Das Messtechnikunternehmen Hexagon will Teile seines Unternehmens unter dem Namen Octave als neues Unternehmen an die Börse bringen. Ausgegliedert werden sollen die Divisionen Asset Lifecycle Intelligence und Safety, Infrastructure & Geospatial. Die Börsennotierung von Octave will Hexagon voraussichtlich im ersten Halbjahr 2026 abschließen. Dies setzt die Zustimmung der relevanten Interessengruppen voraus. Octave soll ein reines Software- und SaaS-Unternehmen sein. „Als eigenständiges Unternehmen wird Octave über die Breite, Größe und Kompetenz verfügen, die erforderlich sind, um die Möglichkeiten im Bereich Software und Dienstleistungen für die Industrie und den öffentlichen Sektor zu nutzen und groß angelegte datengestützte Erkenntnisse zu liefern“, sagt Mattias Stenberg, derzeitiger Leiter der Hexagon-Divisionen Asset Lifecycle Intelligence und Safety, Infrastructure & Geospatial und designierter CEO von Octave. Anfang Juli hat Hexagon zudem den Verkauf bestimmter nicht zum Kerngeschäft gehörender Geschäftsbereiche innerhalb seines Geschäftsbereichs Safety, Infrastructure & Geospatial (SIG) angekündigt. Dazu zählen Geschäftsbereiche wie IT-Dienstleistungen zur Unterstützung des US-Bundesmarktes, Geodatenproduktionsdienste und die Bereitstellung robuster Hardware für Cyber Assurance und Situational Awareness. Für das Jahr 2024 umfassen die veräusserten Geschäftsbereiche insgesamt rund 90 Millionen US-Dollar Umsatz. Die Geschäftsbereiche werden im Juli 2025 ausgegliedert und dekonsolidiert. Darüber hinaus meldet das Unternehmen die Aufgabe kleinerer Geschäftsbereiche im Bereich der Reseller für den Geospatial-Bereich. Zudem hat Hexagon ein kleines Geschäft mit Wiederverkäufern von APIs und damit verbundenen Dienstleistungen aufgegeben, das auf die Lösung von Problemen bei der Kartierung und Positionierung von Geodaten ausgerichtet ist.

