QGIS von WIGeoGIS

Kannibalisierungseffekt von Standorten automatisch berechnen

Überlagern sich die Einzugsgebiete von Standorten, kann das zu einer Kannibalisierung führen, weil ein Standort einem anderen einen Teil des Geschäfts wegnimmt. Kunden, die dort leben oder arbeiten, wo sich die Einzugsgebiete überlappen, müssen sich für eine Filiale entscheiden, wodurch eine andere Filiale weniger Umsatz generiert. Das ist besonders für die Standortentscheidungen relevant. Aus diesem Grund lohnt es sich für Unternehmen mit mehreren Filialen, die sich in direkter Nähe zueinander befinden, im Rahmen von Standortanalysen auch den Kannibalisierungseffekt auszuwerten.

Mit dem neuen QGIS-Plugin von WIGeoGIS lassen sich Kanibalisierungseffekte automatisiert berechnen. Bild: WIGeoGIS

Ein neues Plugin für die Geomarketingsoftware QGIS von WIGeoGIS ermöglicht nun die Analyse der Kannibalisierung. Damit lässt sich auf Knopfdruck herausfinden, wie viel Kundenpotenzial Standorte einander schon jetzt gegenseitig wegnehmen oder in Zukunft abgraben würden. Kai Barenscher, Senior Consultant bei WIGeoGIS, sagt: „Die Software von WIGeoGIS macht Kannibalisierungseffekte sichtbar und ermöglicht, zu sehen, welchem Standort im Fall einer Filialerweiterung wie viel an Umsatz entzogen wird.“ Dafür würde im neuen QGIS-Plugin das erprobte Verfahren der Überlagerungsanalyse automatisiert durchgeführt. Somit bekämen Standortentscheidungen eine wertvolle Datengrundlage, die wesentlich zur richtigen Standortwahl beiträgt. (jr)

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