experten vermuten aber, dass auch das chinesische Militär auf Beidou zugreifen will. Im Laufe dieses Jahres sollen sechs weitere Navigationssatelliten auf die Umlaufbahn gebracht werden. Das Ziel ist es, mit den Raumgleitern den größeren Teil der asiatisch-pazifischen Region abzudecken. Bis zum Jahr 2020 soll Beidou 30 Satelliten umfassen und Navigationsleistungen in allen Regionen der Welt sichern. Der Leiter von Beidou, Ran Chengqi, kündigte an, dass das chinesische System seine Dienste sowohl chinesischen als auch ausländischen Unternehmen zur Verfügung stellen werde. Mit dem Teststart der Volksrepublik hängen die Chinesen das europäische Satellitennavigationsprogramm Galileo ab. Denn Galileo und Beidou buhlen um die gleiche Funkfrequenz. Wer diese Frequenz als erster belegt, darf sein Navigationssystem nutzen. Es zeichnet sich damit ab, dass Galileo mit den geplanten Frequenzen nicht in vollem Umfang eingesetzt werden kann.
www.beidou.gov.cn


Karten von Europa und Nordamerika für Esri-Produkte

2.1.2012: Der Anbieter von Kartendaten und Verkehrsinfos Navteq bietet sein Kartenmaterial für Europa und Nordamerika ab sofort auch für ArcGIS Online und Data Appliance von Esri an. Mithilfe der Plattform ArcGIS Online lassen sich geographische Inhalte suchen, weitergeben und organisieren. Der Nutzer hat mit ihr Zugriff auf sofort nutzbares globales Kartenmaterial und Funktionen wie Geokodierung und Routenplanung. Damit wird es ihm ermöglicht, eigene Karten und Anwendungen zu erstellen sowie diese im Anschluss innerhalb ihrer Community mit anderen zu teilen. Bei ArcGIS Data Appliance handelt es sich um eine Kombination aus Hardware und Datenmaterial, die laut der Kooperationspartner höchste Sicherheits- und Leistungsanforderungen erfüllt. So kann der skalierbare Unternehmensserver in interne Unternehmensnetzwerke eingebunden und die Nutzer mit Terabyte an weltweiten Referenz- Kartendaten versorgt werden. Mit der Zusammenarbeit verfolgen Navteq und Esri  das Ziel, der GIS- Community zuverlässiges Kartenmaterial für eine effiziente, globale Implementierung zu bieten.
www.navteq.com
www.esri.com



Störfaktor Wolke neutralisieren

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22.12.2011: Wolken waren das Thema von Robert Eckardts Masterarbeit „Cloud removal from multispectral satellite imagery using multifrequency SAR data“ an der Universität Jena. Die Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF) verleiht dem Absolventen dafür den 2. Platz des Karl Kraus-Nachwuchsförderpreises. Eckardt widmet sich in seiner Arbeit dem Problem Wolken bei der Aufnahme von Satellitenbildern. Sein Ziel war es, die Wolkenbedeckung als Störfaktor zu neutralisieren und das darunter liegende Gebiet zu rekonstruieren und sichtbar zu machen. Sogenannte Radarsatelliten nehmen durch das Aussenden eines aktiven Signals Informationen im Mikrowellenbereich des elektromagnetischen Spektrums auf und besitzen demnach lange Wellenlängen mit mehreren Zentimetern. Sie können daher durch die einzelnen Wasserpartikel der Wolke dringen. Projektgebiete des jetzigen wissenschaftlichen Mitarbeiters am Lehrstuhl für Fernerkundung war die „Goldene Aue“ bei Nordhausen, welches von Wäldern und Landwirtschaft geprägt ist.   
www.uni-jena.de


