Business Geomatics
  • Home
  • News
  • Aktuelle Schwerpunkte
    • Fernerkundung
    • Kommunale Wärmeplanung
    • XPlanung
    • Location Intelligence
    • Geomarketing & Geodaten
    • Mobile Mapping
    • Thermographie
    • Gaussian Splatting
    • Leitungsauskunft/Planauskunft
    • Digitaler Zwilling
    • INTERGEO 2025
  • BG-Themenwelt
  • GeoFlash
  • Unternehmensspiegel
  • Archiv
  • Mediadaten
Business Geomatics
  • Home
  • News
  • Aktuelle Schwerpunkte
    • Fernerkundung
    • Kommunale Wärmeplanung
    • XPlanung
    • Location Intelligence
    • Geomarketing & Geodaten
    • Mobile Mapping
    • Thermographie
    • Gaussian Splatting
    • Leitungsauskunft/Planauskunft
    • Digitaler Zwilling
    • INTERGEO 2025
  • BG-Themenwelt
  • GeoFlash
  • Unternehmensspiegel
  • Archiv
  • Mediadaten
Home » News » Nachwuchs dringend gesucht

Home » News » Nachwuchs dringend gesucht

Nachwuchs dringend gesucht

  • 17. Nov.. 2021

Mit dem JobFlash startet BUSINESS GEOMATICS einen Stellenmarkt für die Geoinformationswirtschaft, der die Attraktivität der Branche für Jobsuchende und Berufswechsler steigern soll.

BUSINESS GEOMATICS hat mit dem JobFlash ein neues Angebot entwickelt, das Unternehmen, Behörden und Institutionen helfen soll, dringend benötigte Fachkräfte zu finden – sowohl auf Seiten von Berufswechslern als auch bei -einsteigern. Das neue Stellenportal setzt ein Signal – und will der Geoinformationswirtschaft dabei helfen, das dringend benötigte, hochqualifizierte Personal zu identifizieren, um die an die Branche gestellten Ansprüche bedienen zu können.

Klar ist: der Fachkräftemangel ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Aktuellen Umfragen der Bertelsmann-Stiftung zufolge geben zwei Drittel aller befragten Unternehmen an, Engpässe zu haben. Die Studie zeigt, dass das Problem weit größer ist als bisher angenommen. Die Ursachen liegen nicht in der aktuellen Pandemie, sie sind die Folge einer langjährigen Entwicklung.

Verlust der Branchen-Knowhows

Weiterer Faktor ist die demographische Alterung. Viele etablierte Arbeitskräfte gehen in den Ruhestand, dieser Knowhow-Verlust wird aber erst in ein paar Jahren richtig wirksam. Ab Mitte des Jahrzehnts gehen große Teile der Babyboomer-Generation in Rente. Diese Altersgruppe hat in der Geoinformationswirtschaft beginnend in den 1980er Jahre wichtige Aufbauarbeit geleistet, weshalb der Effekt hier nochmal stärker sein dürfte. Das gilt nicht nur für die Technologieanbieter, sondern vor allem auch für Kommunen und Behörden. Laut der Unternehmensberatung McKinsey scheidet allein im Öffentlichen Dienst, in dem die Geoinformatik fest verankert ist, bis ins Jahr 2030 jeder Dritte aus dem Erwerbsleben aus. Brancheninsider bemängeln, dass die Öffentliche Hand dem kommenden Knowhow-Verlust kaum nachhaltig begegnet ist.

Ähnlich verhält es sich bei den IT-Spezialisten allgemein. Auch dort herrscht Mangel, der sich nach Angaben des Brachenverbandes BITKOM zwar unter dem Eindruck der Corona-Krise verringert, aber weiterhin auf hohem Niveau liegt. Ende 2020 waren quer durch alle Branchen 86.000 Stellen für IT-Experten frei. Das ist der zweithöchste jemals gemessene Wert seit Ersterhebung 2011, so die Studie zum Arbeitsmarkt. Die Personalsuche kostet auch immer mehr Zeit. Im Durchschnitt dauert es sechs Monate, eine offene IT-Stelle zu besetzen, vor zwei Jahren waren es fünf Monate.

