Open Source für Geoinformation

FOSS4G-Konferenz in Bonn lädt zur aktiven Teilnahme ein.

fossGISFreie Geodaten, Fernerkundung, Katastrophenmanagement und Landinformation – das sind die Schwerpunkte der FOSS4G-Konferenz 2016. Diese weltweit größte internationale Konferenz für Open Source Geoinformationssysteme (GIS) lädt vom 24. bis 26. August 2016 zum ersten Mal nach Bonn und damit nach Deutschland ein.

Im ehemaligen Bonner Plenarsaal des Bundestages – heute World Conference Center Bonn – findet in diesem Jahr unter dem Motto „Building Bridges“ zum zehnten Mal das alljährliche Treffen der weltweit verstreut arbeitenden Entwickler von Open Source Software für die Verarbeitung, Analyse und Visualisierung räumlicher Daten statt. Die Open Source Geospatial Foundation sowie dessen deutschsprachiges Chapter FOSSGIS e.V. als Veranstalter erwarten insgesamt bis zu 1000 Besucher. Insgesamt sind während der Konferenz etwa 200 Präsentationen geplant, die Einsatz und Nutzen von Open Source Geo-Software und Freien Geodaten in den unterschiedlichsten Fel-dern aufzeigen. „Die FOSS4G ist aber noch mehr als nur eine Fachkonferenz“ sagt Till Adams vom Vorstand des FOSSGIS e.V. und diesjähriger Chairman der Veranstaltung. Ein umfangreiches zusätzliches Programm rund um die Konferenz verteilt sich auf insgesamt neun Tage.

„Traditionell ist die FOSS4G natürlich der wichtigste Treffpunkt nahezu aller weltweit verteilt arbeitenden Kernentwickler der Open Source GIS-Projekte, insbesondere die der Open GeoSpatial Foundation“, betont Adams. Auch die darauf basierenden Anwendungen spielten eine zentrale Rolle auf der Konferenz. Aber gerade deswegen sei das Treffen die perfekte Gelegenheit für die Anwender, den direkten Austausch mit den Kernentwicklern zu suchen. Auch Kontakte zu allen Communities, die sich rund um die Open Source Projekte gebildet haben, sind schnell geknüpft. „Wer den Einsatz von Open Source Lösungen im Bereich der Geoinformation auch nur erwägt, hat in diesem Sommer in Bonn alle Möglichkeiten, sich umfassend und aus erster Hand zu informieren“, bekräftigt Adams.

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