Ingolstädter Verkehrsgemeinschaft setzt auf Init

22.12.2011: Die Firma Init Innovation in Traffic Systems liefert eine Verkehrstelematik-System für den öffentlichen Nahverkehr in Ingolstadt. Das berichtet die Online-Plattform IT Times. Das Auftragsvolumen gab der Karlsruher Anbieter von Verkehrstelematik und elektronischen Zahlungssystemen mit zwei Millionen Euro an. Geliefert wird das Telematik-System von Init, einem Tochterunternehmen der Init Innovation in Traffic Systems. Neben der Leitzentrale der Ingolstädter Verkehrsgemeinschaft (INVG) sollen insgesamt 157 Fahrzeuge des Verkehrsbetriebs mit Hardware und Software von Init ausgestattet werden. Die INVG setzt bereits auf Planungssoftware eines weiteren Init-Tochterunternehmens zur Fahrplanung. init hatte für das zu Ende gehende Geschäftsjahr 2011 Umsatzerlöse von 82 Mio. Euro sowie ein operatives Ergebnis über 15 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Für die kommenden beiden Jahre erwartet das Karlsruher Unternehmen weiteres dynamisches Wachstum.
www.initag.de


OSM sammelt Spenden für neuen Server

22.12.2011: Die digitale offene Weltkarte Open Street Map (OSM) vermeldet beständiges Wachstum. Wie auch bei anderen freien Projekten wird der Betrieb von OSM durch Serverspenden sowie ein kostengünstiges Hosting bei Universitäten ermöglicht. Jedoch muss mit zunehmendem Bekanntheitsgrad des Projekts (nach eigenen Angaben 500.000 registrierte Nutzer) auch dessen Infrastruktur erweitert werden. Zu diesem Zweck sollen knapp 18.000 Euro an Spenden für einen neuen Server gesammelt werden. Dieser soll die Kapazität für Experimente zu Verbesserungspotenzial im Betrieb des OSM-Kernservices bieten. Auch im Falle eines Hardwareschadens an der bisherigen Maschine könne dieser eingesetzt werden.  Die Spenden können auch an den deutschen Verein FOSSGIS überwiesen werden, der sie dann gebündelt weiterleitet. 
www.openstreetmap.de



Erster Prototyp der neuen GPS-Generation fertiggestellt

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16.12.2011: Der US-Luft- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin hat einen ersten Satelliten der GPS-III-Generation fertiggestellt. Das berichtet das IT-Magazin Golem auf seiner Website. Der Prototyp des Satelliten trägt die Bezeichnung GPS III Non-Flight Satellite Testbed (GNST) und hat bereits die Originalgröße und alle Funktionen der späteren Satelliten. Vorrangig soll er Testzwecken dienen, der Start ins All ist für den Raumgleiter nicht geplant. Nach letzten Arbeiten beginnt das Testprogramm, zunächst bei Lockheed Martin, anschließend auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. Die nächste Generation der GPS-Satelliten soll eine genauere Positionsbestimmung ermöglichen und zudem besser vor gezielten Störungen des Signals geschützt sein. Die GPS-III-Satelliten werden als Erste auch das L1C-Signal unterstützen, das eine bessere Kompatibilität der Satellitennavigationssysteme GPS und Galileo ermöglichen soll. Die Satelliten sollen zudem besser aktualisiert werden können als die Vorgänger und eine längere Lebensdauer haben. Der Start des ersten GPS-III-Satelliten ist für 2014 vorgesehen.
www.lockheedmartin.com


Kreis Kassel steigt auf Cadenza um

16.12.2011: Die Abfallentsorgung Kreis Kassel unterstützt das Monitoring ihrer Mülldeponie bei Hofgeismar seit kurzem mit der Software disy Cadenza. Damit wird die alte ArcView-Installation ersetzt. Die Plattform für Berichts- und Auswertesysteme nutzt hierfür die über lange Jahre in MS Access gepflegten Daten. So sollen Messergebnisse, etwa zu Setzungsbewegungen oder zur Gasentwicklung, jetzt schnell und einfach in Diagrammen, Tabellen oder Karten visualisiert werden können. Vertikalschnitte durch den Deponiekörper dokumentieren beispielsweise Setzungsbewegungen im zeitlichen Vergleich. Auf einen Blick wird damit sichtbar, wann eine Setzung abgeschlossen ist und die Oberfläche versiegelt werden kann. Die Kartendarstellung dagegen wird genutzt, um unter anderem die Ergebnisse von Methan-Überwachungsmessungen abzubilden. Auch sämtliche Basisdaten (etwa zur Geologie, zu Gebäuden und Verkehrswegen sowie zu Wasser-, Abwasser- und Deponiegasleitungen) sind nun mit GISterm, dem in disy Cadenza integrierten Geoinformationssystem, erfasst, ebenso die Planungs- und Bauunterlagen der Deponie.
www.disy.net


