Insgesamt 45 Auszubildende aus den zwei Ausbildungsberufen Geomatik und Vermessungstechnik haben mit der Sommerprüfung 2025 ihre Berufsausbildung erfolgreich bestanden und bekamen am 25. Juli 2025 im Rahmen der Freisprechungsfeier im Schloss Biebrich der Landeshauptstadt Wiesbaden ihre Zeugnisse ausgehändigt. Ausgerichtet wurde die Feier vom Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG), das als „Zuständige Stelle“ hessenweit die Berufsausbildung in Geomatik und Vermessungstechnik koordiniert.
Die Berufsbilder Geomatik und Vermessungstechnik mögen einer breiten Öffentlichkeit vielleicht nicht so bekannt sein, aber für die Erfüllung wichtiger gesellschaftlicher Aufgaben sind sie unentbehrlich. Dies war der Grundtenor auf der diesjährigen Freisprechungsfeier. So sagte HLBG-Präsident Dr. Hansgerd Terlinden an die Absolventen gerichtet: „Egal, ob Sie zukünftig bei uns in der Öffentlichen Verwaltung die Landesvermessung, die Katasterverwaltung oder die Flurneuordnung unterstützen – die Welt braucht Sie. Und zwar nicht nur die behördliche, denn selbstverständlich können Sie auch in einem Architekturbüro für Bauplanung, in einem Vermessungsbüro oder einem Verlag für Straßen- und Wanderkarten arbeiten. Denn ohne qualitätsgesicherte Geobasisdaten geht es in der heutigen Zeit nicht.“ Udo Biefang, Referatsleiter für Geoinformation, Vermessung und Immobilienwertermittlung im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlicher Raum, ging sogar noch einen Schritt weiter. So betonte Biefang, der den Absolventen auch die Glückwünsche von Minister Kaweh Mansoori überbrachte, dass die Absolventen insbesondere auch bei den großen, gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit wie Landesverteidigung oder Klimawandel gebraucht werden. „Sie haben sich also nicht nur für einen spannenden und abwechslungsreichen Beruf entschieden, sondern auch für einen zukunftssicheren, der auf dem Arbeitsmarkt stark nachgefragt ist“, so Biefangs Fazit.

