TÜV Rheinland: Drohnen und Augmented Reality für Inspektionen

Die Befliegung in einem Windpark südlich von Hamburg fand bei Windstärke 7 statt – Bedingungen, die auch bei einem potenziellen Offshore-Einsatz herrschen könnten. Foto: TÜV Rheinland

Die Befliegung in einem Windpark südlich von Hamburg fand bei Windstärke 7 statt – Bedingungen, die auch bei einem potenziellen Offshore-Einsatz herrschen könnten.
Foto: TÜV Rheinland

Der Prüfdienstleister TÜV Rheinland erprobt aktuell im Rahmen der Inspektionstätigkeit an verschiedenen Gewerken den Einsatz sogenannter „Smart Applications“ wie speziell ausgerüstete Helikopter, Drohnen und auch Assist Systems mit Augmented-Reality-Funktionalität. Laut TÜV Rheinland bieten Smart Applications ein hohes Potenzial für die Unterstützung der Sachverständigen. Gleichzeitig würden die Prüfprozesse optimiert und die Qualität der Prüfaussagen verbessert. Für den Kunden ergeben sich aus Sicht der Prüfer dadurch deutlich kürzere Stillstandzeiten, aber auch der Vorteil der Nutzung einer breiteren Datenbasis.

Ein Unmanned Aircraft System (UAS) kam bereits an einer Windkraftanlage unter der Betriebsführung der Firma „wpd windmanager“ zum Einsatz. Ein unbemannter Helikopter mit Kamerasystem und Bildverarbeitung flog in einer programmierten Route eigenständig Rotoren und Anlagenturm ab und sendete der Überwachungszentrale am Boden in Echtzeit seine Daten. So konnten potenzielle Schäden dokumentiert und von den Sachverständigen am Monitor im Detail ausgewertet werden. Parallel zur Helikopterbefliegung kam bei der Prüfung des Anlageninneren ein Assist System mit Datenbrille und Kamerasystem zum Einsatz, mit dem der Inspektor er Augmented Reality auf Prüfinhalte und technische Informationen zugreifen kann.

www.tuv.com