BIM-Lösungen für Infrastruktur-Planung

16.12.2011: Der Entwickler von 3D-Design- und Planungssoftware Autodesk stellt die beiden Building Information Modeling (BIM)-Lösungen Autodesk Infrastructure Modeler 2012 und AutoCAD Utility Design 2012 vor. Damit will das Unternehmen den Entwurf, Bau und die Verwaltung einer nachhaltigeren Infrastruktur unterstützen. Das Modeler-Programm setzt bei der Entwurfsplanung an und richtet sich an Nutzer wie GIS-, Planungs- und Tiefbauexperten. Ihnen soll es damit einfacher gemacht werden, zukünftige Infrastrukturen danach zu bewerten, was bereits vorhanden. AutoCAD Utility Design geht einen Schritt weiter. Es handelt sich dabei um eine modellbasierte Planungssoftware, von der Stromnetzplaner und Ingenieure profitieren sollen. Der Einsatz der BIM-Lösung soll erfolgen, um produktivere und konsistentere Entwürfe von Stromversorgungsnetzen erstellen zu können. 
www.autodesk.de



Advantech-DLoG und Cango gehen Kooperation ein

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15.12.2011: Der Hersteller von In-Vehicle-Computing-Lösungen, Advantech-DLoG, kooperiert jetzt mit Cango, dem Hersteller von CAN-Bus-Lösungen und Produkten zur Erfassung von Fahrzeugdaten. Durch die Zusammenarbeit kann Advantech-DLoG die CAN-Bus-Technologie „Cangoclick“ in seine Flottenmanagement-Lösungen integrieren und so Fahrzeuginformationen auslesen. Das Auslesen der Daten erfolgt über das CAN-Bus-Signal ohne Wire-to-Wire-Verbindung. So soll sichergestellt sein, dass keine Störsignale zum Fahrzeug-CAN-Bus oder J1708 Bus (Feldbus für Schwertransporter) gesendet werden. Dadurch können Haftungsfragen, Garantiefälle oder Fehlanschlüsse vermieden werden. Mithilfe der gewonnen Daten soll es möglich sein, die laufenden Betriebskosten von Lkw, Nutzfahrzeugen oder Baumaschinen erheblich zu senken.
www.dlog.com
www.cango.ro


Innovationsnetzwerk in den Startlöchern

15.12.2011: Der Anwenderverband für integrierte Rauminformationen und Technologien (AIR) und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne haben zusammen das Netzwerkprojekt InRaTech – Innovationsnetzwerk Rauminformation und Technologien entwickelt. Das Ziel dieses Verbundes ist es, spezialisierte raumbezogene Produkte und Dienste, die Geoinformationen, Navigations- und GMES-Anwendungen nutzen, in ausgewählten Anwendermärkten zu entwickeln und wirtschaftlich weiter zu verwerten. Involviert sind in das Netzwerk neun Unternehmen, eine Forschungseinrichtung und sechs weitere Forschungspartner aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, Brandenburg und Berlin. In erster Linie sollen aber mittelständische Unternehmen zusammengeführt werden, die entlang der Wertschöpfungskette von raumbezogenen Anwendungen Produkte entwickeln und zur Prozessoptimierung beitragen. Innerhalb des Programms „Zukunft – Innovation – Mittelstand“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie soll das Netzwerk in den nächsten 12 Monaten weiterentwickelt werden.
www.air-verband.de


