Autonomer Bagger kann Gefahrstoffe bergen

Der autonome Bagger IOSB.BoB  Bild: Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Der autonome Bagger IOSB.BoB
Bild: Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Unter dem Motto »Vernetzte Autonome Systeme« präsentiert das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB aus Karlsruhe vom 20. bis 24. März 2017 auf der IT-Messe CeBIT den autonomen Bagger »IOSB.BoB« (»Bagger ohne Bediener«). Er kann beispielsweise Gefahrstoffe bergen oder kontaminierte Bodenschichten abtragen und stellt ein flexibles Demonstrations- und Entwicklungssystem zum Test skalierbarer Autonomiefunktionen dar. Das Fraunhofer IOSB hat ein System entwickelt, das aus autonomen Fahrzeugen und Sensor-Sonden besteht. Es ermöglicht, unzugängliche Gebiete zu erkunden, ohne dass sich Menschen in Gefahr begeben müssen. Mit einer Toolbox aus Algorithmen für die Lokalisierung, Kartierung, Hinderniserkennung und Bewegungsplanung können sich Roboter selbstständig in unbekanntem, unstrukturiertem Gelände fortbewegen.

Zusätzlich können sie dort Sensor-Sonden ausbringen, die z. B. weitere Information über Gefahrstoffe in der Umgebung sammeln. Durch die Vernetzung unterschiedlicher Sensoren entsteht ein zuverlässiges Lagebild des untersuchten Gebiets, das den Einsatzkräften auf einem digitalen Lagetisch visualisiert wird. Das Fraunhofer IOSB ist auf dem Gemeinschaftsstand von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG in Halle 12 am Stand B 63 vertreten.

www.iosb.fraunhofer.de