Staatssekretär Matthias Machnig würdigt TerraSAR-X-Erfolg

: Das erste TerraSAR-X Bild, welches das Verarbeitungssystem des DLR lieferte, zeigt eine Region in der südrussischen Steppe etwa 500 Kilometer nordöstlich des Schwarzen Meeres und circa 50 Kliometer westlich von Wolgograd. Foto: DLR

Das erste TerraSAR-X Bild, welches das Verarbeitungssystem des DLR lieferte, zeigt eine Region in der südrussischen Steppe etwa 500 Kilometer nordöstlich des Schwarzen Meeres und circa 50 Kliometer westlich von Wolgograd. Foto: DLR

Letzte Woche wurde in Berlin die erfolgreiche TerraSAR-X-Mission gefeiert. Dabei waren die Partner des Satellitenprojekts, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Airbus, sowie Matthias Machnig, zuständiger Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Der Radarsatellit TerraSAR-X (SAR – Synthetic Aperture Radar) wurde am 15. Juni 2017 in den Orbit gebracht, um aus einer Höhe von 514 Kilometern zuverlässig Radarbilder mit hoher Auflösung und großflächiger Abdeckung und unabhängig von Wetter- und Lichtbedingungen zur Erde zu senden. Ursprünglich war die Mission für einen Zeitraum von fünf Jahre konzipiert. Im Einsatz war der Satellit schließlich mehr als zehn Jahre.

Seit dem Start des nahezu identischen Zwillingssatelliten TanDEM-X im Jahr 2010 fliegen beide Satelliten nur wenige hundert Meter voneinander entfernt in einer Formation. So erfassten sie die Datenbasis für WorldDEM, das globale Höhenmodell, das die Landmassen der Erde komplett erfasst und den neuen Standard für globale Höhenmodelle setzt. TerraSAR-X war das erste Raumfahrtprojekt, das als eine Public Private Partnership auf Initiative des Raumfahrtmanagements zwischen dem DLR und der Raumfahrtindustrie abgeschlossen wurde.

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