Direktzugänge zu Pléiades- und Spot-Satelliten

15.12.2011: Der Geschäftsbereich GEO-Information von Astrium Services soll im Auftrag des kanadischen Unternehmens MacDonald, Dettwiler and Associates (MDA) dem kanadischen Verteidigungsministerium (DND) im Rahmen des Joint Space Support Projects (JSSP) Direktzugangsmöglichkeiten zu Daten der Satelliten Pléiades 1 und 2 sowie Spot 5, 6 und 7 bereitstellen. Dies ist der dritte große Auftrag für das Pléiades-Programm noch vor dem Start der Satelliten. Gleichzeitig sollen erstmals Zugangsmöglichkeiten zu diesen Satelliten mittels mobiler Bodenstationen kombiniert werden.  Die zugehörigen Terminals werden von MDA in zwei mobile Satellitenüberwachungssysteme integriert und eröffnen dem DND den Zugang zu Astriums gesamter Palette optischer Satellitenaufnahmen. Die Konstellation wird aus insgesamt vier Satelliten bestehen: Pléiades 1 und 2, die standardmäßig sehr hoch aufgelöste Bildprodukte im 50-Zentimeter-Bereich liefern, sowie Spot 6 und 7, die den Erfolg von Spot 5 in den Bereich der 1,5-Meter-Produkte ausweiten sollen. In der gleichen Umlaufbahn kreisen diese Raumgleiter um die Erde und können somit jeden Punkt der Erde mehrmals täglich erfassen.
www.astrium.eads.net



DGM-Software jetzt mit Modul Modellangleichung

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14.12.2011: Das Programm für digitale Geländemodellierung, rmDATA GeoModeller, kommt ab sofort mit dem Modul Modellangleichung. Damit soll es Anwendern möglich sein, einen Datensatz geringerer Genauigkeit (etwa Airborne-Laserscanning-Daten (ALS)) mit terrestrisch gemessenen Daten zu kombinieren.  Die Angleichung basiert auf der Morphologie des Geländes und wird sowohl in Höhe als auch in Lage durchgeführt. Dabei kann der Anwender aus unterschiedlichen Methoden oder einer Kombination von diesen entscheiden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, erklären die Entwickler von rmDATA, mit der DGM-Software Massenaufnahmen von Punkten, wie sie bei ALS entstehen, ohne Informationsverlust intelligent zu reduzieren und auszudünnen. Die Algorithmen zu diesen Funktionen wurden in Zusammenarbeit mit dem Institut für Navigation der Universität Stuttgart entwickelt. Mit GeoModeller richtet sich rmDATA an Vermesser in den unterschiedlichsten Bereichen.
www.rmdata.de


Daten über Bevölkerungsverteilung

14.12.2011: Das Karlsruher Unternehmen DDS Digital Data Services vertreibt die LandScan-Daten vom US-amerikanischen Institut ORNL in Deutschland. Dabei handelt es sich um eine Datenbank, die für alle Gebiete der Welt – mit Ausnahme der Antarktis – die Bevölkerungsdichte bezogen auf jeweils einen Quadratkilometer große Rasterzellen zeigt. Die Daten mit dem Stand von 2010 sollen auf diese Weise einen schnellen Überblick darüber liefern, wie viele Menschen wo wohnen. Hilfreich ist dieses Wissen bei vielen Einsatzszenarien. So nutzt beispielsweise eine große deutsche Rückversicherung bereits die Daten zur Abschätzung von Risiken und Schäden. Aber auch bei Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung, zum Umweltschutz oder zur Katastrophenhilfe können die Daten eingesetzt werden. DDS liefert den Datensatz entweder als ganzes Paket für alle Länder der Welt oder auf Wunsch auch für einzelne Kontinente oder Länder.
www.ddsgeo.de