Gesamtgesellschaftliche Problematik

Deutschland ist ein Land der Erfinder, Techniker und Ingenieure. Um den Sprung in das IT-Zeitalter zu schaffen, schaffen die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie) die wichtigste Qualifikationsbasis. Paradoxerweise spiegelt sich dies nicht in den Hochschulen. Dort sind beispielsweise die Abbrecherquoten immer weiter gestiegen. Nach offiziellen Statistiken begannen 508.689 junge Männer und Frauen zum Wintersemesters 2019/2020 erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule, rund 150.000 davon erreichen aber einen Abschluss nicht. Vor der Corona-Pandemie lag die Zahl der Studienabbrecher im Durchschnitt bei 27 Prozent (Fachhochschulen) beziehungsweise 32 Prozent (Universitäten) – Tendenz steigend. Bei den MINT-Fächern liegt sie mit rund 40 Prozent sogar noch höher.

Universitäten beobachten zudem ein sukzessives Absinken der mathematischen Kenntnisse von Abiturienten. Inzwischen haben sich verschiedene Auffrischungskurse und Mathematik-Grundvorlesungen bei den technischen Fächern etabliert, um diese Lücke aufzufüllen. Da bei diesen Grundlagen auch Trigonometrie und abstraktes Vorstellungsvermögen betroffen sind, schlägt diese Entwicklungen auf die Geoinformatik besonders hart durch.

Wachstumsmarkt Geo-IT

Unternehmen aus der Geoinformationsbranche haben sehr unterschiedliche Anforderungen an das Qualifikationsprofil ihrer Mitarbeiter. Je näher sie thematisch den rein geografischen Themen sind, wie es etwa in der amtlichen Vermessung oder im Umfeld des Katasterwesens ist, desto mehr des tradierten Grundlagen-Knowhows an Geodäsie und Geographie sind gefordert. Die Wachstumsmärkte der Geoinformatik liegen aber nicht in diesem Bereich, sondern in der vertikalen-, branchen- und anwendungsbezogenen Integration mit Raumbezug in die IT, die sogenannte Geo-IT. Systemhäuser aus diesem Gebiet wachsen auch während der Pandemie-Zeit enorm. Die con terra GmbH beispielsweise hat seit Corona-Beginn etwa 40 neue Mitarbeiter gewonnen. „In der Regel benötigen wir Informatiker, die jeweilige Branchenkenntnisse und Domainwissen mitbringen“, so Uwe König, Geschäftsführer des Unternehmens. Wichtig seien Datenbankwissen, Data-Science allgemein und grundlegendes Verständnissen von Geschäftsmodellen und Grundlagen der jeweiligen Anwendungsbranchen. König wünscht sich daher eine stärkere Grundlagenausbildung bei der Geoinformatik, auf dessen Basis dann Fachwissen aufgebaut werden könne. An dieser Stelle warte auch für die Hochschulen noch viel Arbeit.

Immer mehr neue Mitarbeiter kämen aus dem Ausland, da die Nachfrage aus dem Inland bei weitem nicht bedient werden könne. Wichtig sind internationale Studiengänge. Im Geo-Bereich werden internationale Master-Studiengänge etwa im Rahmen von Erasmus-Mundus angeboten. Dabei handelt es sich um hochrangige, integrierte Studienprogramme, die von Hochschuleinrichtungen aus unterschiedlichen Ländern konzipiert und durchgeführt werden. Da sie im Rahmen von Erasmus+ in Form von Stipendien finanziert werden, bieten sie vor allem internationalen Studierenden die Möglichkeit, in Europa eine Hochschulausbildung zu absolvieren.

