Dank Telematiksystem: DB Regio will Millionen Liter Diesel sparen

Die verwendeten Telematiksysteme sind mit der Motorsteuerung der Dieseltriebzüge verbunden und saugen dort Daten ab, unter anderem den Verbrauch. Foto: Deutsche Bahn

Das Diesel-Verbot in einigen Großstädten ist derzeit eines der Trendthemen in Deutschland. Grund genug auch für die Deutsche Bahn (DB) ihren Umgang mit dem fossilen Brennstoff zu überdenken: Mit dem Ziel, den Diesel-Verbrauch jährlich um rund zwölf Millionen Liter zu senken, hat die DB Regio im fränkischen Neigetechnick Netz den bundesweit ersten Testbetrieb mit neuen digitalen Helfern im Führerstand gestartet. Die multifunktionalen Telematiksysteme erfassen und übermitteln dabei den Lokführern Empfehlungen für eine energiesparende Fahrweise. Motor- und GPS-Daten werden dafür an einen zentralen Telematikserver gesendet und dann voll automatisiert in einem Fahrzeugbericht zusammengefasst, sodass erkennbar wird: Was hat das Fahrzeug wann gemacht (Rangierfahrt, Stillstand mit laufendem Motor, Fahrt auf freier Strecke)? Wie schnell war es? Wieviel Diesel wurde verbraucht? Dafür verwendet die DB Regio GPSauge von der GPSouverIP GmbH. Das Produkt, das auf einer Technik zur Übertragung von Geokoordinaten beruht, hat sich bereits im Lkw-, Bus- und Bahnbetrieb bewährt.

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