Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), Immobiliendienstleisterin des Landes Berlin, modernisiert ihre Geodateninfrastruktur grundlegend. Gemeinsam mit VertiGIS entsteht im Rahmen der Einführung von SAP eine integrierte Geodatenplattform auf Basis der ArcGIS-Technologie von Esri. Ziel des Projekts ist die stärkere Verzahnung von Geoinformationssystemen (GIS), Immobiliendaten und SAP-gestützten Geschäftsprozessen, um die Datenqualität zu erhöhen, Prozesse zu automatisieren und fundierte Entscheidungen zu ermöglichen.
Mit rund 1.000 Mitarbeitenden verwaltet und bewirtschaftet die BIM mehr als 5.000 landeseigene Immobilien. Um den steigenden Anforderungen an ein modernes digitales Immobilienmanagement gerecht zu werden, ersetzt das Unternehmen historisch gewachsene GIS-Strukturen durch eine moderne, leistungsfähige und skalierbare Plattformarchitektur, die Effizienz, Transparenz und Innovationsfähigkeit gleichermaßen stärkt.
Als zentraler GIS-Partner begleitet VertiGIS die BIM bei der Konzeption und Umsetzung der neuen Geodatenlandschaft. Grundlage bildet eine moderne Architektur auf Basis von ArcGIS Enterprise und SAP, die Geodaten und Immobilieninformationen in einer gemeinsamen Umgebung zusammenführt.
Zu den wichtigsten Projektbestandteilen gehören:
- Konzeption und Implementierung eines neuen GIS-Datenmodells
- Migration bestehender GIS- und Immobilieninformationen
- Aufbau einer modernen Datenhaltungs- und Bereitstellungsarchitektur
- Entwicklung automatisierter Verschneidungs- und Analyseprozesse
- Integration von ALKIS-Daten und Topologieprüfungen
- Vorbereitung und Umsetzung der Synchronisation zwischen GIS und SAP
- Aufbau der technischen Betriebs- und Entwicklungsumgebung
Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der automatisierten Verarbeitung und Veredelung großer Datenbestände. Hierfür entwickelt VertiGIS zahlreiche Geodatenprozesse, die Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen und für die Fachbereiche nutzbar machen.
Verarbeitet werden unter anderem Daten aus dem Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS), Verwaltungsgrenzen, Entwicklungs- und Fördergebiete, ÖPNV-Infrastrukturen sowie weitere raumbezogene Informationen. Die zentrale Datenbasis soll es ermöglichen, Zusammenhänge schneller zu erkennen und relevante Informationen für operative und strategische Entscheidungen bereitzustellen.
Ziel ist es, durch die intelligente Verknüpfung dieser Datenquellen ein umfassendes digitales Lagebild des Immobilienbestands zu erstellen. Die BIM soll so Potenziale schneller erkennen, Planungs- und Steuerungsprozesse optimieren und relevante Informationen für operative wie strategische Entscheidungen jederzeit verfügbar zu machen. Die automatisierte Datenaufbereitung soll manuelle Aufwände erheblich reduzieren und gleichzeitig für eine höhere Aktualität, Konsistenz und Verlässlichkeit der bereitgestellten Informationen sorgen.
