Mit gDI Stack stellt grit eine modulare Plattform zur Umsetzung leistungsfähiger Geodateninfrastrukturen auf Basis von Open Source vor.
Seit vielen Jahren ist grit in der Entwicklung und Implementierung von Geodateninfrastrukturen aktiv und hat unter anderem das international etablierte Open-Source-Framework deegree entscheidend mitgeprägt. Parallel dazu hat das Unternehmen früh neue Technologien wie Containerlösungen in die Geodatenwelt eingeführt und praxisnahe Erweiterungen wie Administrationsoberflächen oder die Anbindung an die Identity- und Access-Management-Software Keycloak entwickelt.
Mit gDI Stack geht grit nun den nächsten Schritt: Statt ein einzelnes Framework in den Mittelpunkt zu stellen, werden verschiedene Open-Source-Technologien wie deegree, GeoServer, QGIS Server, MapServer oder ldproxy unterstützt. Welche Basis jeweils zum Einsatz kommt, richtet sich nach den Anforderungen und bestehenden Systemen der Kunden. Über diesen Ansatz sprach BUSINESS GEOMATICS mit Geschäftsführerin Dr. Brit Schnegelsberg.
Interview: „Mit gDI Stack bieten wir genau die Lösung, die unsere Kunden brauchen“ – ein Gespräch mit Dr. Brit Schnegelsberg

Dr. Brit Schnegelsberg, Geschäftsführerin der Grit GmbH.
Frau Dr. Schnegelsberg, Sie haben mit Ihrem Team gDI Stack entwickelt. Was macht dieses Produkt so besonders?
Schnegelsberg: Mit gDI Stack liefern wir keine starre Plattform, sondern ein flexibles Gesamtpaket: Wir schauen uns an, was vorhanden ist, beraten, welches Framework am besten zu den Anforderungen passt – oder schon vorhanden ist und bleiben soll – und kombinieren das Ganze mit bewährten Erweiterungen. Das sind zum Beispiel grit Admin.Pro für die komfortable Administration oder Keycloak für die Anbindung an Identity-Management-Systeme.
Bedeutet das, dass deegree nicht mehr im Mittelpunkt steht?
Schnegelsberg: deegree ist weiterhin ein wichtiger Teil unseres Portfolios und wir arbeiten nach wie vor als Mitglied des TMC im OSGeo-Projekt mit. Gleichzeitig verstehen wir uns als technologieoffen: Ob GeoServer, MapServer oder andere – wir binden diese Frameworks genauso selbstverständlich in gDI Stack ein. Entscheidend ist, dass unsere Kunden die Lösung erhalten, die am besten zu ihren Anforderungen bzw. dem bestehenden Framework passt.
Welche Rolle spielt Technologiekompetenz bei gDI Stack?
Schnegelsberg: Eine sehr große. Wir haben viel Erfahrung mit Container-Technologien und Cloud-Architekturen. Das macht gDI Stack hochskalierbar, (zukunfts-) sicher und einfach integrierbar in moderne IT-Landschaften. Kunden profitieren davon, dass ihre Geodateninfrastruktur leistungsfähig bleibt – egal, ob sie bestehende Komponenten weiter nutzen oder neue ergänzen möchten.
Was ist für Ihre Kunden der größte Vorteil?
Schnegelsberg: Es ist die Sicherheit, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Mit gDI Stack müssen Kunden nicht selbst abwägen, auf welches Karten-Framework sie setzen sollten – oder ob ihre vorhandene Lösung weiterhin genutzt werden kann. Diese Analyse übernehmen wir. Das Ergebnis ist eine offene, transparente und praxisbewährte Lösung, die langfristig tragfähig ist und sich flexibel anpasst. gDI Stack ist damit die smarte Kombination aus Beratung, Open-Source-Kompetenz und moderner Technologie – für Geodateninfrastrukturen, die einfach funktionieren.

