Connected Cars: IT-Sicherheit im vernetzten Auto

Rohde & Schwarz Cybersecurity präsentierte auf dem Kongress IT-Sicherheitslösungen, die speziell für Internet of Things (IoT)-Umgebungen in der Automobilbranche ausgerichtet sind und einen hohen Schutz bieten. Die Deep Packet Inspection (DPI)-Engine R&S PACE 2 klassifiziert den Datenverkehr bis auf die Ebene einzelner Anwendungen, Protokolle und Absender und lässt sich als Sicherheitskomponente in eine IoT-Telematik-Plattform integrieren. Betreiber von Telematik-Plattformen können auf diese Weise bspw. Over-the-Air-Kundendienste (OTA-Funktionen) schützen. Unter Einsatz der Next-Generation Firewall R&S Specialized Line, in die die Engine R&S PACE 2 integriert ist, lässt sich auf diese Weise der Datenverkehr auf bestimmte Server bzw. Zeiten beschränken.

Die Deep-Packet-Inspection-Technologie von Rohde & Schwarz Cybersecurity soll Entwicklern von Netzwerkkomponenten zudem die Implementierung von Semantic Awareness in Firewalls, Gateways und IoT-Plattformen ermöglichen. So sollen Betreiber eine sichere und verlässliche Plattform bieten können, um die Potenziale der Automobil-Telematik voll zu nutzen.

Seit Mobilfunkbetreiber wie Vodafone, Verizon, AT&T und die Deutsche Telekom neue Geschäftsmodelle für den Connected-Car-Markt entwickeln, erschließen sich ihnen neue Umsatzpotenziale. Mit so genannten „Global System for Mobile Communication“ (GSM)-Geräten lassen sich Position und Status des Fahrzeugs sowie dessen Bewegungsverhalten verfolgen. Die Plattform empfängt die Daten vom Fahrzeug mittels Gateways. Die gespeicherten Daten finden zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, etwa für Over-the-Air-Kundendienste (OTA), nutzungsbedingte Versicherungen oder das Fuhrpark-Management. Diese Daten sind bei Hackerangriffen gefährdet.

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