Klima-Hotspots in Afrika untersucht

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13.12.2011: Das Gebiet der Sahelzone und Westafrika ist immer mehr dem Klimawandel ausgesetzt, so dass die Ernährung der Bevölkerung und die regionale Stabilität bedroht sind. Das lässt sich in einer Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) nachlesen. Zusammen mit verschiedenen Einrichtungen und mit technischer Hilfe des Salzburger Zentrums für Geoinformatik (Z_GIS) ging man verschiedenen Klimaparametern nach. Die Forscher analysierten und visualisierten regionale Temperatur- und Niederschlagstrends sowie die Häufigkeit von großen Dürre- und Flutereignissen der vergangenen 40 Jahre. Dabei konnte unter anderem ein Anstieg der saisonalen Durchschnittstemperatur von Mai bis Oktober um etwa einen Grad festgestellt werden. Unter Einsatz innovativer Methoden der Geoinformatik identifizierten die Salzburger Wissenschaftler des Z_GIS im Rahmen der Studie insgesamt 19 „Klima-Hotspots“ in der Region. Diese zeichneten sich durch eine besonders starke Veränderung der untersuchten Klimaparameter aus. Neben der Lage und Fläche der Hotspots werteten die Experten auch den Anteil der einzelnen Klimaparameter an den jeweiligen Punkten aus, um somit politischen Entscheidungsträgern das Ergreifen von Maßnahmen zur gezielten Anpassung an den Klimawandel sowie die Planung von Folgeaktivitäten zu erleichtern.
www.sbg.ac.at


Getac will kleinsten robustesten Tablet-PC entwickeln

13.12.2011: Der Hersteller von robuster und tragbarer Hardware Getac Technology kündigt den Launch des kleinsten und robustesten Android-Tablet-PC der Welt an. Der sieben Zoll fully rugged Tablet-PC Z710 soll 2012 auf den Markt kommen. So soll der neue IP65-zertifizierte Z710 Stürze aus einer Höhe von 1,50 Metern überstehen. Gegen Spritzwasser und Staub ist das Gerät gewappnet. Mit seinen Produkteigenschaften genüge der Z710, so Getac, höchsten Anforderungen und sei trotzdem klein und leicht. Der Tablet-PC erfüllt den Militärstandard MIL-STD810G und ist bei Temperaturen von minus 30°C bis plus 60°C einsetzbar. Um die Konnektivität zu sichern, verfügt der Z710 sowohl über USB, Micro SD und SIM-Karten-Slots als auch über Bluetooth, 3G, Wi-Fi und GPS. Getac könne das Gerät auch mit Barcodeleser oder HF-RFID-Leser liefern. Zwei Kameras (frontal und rückseitig) besitzt der Z710 außerdem.
www.getac.de


Rang 6 für IKT-Standort Deutschland

13.12.2011: Deutschland belegt als Standort für die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) im Vergleich der Top 15 IKT-Nationen in diesem Jahr gemeinsam mit Schweden den sechsten Platz. Dieses Ergebnis ist im „Monitoring-Report Deutschland Digital 2011“ von TNS Infratest veröffentlicht. Untersucht wurde die Leistungsfähigkeit der Teilbereiche Marktbedeutung, Infrastruktur und Anwendungen.  Mit seiner Position verbessert sich Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um einen Rangplatz und erreicht 56 von maximal 100 möglichen Indexpunkten. Das Ranking führt Südkorea an, das 14 Prozentpunkte mehr als Deutschland vorweisen kann. Im Bereich „Marktbedeutung“ verbessert sich die durchschnittliche deutsche Performance um einen Platz auf Rang fünf. Die Bundesrepublik fällt im Bereich „Anwendungen“ in seiner durchschnittlichen Leistungsfähigkeit um drei Platzierungen auf Rang acht zurück. Das beste Ergebnis erzielen deutsche Standorte beim „Anteil der Internet-Werbeumsätze am Werbemarkt“ mit Rang drei. Besonders schlecht schneidet Deutschland im Vergleich zu den anderen 14 Ländern mit Rang 13 bei der „Nutzung von sozialen Netzwerken durch Internetnutzer“ ab. Die Benchmark-Studie, die TNS Infratest im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie seit 2000 jährlich erstellt, analysiert den Status Quo der deutschen Informationswirtschaft im Vergleich zu den führenden IKT-Weltregionen mit insgesamt 14 Ländern.
www.tns-infratest.com



