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Home » Geomarketing & Geodaten » GIS aus der Nische holen

Home » Geomarketing & Geodaten » GIS aus der Nische holen

GIS aus der Nische holen

  • 23. Juli. 2018

Das Modul WIGeoWeb CMS ermöglicht es Geomarketing-Spezialisten, ihr WebGIS in Eigenregie schneller an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen.

Im Geomarketing werden räumliche Daten mit Hilfe von GIS-Software genutzt, um wirtschaftsbezogene Fragestellungen zu behandeln. Diese Funktionen haben sich in vielen Branchen etabliert und entwickeln sich beständig weiter. WIGeoGIS, eines der prägendsten Unternehmen der Geomarketing-Branche, hat im letzten Jahr mit seinem CMS-Modul einen weiteren Entwicklungsschritt getan. Das Modul ermöglicht ein einfaches Geodaten-Content-Management und folgt der Idee klassischer Content Management Systeme. Damit sind Anwender in der Lage, individuelle Datenintegrationen, Änderungen und Konfigurationen einfach selbst zu machen. Eine Entwicklung, die im GIS-Bereich schon vor Jahren ihren Anfang genommen hat, wird von WIGeoGIS im Bereich der Wirtschaftsgeographie jetzt neu dekliniert.

Das WIGeoWeb-CMS ist ein integriertes Modul der WIGeoWeb-Plattform, mit der Unternehmen Marktdaten mit ihren Kundendaten und KPIs auf digitalen Landkarten nutzen können. Der Schritt vom WebGIS zum CMS ist nun der logische Schritt für die Weiterentwicklung des Geomarketings.

Zentrale Verwaltung

Ein CMS hat generell die Aufgabe, Inhalte zentral zu verwalten, und zwar vom Layout und der Darstellung getrennt. So werden einerseits die Verwaltung und Verarbeitung von Inhalten und andererseits die Analysen und Visualisierungen vereinfacht. „Bis vor kurzem habe ich viel Zeit damit verbracht, GIS-Anfragen von Kollegen aus den Abteilungen entgegenzunehmen und die gefragten Reporte und Analysen alle eigenhändig zu erstellen – periodisch oder auf ‚Zuruf‘. Mit dem WebGIS WIGeoWeb arbeite ich nun viel effizienter: Mit dem integrierten CMS konfiguriere ich einmalig die notwendigen Daten, bei Bedarf passe ich sie später an. Auch das ‚Updaten‘ der bereitgestellten Daten erfolgt unkompliziert. Die Anwender generieren ihre Analysen dann auf Knopfdruck selbst, während ich mich in meiner Arbeit auf das Wesentliche konzentrieren kann“, berichtet Falko Krügel, GIS-Experte bei der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen.

„GIS aus der Nische holen“, so bezeichnet WIGeoGIS diesen Entwicklungsschritt auch. Denn die Funktionen sind weiterhin dezentral und von jedem Mitarbeiter nutzbar, die Gesamtplattform wird aber so verwaltet, dass Daten, Darstellung und Analysemethoden zentral überwacht und gemanagt werden.

Damit verschiebt sich auch die Rolle der Geomarketing-Verantwortlichen im Unternehmen. Waren sie bisher die Empfänger von Anfragen und lieferten die entsprechenden Karten, hat sich diese Rolle bereits mit der Etablierung von WebGIS erweitert. Mitarbeiter aus Marketing und Vertrieb oder auch die Geschäftsleitung sind jetzt in der Lage, Analysen selber zu erstellen und auch dezentral zu nutzen. „Unserer Erfahrung nach sind 70 Prozent der Geomarketing-Aufgaben standardisierbar“, sagt Wolf Graf, Geschäftsführer von WIGeoGIS. Während es früher mindestens Stunden, wenn nicht Tage gedauert hat, bis der Geomarketing- Experte im Unternehmen die Abteilungen mit den gewünschten Analysen versorgt hat, können mit dem browserbasierten WebGIS die Mitarbeiter selbst den Report auf Knopfdruck erstellen und miteinander austauschen – stets auf Basis aktueller Daten. Die Geomarketing-Fachleute können sich so auf Sonderanfragen, die in der Regel in der Desktop-Anwendung durchgeführt werden, und Weiterentwicklungen der Systeme konzentrieren.

