Symposium: Pinguine als Messstation

Beim Leopoldina-Symposium „Erdbeobachtung durch Tiere“, das am Freitag, 30. September 2016, 10:00 bis 16:45 Uhr in Berlin stattfindet, geht es um die Frage, welche Entwicklungen das Forschungsgebiet aktuell kennzeichnen und welche Perspektiven das Thema bietet. Die Erdbeobachtung durch Tiere könnte vielfältige Möglichkeiten bereithalten, das Gesundheitsmanagement zu verbessern, Ökosysteme zu erforschen und Naturkatastrophen früher zu erkennen. Mit den Fortschritten der Satelliten gestützten Technologien hat sich das Forschungs- und Anwendungsfeld „Erdbeobachtung durch Tiere“ schnell weiterentwickelt. Immer kleinere Chips und Sensoren ermöglichen es den Forschern, immer mehr Tierarten per Telemetrie zu orten und Messwerte in Echtzeit auszuwerten.

Bei dem Symposium in Berlin berichten Forscher unter anderem über „Vögel als Indikatoren für die Ausbreitung hochpathogener zoonotischer Krankheiten“ (Timm Harder, Friedrich-Loeffler-Institut Riems), über „Meeresvögel als Umweltindikatoren für die Meeres- und Umweltforschung“ (Petra Quillfeldt, Universität Gießen), über die „Veränderungen von Tierbewegungen durch globalen Wandel“ (Thomas Müller, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt am Main) und über „Fernerkundung: Beobachtungsinstrumente für den Naturschutz“ (Aurélie Shapiro, World Wildlife Fund for Nature, Berlin).

Für das Symposium ist eine Anmeldung bis zum 28. September erforderlich.

www.leopoldina.org