G&W Software: AVA-Lösung für Kommunen, Versorger und Tiefbauer

Die G&W Software AG stellt auf der Intergeo 2020 Digital ihre AVA- und Baukostenmanagementsoftware California.pro vor. Mit der ganz-heitlichen Lösung können Kommunen, Versorger sowie Straßen- und Tiefbauplaner ihre Baumaßnahmen von der ersten Kosteneinschätzung über die Kostenabrechnung, Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung einschließlich der laufenden Kostenkontrolle bis hin zur Dokumentation der abgeschlossenen Projekte betreuen.

Erfahrungen aus der Praxis

Mit California.pro können Kommunen, Versorger sowie Straßen- und Tiefbauplaner ihre Baumaßnahmen von der ersten Kosteneinschätzung über die Kostenabrechnung bis hin zur Dokumentation der abgeschlossenen Projekte betreuen. Foto: G&W Software AG

Dabei kann das Tool auf vielfältige Art und Weise ein-gesetzt werden: So setzt die Stadtentwässerung Leer beispielsweise die Softwarelösung California.pro ein, um die Kostenkontrolle ihrer Unterhalts- und Neubauprojekte zu optimieren. Die Kreiswerke Grevenbroich hingegen haben mit der Software die abrechnungstechnischen Prozesse optimiert und ein Gutschriftverfahren eingeführt. Den Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen (ESi) unterstützt California.pro bei der Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung der Baumaßnahmen und bei Jahresvertragsarbeiten. Während die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) mit dem G&W-Tool die Kosten sämtlicher Bauprojekte im Bereich der Netzbaumaßnahmen managen und eine bidirektionale Schnittstelle zum hausinternen ERP-System etablieren, hat sich die Energie Südwest AG aus Landau für die Software entschieden, um Kostenermittlung, Ausschreibung, Erstellung des Preisspiegels, Vergabe und Abrechnung effizient zu gestalten.

Konfigurierbar

Auf der Intergeo 2020 Digital stellt G&W Software unter anderem die konfigurierbare und bidirektionale Excel-Schnittstelle sowie das Modul BIM2AVA vor. Neben der aus dem GAEB-Prozess bekannten Funktion des Austausches vollständiger Leistungsverzeichnisse als Blankett oder Preisblatt können Teilbereiche genauso wie Mengen, Preise oder Langtexte auch von externen Planungspartnern mittels Excel-Dateien überarbeitet und ergänzt werden. Der bisher notwendige manuelle Erfassungsaufwand entfällt somit.

Die Vergabestellen und Einkaufsabteilungen werden zudem durch „rechnende“ Submissionsprotokolle im Excel-Format unterstützt. Subunternehmer können somit wieder nach fachlicher Kompetenz und nicht nur nach Maßgabe einer GAEB-fähigen Angebotssoftware ausgewählt werden.

Zudem können Unternehmen zwischen drei verschiedenen Ausbaustufen bei California.pro auswählen. In der Small Business Edition (SBE) beispielsweise ist der volle Leistungsumfang der Softwarelösung enthalten, jedoch mit einer Einschränkung: Kunden können nur fünf, zehn oder 20 Bauvorhaben – je nach Buchungsoption – gleichzeitig bearbeiten. Stammprojekte mit beliebig vielen Mutter-LVs hingegen können beliebig oft genutzt werden. Die Business Edition (BE) ist eine Lösung für Kunden, die regelmäßige Aufgaben im Bereich Kostenplanung, AVA oder Baucontrolling erledigen und für eine Vielzahl von Projekten Verantwortung tragen. Die Enterprise Edition (EE) wurde speziell für die Integration in bestehende IT-Landschaften und Prozesse entwickelt.

G&W stellt auf der INTERGEO u.a. die konfigurierbare und bidirektionale Excel-Schnittstelle sowie das Modul BIM2AVA vor, hier ein in Excel exportiertes Leistungsverzeichnis. Foto: G&W Software AG

Die EE-Ausbaustufe beinhaltet dafür flexible Schnittstellen, ein adaptives Nutzungs- und Berechtigungsverfahren sowie die Koordinierung und Vereinfachung von Standardprozessen durch Workflow-Unterstützung.

Mengen und Bauteile übernehmen

Mit dem Modul BIM2AVA und California.pro übernimmt der Kostenplaner automatisiert Mengen und Bauteile direkt aus der CAD in die AVA. War bisher die Übergabe von Modelldaten dem BuildingSMART-Dateiformat IFC vorbehalten, hat G&W das in der Infrastrukturplanung weit verbreitete CPIXML-Format integriert. Das Prinzip ist identisch.

Der Kostenplaner hat somit mit BIM2AVA alle wesentlichen Informationen im Zugriff. Neben den schon aus dem IFC-Transfer bekannten Standardinformationen und der Visualisierung können CAD-Systeme zusätzlich Werte wie Schichtdicken, Volumen, Material und sogar Identifikationen für definierte Kostenelemente frei Haus liefern. (jr)

www.gw-software.de