Terrestris-Anwendung misst radioaktive Strahlung in der Umwelt

Foto: pixabay, OpenClipart-Vectors / 27445 Bilder, CCO Creative Commons

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Auf Bundesebene zuständig für die Notfallvorsorge im Falle erhöhter radioaktiver Messwerte ist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Es betreibt das integrierte Mess- und Informationssystem zur Überwachung der Umweltradioaktivität (IMIS). Die in Bonn ansässige terrestris GmbH & Co. KG hat für das BfS eine konfigurierbare Applikation entwickelt für ein Monitoring der erhobenen Daten. An circa 1.800 Messstellen über ganz Deutschland verteilt misst IMIS kontinuierlich die radioaktive Strahlung in der Umwelt. Hinzu kommen Messdaten anderer Einrichtungen, etwa des Deutschen Wetterdienstes, der Bundesanstalt für Gewässerkunde und der Landesämter für Umwelt und Natur. IMIS sammelt darüber hinaus Messdaten aus über 60 Labors sowie von Messstationen im Ausland.

All diese Daten stellt das Geoportal für jedermann abrufbar im Internet bereit. Mit der Anwendung lassen sich diese Daten in je nach Bedarf konfigurierbare Karten und Diagramme integrieren. Mit einem Klick lässt sich die Karte mit zusätzlichen Funktionen modifizieren: z.B. durch Maßstabsveränderungen und Zoomfunktion, Filter- und Editierfunktionen für die Ortssuche oder Zeitreihen für gemessenen Niederschlag und deren Aktualisierung.

www.imis.bfs.de/geoportal/