Universität der Bundeswehr: Satelliten sollen Geisterfahrer erkennen

Prof. Bernd Eissfeller von der Universität der Bundeswehr München hat einen neuen Algorithmus entwickelt, der Geisterfahrer über Galileo-Signale aufspürt, um andere Autofahrer rechtzeitig vor ihnen zu warnen. Hintergrund ist, dass laut Angaben des ADAC im vergangenen Jahr 2.200 Warnmeldungen zu Falschfahrern im Verkehrsfunk abgesetzt wurden. Mit einem Geisterfahrerwarnsystem wollen das Institut für Raumfahrttechnik und Weltraumnutzung der Universität der Bundeswehr München und das Institut für Ingenieurgeodäsie der Universität Stuttgart Fahrer anhand von Signalen des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo wieder auf die richtige Spur bringen und Verkehrsteilnehmer schützen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln im Projekt „Ghosthunter“ noch bis Ende des Jahres praxisnah eine Testversion. Das Projekt beruht auf einer Initiative des Raumfahrtmanagements des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert.

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