Leica Geosystems, Tochter des Hexagon-Konzerns, hat die neue RTC-Serie terrestrischer Laserscanner auf den Markt gebracht. Die Modelle RTC300, RTC500 und RTC700 ersetzen die bisherigen Baureihen RTC360/LT sowie die ScanStation P30, P40 und P50. Die Geräte versprechen höhere Messgeschwindigkeit und größere Reichweite, Leica spricht sogar von einer um 35 Prozent besseren Genauigkeit als bei anderen Produkten am Markt. Besonderes Merkmal ist die Echtzeit-Integration. Die neue RTC-Produktreihe verbindet Scannen, Registrierung und den Austausch von 3D-Daten zu einem durchgängigen Prozess zwischen Einsatzort, Cloud und Büro. Über die Livelink-Funktion in der Software Cyclone FIELD 360 streamen die Scanner die erfassten Daten direkt in die Hexagon GeoCloud. Dabei können auch Daten mehrerer Scanner in Echtzeit in ein gemeinsames Projekt eingespeist werden. Teams können so in Echtzeit zusammenarbeiten. Messerbenisse können so direkt bereitgestellt und Datenlücken noch während des Einsatzes vor Ort erkannt werden. und Ergebnisse früher bereitstellen zu können. Bau- und Ingenieurprojekte können sofort mit der Auswertung beginnen – ohne zeitaufwendige Zwischenschritte.
Die Produktreihe RTC ist in drei Leistungsklassen erhältlich. Falls die Projektanforderungen steigen, ist ein Umstieg auf eine höhere Leistungsklasse ohne Systemwechsel möglich. „Die RTC-Produktreihe spiegelt die künftige Entwicklung bei Reality Capture: schnellere Datenerfassung, bessere Vernetzung innerhalb der Teams sowie eine skalierbare Plattform”, sagt Tanja Birner, President der Scanning & Mapping Division von Hexagon Infrastructure & Geospatial.