Projekt erfasst CO2-Ausstoß sendungsbezogen

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12.12.2011: Das Telematikunternehmen AIS aus Ulm unterstützt mit einem GPS-Tracking-System ein Projekt des Instituts für Logistik und Dienstleistungsmanagement (ild) von der FOM University in Essen. Bei dem Projekt geht es darum, den CO2-Ausstoß von Lkw sendungsbezogen zu erfassen.  Dazu ist lediglich eine kleine GPS-Black-Box als Sendungsverfolger, Kartenmaterial zur Visualisierung und ein Arbeitsplatz am ild nötig. Die Auswertung erfolgt in drei Schritten. Nach der Erfassung der Wegstrecke und der Bestimmung des Kraftstoffverbrauchs wird der Ausstoß auf die Sendungseinheit zugeordnet. Die Auswertungsmethode soll im Anschluss in das AIS-Telematiksystem integriert werden. AIS-Kunden und andere Transportunternehmer versprechen sich von der CO2-Messung zum einen zusätzliches Einsparpotential in den eigenen Prozessen. Zum anderen wird der Umweltschutz „messbar“ gemacht – was sich nicht zuletzt positiv auf das Firmenimage auswirkt.  
www.ais.de


GPS-Schuhe kommen in den USA auf den Markt

12.12.2011: In den USA startete der Verkauf von Schuhen, in die ein GPS-Sender integriert ist. Damit kann man den Aufenthaltsort des Trägers der Schuhe stets via Satellit verfolgen. Gedacht ist die Fußbekleidung vor allem für Alzheimerpatienten. Die technische Schwierigkeit des Produktes bestand darin, den Sender in den Schuhen zu platzieren. Denn das darauf lastende Gewicht, ist eine große Herausforderung für die sensible Technik. Ein besonderes Feature der Schuhe für Alzheimer-Patienten ist der sogenannte Geo-Fence. Überschreitet der Betroffene diese elektronische Grenze, wird ein Alarm ausgelöst. Die George-Mason-Universität im Bundesstaat Virginia stand dem Hersteller GTX Corp bei der Entwicklung beratend zur Seite. Der Preis für ein Paar der Ortungsschuhe liegt nach Angaben von GTX Corp bei rund 300 US-Dollar (216 Euro). Die ersten 300 Paar seien bereits an die Schuhfirma Aetrex Worldwide ausgeliefert worden.
www.gtxcorp.com


Bayern mit Großauftrag an Leica Geosystems

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08.12.2011: Das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern (LVG) wird in den nächsten fünf Jahren landesweit sämtliche Vermessungsdienststellen mit der neuesten Tachymetertechnologie von Leica Geosystems ausstatten. Dies meldet der Hersteller von Vermessungsgeräten. Dem LVG nachgeordnet sind die 51 Staatlichen Vermessungsämter mit 22 Außenstellen in Bayern, die gemeinsam das amtliche Liegenschaftskataster mit über 10 Millionen Flurstücken führen und laufend aktualisieren. Nach Angaben von Leica Geosystems führen die 500 Messtrupps rund 30.000 Grundstücksvermessungen und 50.000 Gebäudeeinmessungen im Jahr durch. Der Start des Verhandlungsverfahrens „Tachymeter“ erfolgte im Juni 2011. Gegenstand war die Beschaffung von Tachymetersystemen auf der Grundlage eines Rahmenvertrages. Von Seiten der Bayerischen Vermessungsverwaltung wurde dabei gefordert, dass die neuen Tachymeter in das bestehende technische Umfeld an den Vermessungsämtern integriert werden können und auch die Pflege beziehungsweise Wartung durch die Verwaltung eigenständig durchgeführt wird. Leica liefert innerhalb fünf Jahren das 500 Ingenieurtachymetern des Typs Viva TS15 aus.
www.geodaten.bayern.de
www.leica-geosystems.de



