Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat die Ergebnisse eines Austausches zur kommunalen Wärmeplanung veröffentlicht. Darin wurden Empfehlungen gegeben, wie Bund, Länder und Kommunen die Wärmeplanung verbessern können. Im Rahmen des „Stakeholder-Dialogs Wärmeplanung“ hatte der Bund Kommunen, Länder, Verbände und weitere Expert:innen vernetzt, um die Wärmewende voranzubringen. Beteiligt waren auch die Deutsche Energie-Agentur (dena) sowie das Kompetenzzentrum Wärmewende (KWW). Nun fasst ein Ergebnispapier sechs zentrale Aussagen aus vier thematischen Arbeitsgruppen zusammen. Konkret gibt es sechs Handlungsempfehlungen.
Der Bund soll durch die Veröffentlichung geeigneter Argumentationshilfen, Arbeitshilfen und Kurzinformationen insbesondere in kleinen Kommunen die Akzeptanz der Wärmeplanung erhöhen und den Arbeitsaufwand verringern. Zudem soll Wärmeplanungsgesetz und Gebäudeenergiegesetz besser verzahnt und die Nutzung bauplanungsrechtlicher Instrumente erleichtert werden.
Länder und Kommunen sollen Genossenschaften, die Wärmenetze aufbauen und betreiben wollen, beratend und administrativ unterstützen sowie Möglichkeiten prüfen, um Genossenschaften in geeigneten Fällen Bürgschaften zur Verfügung zu stellen. Bund und Länder sollen die Kommunen auch dabei unterstützen. Besser mit Betreibern von Energieinfrastrukturen zusammenzuarbeiten. Weiterhin sollen die Kommunen auf Lösungen für Quartiere fokussieren.

