Coronapandemie: Innenstadtverkehr erreicht Vorkrisenniveau

Seit Beginn der Impfkampagne stieg die weltweite Mobilität wieder stark an, in manchen deutschen Städten liegt sie sogar vor dem Niveau von 2020. Das ist ein Ergebnis der Studie Global Traffic Scorecard 2021 von INRIX, einem weltweit tätigen Anbieter von Verkehrsanalysen und Connected-Car-Services. Die Staustudie identifiziert und bewertet Stau- und Mobilitätstrends in mehr als 1.000 Städten in 50 Ländern im Jahr 2021. Im letzten Jahr ging der Verkehr demnach in deutschen Innenstädten im Durchschnitt um 40 Prozent zurückging. In 2021 stieg er aber wieder rasant an. In Städten wie Nürnberg (+ 29%), München (+ 15%) und Düsseldorf (+ 16%) nahmen die Fahrten in die Innenstädte über das Jahr 2021 gerechnet, verglichen mit Februar 2020, sogar zu. Mit Blick auf den Jahresverlauf zeigt sich, dass die weitreichenden Lockerungen der Corona-Beschränkungen seit Juni zu einem deutlichen Anstieg und manchmal sogar zu einer Zunahme des Innenstadtverkehrs im Vergleich zum Vorkrisenniveau führten. In München stieg das Verkehrsaufkommen im Juli 2021 sogar um 18 Prozent über das Vorkrisenniveau vom Februar 2020, während es in Berlin zur selben Zeit noch 20% darunterlag.

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