Digitalisierung im Baubereich: Modellprojekt mit 15 bayerischen Städten und Gemeinden begonnen

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat im November 2021 alle Kommunen in Bayern dazu aufgerufen, sich für das Modellprojekt „Digitale Planung Bayern-XPlanung“ zu bewerben. Ein Auswahlgremium unter Beteiligung verschiedener Ressorts und von Städte- und Gemeindetag hat nun die 15 Städte und Gemeinden ausgewählt, die am Modellprojekt teilnehmen dürfen. Die Modellkommunen sollen bei der Digitalisierung des Planungsbereiches unterstützt und anschließend die Ergebnisse allen bayerischen Kommunen als übertragbare Lösungsansätze zur Verfügung gestellt werden.

„Mit unserem Modellprojekt ‚Digitale Planung Bayern-XPlanung‘ wollen wir Impulse für eine Digitalisierung unserer Städte und Gemeinden setzen“, berichtet Bauministerin Kerstin Schreyer. „Unsere Städte und Gemeinden haben unterschiedliche Ausgangssituationen und wir müssen alle mitnehmen und die Chancen der Digitalisierung nutzbar machen. Deshalb müssen wir auf kommunaler Ebene Strategien entwickeln und Strukturen schaffen, die die Nutzung neuer Instrumente ermöglichen“, führt Schreyer aus.

Ausgewählt wurden aus Oberbayern die Städte Dachau und Ingolstadt sowie die Gemeinden Haar, Anger und Piding, aus Niederbayern die Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf sowie die Stadt Dingolfing, aus der Oberpfalz die Stadt Bad Kötzing, aus Oberfranken die Verwaltungsgemeinschaft Tröstau, die Gemeinde Bindlach und die Stadt Forchheim, aus Unterfranken die Gemeinde Himmelstadt sowie die Stadt Haßfurt, aus Mittelfranken die Markt Weisendorf sowie aus Schwaben die Gemeinde Deiningen.

„Ich bin beeindruckt von der Qualität der Bewerbungen und freue mich, dass nun mit den Umsetzungen begonnen werden kann“, sagt Bauministerin Schreyer. In den nächsten Monaten werden die Modellkommunen Flächennutzungspläne in den Standard XPlanung übertragen oder dessen Anwendung untersuchen und erproben. Dabei werden sie vom Bauministerium fachlich beraten und finanziell unterstützt. Ziel ist es, Grundlagen zu schaffen, die die Kommunen zukünftig bei Entscheidungsprozessen unterstützen. Die Lösungsansätze sollen beispielgebend und übertragbar für andere bayerische Kommunen sein. (jr)

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