Nationales Forum für Fernerkundung und Copernicus 2022

Rund 800 Interessierte nahmen vom 21. bis zum 23. Juni unter dem Motto „Copernicus. digital. nachhaltig.“ am „Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus“ in Berlin teil. Dort wurden praxisnahe Anwendungsbeispiele aus dem europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus vorgestellt, Herausforderungen diskutiert und Visionen für künftige Einsatzmöglichkeiten des Satellitennetzwerks aufgezeigt. Neben den Nutzungsmöglichkeiten für öffentliche Einrichtungen wurden auch Forschungsergebnisse und privatwirtschaftliche Anwendungen präsentiert.

Rund 800 Teilnehmer waren beim „Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus“ in Berlin anwesend. Foto: Nationales Forum für Fernerkundung und Copernicus/Dirk Michael Deckbar/Event Consult GmbH

„Copernicus liefert Daten, die für den Umwelt- und Klimaschutz unerlässlich sind. Darüber hinaus fließen die Copernicus-Daten zum Beispiel in die Entwicklung Digitaler Zwillinge ein“, betont Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Das diesjährige Motto ‚Copernicus, digital, nachhaltig‘ greift die Schwerpunkte der amtierenden Bundesregierung auf und verdeutlicht, wie relevant Erdbeobachtung sowohl für die digitale Gesellschaft als auch für das Monitoring der Treibhausgas-Emissionen sowie für die Unterstützung der gesetzten Klima- und Nachhaltigkeitsziele ist.“

Das Nationale Copernicus-Forum wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) organisiert. Es hat sich zu einer Leuchtturmveranstaltung für Erdbeobachtungs-Anwendungen entwickelt. (jr)

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