Kooperation mit DB-Tochter: ProVI entwickelt Planungssoftware zur Leit- und Sicherungstechnik

Die ProVI GmbH, Anbieter der gleichnamigen BIM-Lösung für die Verkehrs- und Infrastrukturplanung mit Sitz in München, erweitert die ProVI-Software um ein neues Modul zur Leit- und Sicherungstechnik (LST). Dafür arbeitet das Münchener Softwarehaus im Rahmen einer Entwicklungskooperation mit DB Engineering & Consulting, dem Ingenieur- und Beratungsunternehmen der Deutschen Bahn, zusammen.

Christian Frank, Geschäftsführer der Münchener ProVI GmbH. Foto: Christian Kasper

Das grafisch-interaktive Modul ProVI LST wird die tabellarischen und klassische Planerzeugung ablösen und richtlinienkonform durchgängig digitale Planung sowie die Weitergabe im PlanPro XML-Datenmodell ermöglichen. ProVI profitiert dabei von der fachlichen Begleitung der DB Engineering & Consulting, die unter anderem die Passfähigkeit zum PlanPro-Datenmodell sicherstellen. Der Release ist für Ende des Jahres 2021 geplant.

Planung von Trassierung sowie Leit- und Sicherungstechnik

Bisher gab es noch keine Software, mit der sowohl die Trassierung als auch die Leit- und Sicherungstechnik geplant werden konnte. Der Datenimport und -export bei der Verwendung verschiedener Programme birgt das Risiko von Datenverlusten oder Fehlern bei der Datenübertragung. Mit ProVI LST wird nun erstmals eine Softwarelösung entwickelt, die die beiden Bereiche zusammenführt. Damit wird ProVI zur Gesamtlösung, in der als Teil der Verkehrslage, aufbauend auf der Trassierung, nun auch die Leit- und Sicherungstechnik geplant werden kann.

„Durch die zentrale Datenhaltung wird ProVI LST mehr Effizienz, höhere Genauigkeit, weniger Planungsfehler, eine Verknüpfung zu bestehenden Trassierungsdaten und letztlich Datendurchgängigkeit im BIM-Kontext ermöglichen“, berichtet ProVI-Geschäftsführer Christian Frank. (jr)

www.provi-cad.de