Leica Geosystems

BLK ARC und BLK2Fly ab sofort global verfügbar

Hexagon hatte im letzten Herbst zwei Produkte auf Basis der neuen Generation SLAM-basierter Sensoren für autonome mobile Anwendungen vorgestellt: zum einen den Leica BLK ARC für Robotik-Anwendungen und zum anderen den Leica BLK2FLY für den Einsatz von autonomen Fluggeräten (Drohnen). Nun vermeldet das Unternehmen die globale Verfügbarkeit der Produkte.

Der BLK2FLY ist für das autonome, flugzeuggestützte 3D-Scannen entwickelt worden. Foto: Hexagon

Beide Modelle können automatisch 3D-Daten von komplexen Umgebungen aufzeichnen. Ein LiDAR-Scanner und eine Kamera erfasst den Bestand in Echtzeit, wodurch sich das mobile Trägersystem in seiner Umgebung orientieren kann. Gleichzeitig erzeugt der Sensor eine 3D-Kartierung. Beispielsweise können Nutzer einfach einen Pfad in den Grundriss eines Gebäudes zeichnen, den der Roboter mit dem Kamera-Modul anschließend selbständig ablaufen kann.

Für Burkhard Boeckem, CTO bei Hexagon, steht das neue Produkt im Kontext von größeren gesellschaftlichen Megatrends. „Durch die Möglichkeiten zur 3D-Modellierung der realen Welt in Echtzeit werden Trends wie die Entstehung des Metaverse gefördert. Durch die Kombination mit neuartigen Technologien im Bereich künstlicher Intelligenz, Sensorik und Robotik wird die autonome Realitätserfassung zu einer wahrhaft disruptiven Entwicklung“, so Boeckem.

Diese autonomen Reality-Capture-Systeme liefern nach Angaben von Hexagon Genauigkeiten, die der statischen Realitätserfassung gleichen. Basis dafür ist GrandSLAM – einer Technologie von Hexagon, die On-Board-IMUs, LiDAR und visuelles SLAM nutzt, um Synergien dieser Sensorsysteme zu nutzen.

Der Leica BLK ARC wurde entwickelt, um die autonome Navigation von Robotern und anderen Trägerplattformen zu verbessern und ein völlig autonomes mobiles Laserscanning zu ermöglichen. Durch die Kombination von Geschwindigkeit und Genauigkeit mit Robotik erfüllt der BLK ARC eine wachsende Nachfrage nach vielseitig einsetzbaren autonomen Lösungen. Der BLK ARC ist mit dem Boston Dynamics Spot kompatibel, kann aber auch leicht mit anderen autonomen Roboterträgern integriert werden.

Der Leica BLK2FLY unterstützt das flugzeuggestützte Scannen und damit Nutzer, die genaue Daten von unzugänglichen oder schwer zugänglichen Bereichen (z. B. Fassadenvorsprünge, Dächer) benötigen. BLK ARC und BLK2FLY arbeiten mit der cloudbasierten Visualisierungsplattform HxDR von Hexagon zusammen. So ist der sofortige Daten-Upload aus dem Feld, die KI-gestützte Cloud-Verarbeitung und die Speicherung der erfassten Daten möglich. Der BLK2FLY arbeitet auch nahtlos mit anderen Sensoren und Software von Leica Geosystems zusammen. (sg)

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