Fraunhofer Boje vermisst Windparkgebiet „Firth of Forth“

Transport der LiDAR-Boje zum Einsatzgebiet. Foto: Fraunhofer IWES

Transport der LiDAR-Boje zum Einsatzgebiet. Foto: Fraunhofer IWES

Das Fraunhofer IWES vermisst mit seiner Wind LiDAR-Boje seit einigen Wochen die Windbedingungen in der Windparkzone „Firth of Forth“ vor der Ostküste Schottlands. Der Auftrag der Firma SeaGreen Wind Energy Ltd. umfasst eine 12-24 monatigen Messkampagne, bei der die LiDAR-Boje die Windgeschwindigkeit in verschiedenen Höhen mittels Laser-Fernerkundung bis in 200 Meter Höhe vermessen wird. Vorbereitung und Installation der Boje verliefen ohne Zwischenfälle, so dass bereits gut einen Monat nach Auftragsvergabe die Messungen am Standort 24 Kilometer vor der Küste beginnen konnten.

Durch die hohe Genauigkeit und das robuste und ihr redundantes Design soll die Boje Daten liefern, die für die Erstellung von Energieertragsprognosen und die Spezifizierung von Umweltparametern für die Planung von Offshore-Windparks besonders geeignet sind. Ein spezieller Korrekturalgorithmus eliminiert die Eigenbewegungen der Boje aus den Messdaten und ermöglicht eine Messgenauigkeit, die mit der von Offshore-Mastmessungen vergleichbar ist.

www.windenergie.iwes.fraunhofer.de

www.seagreenwindenergy.com