RIEGL präsentiert Produktneuheiten auf INTERGEO 2021

RIEGL präsentiert auf der INTERGEO 2021 mit dem RIEGL miniVUX-1LR ein neues Modell der im Markt bereits etablierten miniVUX-UAV-Serie. Der nur etwa 1,55 Kilogramm schwere Online-Waveform-Processing-LiDAR-Sensor ermöglicht Flughöhen von bis zu 820 Fuß und Messbereiche von bis zu 500 Metern. Ein Sichtfeld von 360 Grad, eine Laserpuls-Wiederholungsrate von 100 kHZ und die Möglichkeit, bis zu zwei Kameras in das System zu integrieren, erhöhen die Effizienz im Feld dabei zusätzlich. Mit dem miniVUX-1LR können Vermessungsingenieure die spezifischen Anforderungen bei anspruchsvollen UAV-Anwendungen, wie z.B. Messungen in unzugänglichen Schluchten und Tagebaugebieten, erfüllen.

Der miniVUX-1LR ermöglicht Flughöhen von bis zu 820 Fuß und Messbereiche von bis zu 500 Metern. Foto: RIEGL

Ebenfalls auf der INTERGEO wird RIEGL Neuheiten für das luftgestützte Laserscanning im Rahmen der VUX-1-Serie aufzeigen. Die Online-Waveform-Laserscanner, die ein volles Sichtfeld von 360 Grad bieten, sind jetzt mit erhöhten Laserimpuls-Wiederholraten von bis zu 1500 kHz für den VUX-1LR22 und bis zu 1200 kHz für den VUX-1UAV22 erhältlich. Daraus ergeben sich Messbereiche von bis zu 1845 m und Einsatzflughöhen von bis zu 1050 m (3440 Fuß) für den VUX-1LR22 bzw. Messbereiche von bis zu 1415 m und Einsatzflughöhen von bis zu 800 m/2640 Fuß für den VUX-1UAV22 und bieten so neue Möglichkeiten für zahlreiche Aufgabenstellungen. Der verringerte Mindestabstand ermöglicht die Erfassung näherer Ziele. Mit der Integration von bis zu vier Kameras werden weitere Möglichkeiten eröffnet. Die hohe Leistung und Qualität der Messdaten führen zu einer gesteigerten Effizienz und erhöhter Benutzerfreundlichkeit; extreme Flexibilität unterstützt die Integration in unterschiedliche Plattformen.

Mit dem RIEGL VQX-1 Wing Pod bietet RIEGL dem Airborne-LiDAR-Markt eine frei konfigurierbare, voll integrierte Airborne-Laserscanning-Lösung für benutzerfreundliche Installation und unkomplizierten Einsatz in Starrflüglern. Die EASA STC Zertifizierung für die gesamte aktuelle Cessna Single Piston Engine Serie ist in Arbeit und wird in Kürze verfügbar sein. Der Wing Pod ist für die Aufnahme eines RIEGL Laserscanners (VQ-480II, VQ-580II, VUX-240 oder VQ-840-G) sowie von bis zu drei hochauflösenden Kameras (z.B. Phase One iXM 100) und einer entsprechenden IMU/GNSS-Einheit (z.B. Applanix AP60) ausgelegt.

Für das mobile Laserscanning hat der RIEGL VUX-1HA22 Laserscanner mit seiner gesteigerten Laserimpuls-Wiederholrate von bis zu 1800 kHz und einer daraus resultierenden Messrate von bis zu 1.800.000 Messungen/sec die Leistungsfähigkeit der RIEGL Mobile Mapping Systeme noch weiter verbessert. So liefert das RIEGL VMX-2HA Dual Scanner Mobile Mapping System Messdaten mit geringen Punktabständen und extrem hoher Punktdichte, was eine Punktwolke von außerordentlicher Qualität garantiert.

Mit dem RIEGL VQX-1 Wing Pod bietet RIEGL dem Airborne-LiDAR-Markt eine frei konfigurierbare, voll integrierte Airborne-Laserscanning-Lösung für den Einsatz in Starrflüglern. Foto: RIEGL

Zusätzlich steht mit dem RIEGL VMY-1 ein sehr kompaktes und leichtes (ca. 8 kg) Single Scanner Mobile Mapping System mit geringen Abmessungen für einfache mobile Kartierungsanwendungen zur Verfügung. Basierend auf einem RIEGL miniVUX-Series LiDAR-Sensor bietet das System 100 Scanlinien/Sekunde und bis zu 200 kHz Pulswiederholrate. Optional können bis zu vier Kameras (DSLR-Kamera und/oder eine sphärische Kamera) integriert werden.

Das terrestrische Laserscanning-System VZ-400i von RIEGL präsentiert sich aktuell als Teil des neuen VMR Robotic Rail Scanning Systems. Der in die kompakte und robuste Lösung für die Bahnvermessung integrierte Scanner liefert hochauflösende Scandaten für Anwendungen wie die hochgenaue Vermessung im Bahn-Baustellenbetrieb, die Überprüfung des Lichtraums oder die Vermessung von Bahntunneln und U-Bahn-Schächten. Im Stop & Go-Modus werden bis zu 50 Scans pro Stunde ausgeführt. Diese einzelnen Scanpositionen werden vollautomatisch und mit hoher Präzision im Scanner registriert. Optional werden parallel dazu hochauflösende, kalibrierte Fotos aufgenommen. Die georeferenzierten Punktwolken werden für den Export in Bahn-spezifische Softwarepakete von Drittanbietern vorbereitet. (jr)

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