LBEG stellt Bodeninformationssystem vor

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02.12.2011: Das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) bot auf der Agritechnica im November nicht nur Informationen zur Geologie und Geothermie, sondern widmete sich auch dem Thema Boden. Dabei stellte das Amt das Niedersächsische Bodeninformationssystem (NIBIS) vor. Mit der Visualisierung der dortigen Informationen sollen Landwirte den Einsatz ihrer Betriebsmittel optimieren und Standorte für den Anbau von Bioenergiepflanzen sowie die oberflächennahe Geothermie bewerten können. Den Nutzern ist darüber hinaus die Möglichkeit gegeben, über das LBEG eine digitale Hofbodenkarte für eine bessere Bewirtschaftung zu erstellen und den Status ihrer Flächen mit Bezug auf die „Cross-Compliance-Vorschriften" der EU zum Schutz des Bodens vor Erosion einzusehen.
www.lbeg.niedersachsen.de



Neues Mondmodell berechnet

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01.12.2011: Die Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein neues Mondmodell berechnet. Aus insgesamt 70.000 Bildern haben die Wissenschaftler ein dreidimensionales digitales Modell des Himmelskörpers erstellt. In Sachen Präzision und Vollständigkeit ist es laut dem DLR einzigartig. Ein Film zeigt virtuelle Überflüge. Das Höhenmodell stellt die unterschiedlichsten Oberflächenformen wie Berge, Krater oder Rillen deutlich dar. Die farbkodierte Ansicht zeigt die dritte Dimension – die Höhe – in Farben von blau (rund -9.100 Meter) bis Rot/Weiß (rund 10.760 Meter). Damit diese 3D-Darstellung möglich wurde, zeichnete die Weitwinkelkamera (LROC WAC) an Bord des amerikanischen LRO-Raumschiffs die Oberfläche aus 50 Kilometern Höhe auf. Anschließend wertete der DLR- Projektwissenschaftler Frank Scholten vom Institut für Planetenforschung die 70.000 Stereo-Aufnahmen aus, verglich dabei mit speziellen Computerprogrammen Pixel für Pixel und berechnete mit den Informationen aus Aufnahmeort und Blickrichtung der Kamera etwa 100 Milliarden 3D-Punkte. Das Ergebnis: Rund 37 Millionen Quadratkilometer und somit über 98 Prozent der Mondoberfläche als 3D-Modell. Das entspricht mehr als dem Doppelten der Fläche Russlands.
www.dlr.de


Schweizer Ingenieure setzen auf Intergraph-Technologie

01.12.2011: Die Geozug Ingenieure mit Sitz im schweizerischen Baar haben nach einer Pilot- und Testphase die Intergraph Smart-Client-Technologie eingerichtet. Mit dem Einsatz der raumbezogenen Plattform Geomedia Smart Client werden die zentrale Datenhaltung und die zentrale Verwaltung bei Client-Projekten im Auftrag von Privaten, Korporationen und der öffentlichen Hand im Kanton Zug und Umgebung ausgeführt.  Durch das breite Tätigkeitsfeld in den Bereichen Vermessung und Bauingenieurwesen sind die Geozug Ingenieure mit den unterschiedlichsten Kundenbedürfnissen konfrontiert. Diesen kommt  Geomedia Smart Client zahlreichen Funktionalitäten entgegen. Ein Workflow Manager ist integriert, der die unterschiedlichsten Prozesse der (GIS-)Datenerfassung und –pflege sowie die Analyse und Auswertung vereinfachen soll. Durch das intelligente Caching der Geodaten, so Intergraph, bietet Geomedia Smart Client zudem einen hohen Performance-Grad. Ursprünglich für den deutschsprachigen Markt entwickelt und zunächst bekannt als Geomedia Respublica Intranet, wird die Lösung seit Sommer 2011 bei Intergraph unter dem Produktnamen Geomedia Smart Client vertrieben. Bei weit über 25.000 Anwendern etwa in öffentlichen Verwaltungen, bei Behörden sowie Organisationen für Rettung und Sicherheit soll sie zum Einsatz kommen.
www.geozug.ch
www.intergraph.de

 


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