Auskunft mit Erfolgskontrolle

Das Unternehmen GIS-Dienst bietet die Einholung der Leitungsauskunft als Dienstleistung für Bautreibende.

Wer in Deutschland gräbt, ist dazu verpflichtet, sich im Vorfeld über die Leitungen im Boden zu informieren und Schachtscheine zu besorgen (Verkehrssicherungspflicht nach BGB § 823 Abs. 1). Foto: GIS-Dienst GmbH

Wer in Deutschland gräbt, ist dazu verpflichtet, sich im Vorfeld über die Leitungen im Boden zu informieren und Schachtscheine zu besorgen (Verkehrssicherungspflicht nach BGB § 823 Abs. 1). Foto: GIS-Dienst GmbH

Für Unternehmen, die eine Auskunft für eine Baumaßnahme mit Erdarbeiten einholen müssen, bietet das Unternehmen GIS-Dienst GmbH aus dem sächsischen Grimma einen speziellen Service an. Unter www.leitungsauskünfte.de haben Privatpersonen oder Baufirmen die Möglichkeit, die Informationen zu der Baumaßnahme zu hinterlegen. Die Einholung der Auskunft übernimmt dann das von Michael Gessel gegründete Unternehmen, das auf Geodatendienstleistungen, Tiefbauplanung und Vermessung spezialisiert ist. Seit über zehn Jahren bietet es diese Portallösung für Leitungsauskünfte an. Diese Dienstleistung wird von Kunden deutschlandweit in Anspruch genommen, weil der Auskunftsprozess stark regionalisiert und individualisiert ist. Auskunftssuchende müssen in der Regel bei einer Vielzahl regionaler Versorger anfragen, dafür je nach Unternehmen die individuellen Prozesse für die Beauskunftung bedienen und bei Ausbleiben der termingerechten Auskunft nachbohren. Der Online-Schachtschein-Service ist dabei unkompliziert. Er stellt einen komplett digitalen Workflow zur Formulierung der Anfrage zur Verfügung. „Auskunftssuchende müssen im Schnitt nur zwei Minuten ihrer Zeit investieren und die restliche Arbeit, inklusive aller Problemlösungen, übernehmen wir als Dienstleister“, beschreibt Gessel. Sprich die Einholung der Auskünfte bei den verschiedenen Leitungsbetreibern und die Aufarbeitung der Informationen liegt bei dem Dienstleister. Auskünfte werden heutzutage durch die Versorger per Post, Fax, E-Mail beziehungsweise Mischformen, zunehmend über internetbasierte Portale, erteilt. Immer noch bestehe aber, so GIS-Dienst, die Herausforderung, alle betroffenen Träger öffentlicher Belange zu identifizieren und die entsprechenden Auskunftsverfahren je nach den geforderten Prozessen/Formularen und Kommunikationskanälen durchzuführen. „Wir betreuen den Kunden individuell und leisten eine Erfolgskontrolle, dass er die richtige Auskunft in einem angemessenen Zeitraum erhält. Wir sorgen dafür, dass er keiner Auskunft am geplanten Grabungsort hinterherlaufen, -mailen, -faxen oder -telefonieren muss“, so Gessel.

Die Website ist unkompliziert und zeichnet sich durch leichte Bedienbarkeit aus. Dazu füllt der Anwender kurz die notwendigen Fragen zu Person und Bauvorhaben in einem Formular aus. Foto: GIS-Dienst GmbH

Die Website ist unkompliziert und zeichnet sich durch leichte Bedienbarkeit aus. Dazu füllt der Anwender kurz die notwendigen Fragen zu Person und Bauvorhaben in einem Formular aus. Foto: GIS-Dienst GmbH

Der Auskunftssuchende kann sein Vorhaben auf einer Karte des Online-Dienstes markieren und Baupläne hochladen. Der Informationsgehalt richtet sich dabei nach dem Regelwerk des DVGW (GW 118). Daraufhin erstellt GIS-Dienst für die Recherche- Dienstleistung ein Angebot. Bei erfolgtem Auftrag kann der Nutzer den Stand der Bearbeitung im Portal verfolgen. Regelmäßigen Nutzern steht eine vollständige Übersicht und direkte Zugriffsmöglichkeit auf die Leitungsauskünfte (auch auf mobilen Geräten) zur Verfügung. GIS-Dienst ist auch offen, mit den gängigen Portalanbietern für die Leitungsauskunft zu kooperieren, bei denen Recherche und Auskunft stark automatisiert werden können. Im Fall einer Kooperation liegt der Fokus von GIS-Dienst darauf, die Auskunft um individuelle Dienstleistungen zu ergänzen und bei fehlender Vollständigkeit der Auskunft tätig zu werden. Das Unternehmen versteht sich dabei als Partner, bei dem die Partner ihre jeweiligen Dienste im Markt bekannter machen und gegebenenfalls in seinem Kontaktkreis zu empfehlen, um so die Leitungsauskunft insgesamt noch effizienter und zuverlässiger zu machen. „Auch bei einem solchen Partnermodell besteht der Anspruch darin, durch die Digitalisierung die Effektivität sowohl auf Seiten der auskunftssuchenden Planer, Bauunternehmen und Privatpersonen als auch seitens der Infrastrukturbetreiber zu steigern“, so Gessel.

www.leitungsauskünfte.de