Internationale Hochschulabsolventen sind gefragt

Das Studium muss mindestens zwei Studienaufenthalte in zwei Ländern umfassen. Konkret im Umfeld der Geoinformatik gibt es den Copernicus Master in Digital Earth (CDE). Er wendet sich an Absolventen von Studiengängen im Bereich Fernerkundung und Geoinformatik und wird von drei Universitäten angeboten: Der Universität Salzburg, der Palacký-Universität in Olmütz (Tschechien) und der Universität der Südbretagne in Frankreich. Studenten erhalten neben finanzieller Unterstützung auch ein Visum, um den Jobeinstig zu erleichtern. „Wir konnten in der Vergangenheit wenigsten einige neue Mitarbeiter aus den internationalen Erasmus-Absolventen gewinnen, ansonsten sähe es aus Unternehmenssicht wirklich schlecht aus“, so Jörg Schäfer von der IABG GmbH aus München. Daneben gibt es noch weitere Erasmus-Studiengänge mit starkem Geo-Bezug, etwa in den Bereichen Forst, Agrar oder Hochwasser.

Die Suche nach neuen Mitarbeitern wird zudem durch das altersbedingte Ausscheiden der Angestellten befeuert. Viele Unternehmen der Branche, die ab Beginn der 1990er Jahre stark gewachsen sind, verlieren gerade jene Mitarbeiter, die die Branche mit aufgebaut und viel Knowhow akkumuliert haben. Derzeit ist es durch den Digitalisierungsschub der Pandemie bereits üblich, dass geplante Projekte aufgrund von Personalmangel verschoben werden müssen, beziehungsweise erst gar nicht an Ausschreibungen teilgenommen werden kann.

Vor diesem Hintergrund richten sich viele Appelle auch an das Eigen-PR der Geoinformationswirtschaft. Die kartografische und räumliche Darstellung von Wissen und Statistiken ist vor dem Hintergrund modernen Datenengineerings noch lange nicht ausgeschöpft. Egal ob umweltbezogene, soziodemographische oder technische Informationen – eine raumbezogene Darstellung macht komplexe Sachverhalte einfacher und attraktiver. „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“, diese Metapher ist aktueller denn je. Und eine Karte erst recht. Genau diese Botschaft scheint noch nicht weit genug zum akademischen Nachwuchs vorgedrungen zu sein. (sg)

www.business-geomatics.com/jobflash

Diesen Artikel teilen:
Facebook
Twitter
LinkedIn
XING
WhatsApp
Email

Archive

  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016

Kategorien

  • 3D Punktwolke
  • 3D-GDI
  • 3D-Laserscanning
  • 3D-Stadt Modelle
  • Advertorial
  • Agrarwirtschaft
  • Asset Management
  • Bathymetrie
  • Baumkataster
  • BIM
  • BIM im Tiefbau
  • Copernicus
  • Corona aktuell
  • Digitaler Zwilling
  • E-Mobilität
  • exclude-home
  • Fernerkundung
  • Forschung & Entwicklung
  • Friedhof- & Grünflächenkataster
  • Gaussian Splatting
  • Geomarketing & Geodaten
  • GIS
  • GNSS
  • Hausanschluss
  • Hochwassermanagement
  • Indoor Navigation
  • INTERGEO 2022
  • INTERGEO 2023
  • INTERGEO 2024
  • INTERGEO 2025
  • InVeKoS
  • JobFlash
  • Kanalmanagement
  • Katasteranwendungen
  • Katastrophenschutz
  • Kommunale Wärmeplanung
  • Kommunales GIS
  • Künstliche Intelligenz
  • Laserscanning
  • Leitungsauskunft/Planauskunft
  • Location Intelligence
  • Luftbilder
  • Mobile GIS
  • Mobile Mapping
  • Monitoring
  • Natur & Umwelt
  • Netzanschluss
  • News
  • Photogrammetrie
  • Smallworld
  • Smart City
  • Smart Energy
  • Solarpotenzialanalyse
  • Starkregen
  • Straßen- & Geoinformation
  • Straßendatenerfassung & Straßenerhaltung
  • Straßenplanung
  • Telematik & Navigation
  • Thermografie
  • Thermographie
  • toppost
  • UAV/UAS
  • Ukraine
  • Unternehmen & Märkte
  • Urbane Sturzfluten
  • Verkehr
  • Vermessung
  • Virtual & Augmented Reality
  • Wald & Forst
  • Wasser/Abwasser/Kanalmanagement
  • Werks- und Liegenschaftsverwaltung
  • Wetterdaten
  • XPlanung
Copyright © sig Media GmbH & Co. KG
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
    • Kontakt
    • Impressum