Das Umweltministerium und das Landesamt für Vermessung, Geoinformation und Landentwicklung (LVGL) haben am 10. März im Rahmen der Landespressekonferenz das Projekt „Saarland 3D“ vorgestellt.
Es handelt sich um einen Digitalen Zwilling des Saarlandes, also eine virtuelle Repräsentation der realen Welt, die eine realitätsnahe und interaktive Darstellung urbaner und ländlicher Räume für die Allgemeinheit ermöglicht. Grundlage von „Saarland 3D“ bilden die gesamten Geodaten des LVGL. Dazu gehören insbesondere das Digitale Geländemodell, die Digitalen Luftbilder, 3D-Gebäude und Bauwerksmodelle, aber auch herkömmliche Karten.
Das Saarland stellt zudem als erstes Flächenland in Deutschland eine sogenannte klassifizierte Laserscanpunktwolke über „Saarland 3D“ zur Verfügung. Dabei wurde die Geländeoberfläche des Saarlands von einem Flugzeug aus mit einem Lasermesssystem systematisch erfasst. Die Finanzierung des Projekts ist unter anderem aus Mitteln des Digitalisierungsfonds erfolgt. Insgesamt liegen die Kosten derzeit bei rund 50.000 Euro. In der Zukunft soll „Saarland 3D“ sukzessive weiter ausgebaut werden und auch für Kommunen und Privatpersonen weitere Anwendungen bieten.