Wo viele Desktop-Anwendungen im Einsatz sind, bestehen Risiken eines dezentralen und verteilten Datenmanagements. Daten entwickeln ein Eigenleben, Redundanzen entstehen, Aktualität und Konsistenz sind in Gefahr, ganz abgesehen davon, dass die Mitarbeiter beginnen, die Analysen an eigene Zwecke anzupassen.

Abweichungen leichter identifizierbar

An dieser Stelle setzt das CMS von WIGeoGIS an, denn es wird zum zentralen Verwaltungstool der Geomarketing- Experten. Es sorgt dafür, dass gemeinsames Arbeiten mit denselben Daten an einem System möglich ist, die Anwender aber weiterhin in „Eigenregie“ die Analysen erstellen, die sie benötigen. „So wird die abteilungsübergreifende Kollaboration im Unternehmen gestärkt“, weiß Wolf Graf. Durch die Standardisierungen von Analysen und Ergebnissen wird auch deren Vergleichbarkeit gewährleistet. Es werden beispielsweise Leistungsabweichungen von Filialen oder Gebieten leichter vergleichbar und damit auch besser identifizierbar und bewertbar.

Den GIS-Experten steht mit WIGeoWeb CMS ein zentrales Verwaltungstool zur Verfügung. Foto: WIGeoGIS

Die Anwender profitieren dabei von den langjährigen Erfahrungen der WIGeoGIS, die die Funktionen des CMS schon lange benutzt, um auftragsbezogene Anpassungen und Entwicklungen im eigenen Hause durchzuführen. Durch das Modul wird diese Leistung gewissermaßen externalisiert. „Anpassungen kann der Kunde nun selber umsetzen, ohne auf die Realisation durch Dritte warten zu müssen, wobei die Fortschritte auch mit engem Feedback der internen Nutzer entwickelt werden können“, so Graf. Für WIGeoGIS bedeutet das im Gegenzug, dass man mehr Ressourcen auf andere wichtige strategische Aufgaben verwenden kann, beispielsweise für Innovationen im Kernbereich der Software. „Wir sehen in dem Modell eine Win-Win-Situation für beide Seiten“, so Graf.

Die Basisversion von WIGeoWeb kostet 14.900 Euro, mit integriertem CMS ist sie für 19.800 Euro erhältlich. Die Zahl der Endnutzer ist bei beiden Varianten unbegrenzt im Preis enthalten. Kunden können so einfach kalkulieren, ob unternehmensspezifische Anpassungen selbst oder im Rahmen von Fremdvergaben durchgeführt werden.

Management-Tool für WebGIS

Das WIGeoWeb CMS ist gewissermaßen ein Management-Tool für das WebGIS. Es unterstützt alle für den Workflow nötigen Bereiche und das auch durchgehend browserbasiert. Die logische Abfolge der einzelnen Schritte beginnt dabei zunächst mit dem Import der Daten in das CMS aus GIS-Software wie ArcGIS oder QGIS oder direkt als Geodaten-Files. Natürlich können Kundendaten auch direkt über Schnittstellen eingebunden werden.

Im zweiten Schritt organisieren die Anwender die Daten im CMS. Konkret werden Struktur, Inhalt und Layout der Daten angepasst, etwa indem Farbe, Größe, Form und Reihenfolge definiert oder Datentabellen konfiguriert werden. Dazu stehen Funktionen wie Datenfilterung, Klassifikation oder Beschriftung zur Verfügung. Das CMS bietet des Weiteren die Möglichkeit, Benutzer und ihre Rechte zu verwalten. Dies liegt in der Hoheit des Web- GIS-Administrators, der zum Beispiel festlegen kann, welche Mitarbeiter die Vertriebsanalysen für Bayern und welche für Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt bekommen.

www.wigeogis.com/de/webgis

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