iNovitas zeigt Lösungen von der Erfassung über das Datenmanagement bis zu KI-gestützten Analysen.
Die Digitalisierung im Infrastrukturmanagement schreitet voran, und die Anforderungen an Mobilität und Versorgung wachsen. Kommunen, Stadtwerke und Ingenieurbüros stehen vor der Aufgabe, ihre Infrastrukturen nicht nur zu erhalten, sondern effizient, zukunftsfähig und transparent zu verwalten und zu gestalten. Eine zentrale Herausforderung dabei: Die relevanten Daten stammen aus unterschiedlichen Quellen – vom Geoinformationssystem über Fachanwendungen bis hin zu unterschiedlichen Mobile Mapping Befahrungsdaten. Was bislang oft fehlte, ist die durchgängige Verbindung dieser Informationswelten.
Digitale Durchgängigkeit: Verbindung von unterschiedlichen Mobile Mapping Daten, Fachdaten und Systemen

Integration und Interaktion von infra3D mit Drittsystemen am Beispiel des Geometrieaustauschs. Foto: iNovitas AG
Das Schweizer Technologieunternehmen iNovitas legt ein besonderes Augenmerk auf digitale Durchgängigkeit: Mit infra3D stellt sie den digitalen Straßen- und Schienenraum zentral bereit, und ermöglicht eine nahtlose Integration in bestehende Systemlandschaften und Fachanwendungen. Die digitale Straße lässt sich flexibel mit anderen Datenwelten kombinieren, etwa mit 3D-Stadtmodellen, Lärmschutzmodellen oder Leitungskataster und weiteren Geoinformationen. Die Daten liegen dabei strukturiert und sofort nutzbar im Hintergrund vor und lassen sich über Schnittstellen systemübergreifend integrieren und nutzen. Effizientes Datenhandling schafft so einen gezielten und flexiblen Zugang zur digitalen Straße und Schiene – auch in Kombination mit weiteren Systemen und Datenquellen.
So lassen sich beispielsweise Objekte direkt aus der Straßenbild-Perspektive in infra3D erfassen, im WebGIS anpassen und parallel speichern. Auf diese Weise wird infra3D zu einem integralen Bestandteil der gewohnten Arbeitsumgebung und eröffnet neue, vernetzte Sichtweisen, die über den reinen Straßenraum hinausgehen.
Webinar mit Fokus KI
Im November 2025 bietet iNovitas ein Webinar zum Thema „Infrastruktur neu denken: Mit KI zum Erfolg“. Darin wird thematisiert, wie infra3D Applications digitale Zwillinge und KI-Technologien miteinander kombinieren, um Straßenräume präzise und effektiv KI-gestützte Analysen in infra3D am zu verwalten. Mehr Informationen
Dieser zukunftsfähige Ansatz wird begleitet von modernen Funktionen: von präzisen 3D-Messungen und Profilanalysen über die automatisierte Detektierung von Straßenobjekten bis hin zu KI-gestützten Anwendungen, etwa für Straßenzustand, Signalisation, Lärmschutz oder Verkehrssicherheit. Ergänzt durch das neue Design „NextGen“ rückt nicht nur die Funktionalität, sondern auch die Nutzerfreundlichkeit in den Vordergrund.
Daraus ergeben sich klare Vorteile in der Anwendung: Zum einen entsteht Effizienz durch den direkten Zugriff auf alle relevanten Daten ohne Systembrüche. Zudem wird Flexibilität gewährleistet, indem unterschiedliche Datenquellen, Geoinformations- und Straßenmanagementsysteme sowie Fachinformationen nahtlos gekoppelt werden können. Auch die Investitionssicherheit ist gegeben, da vorhandene Datenbestände weiterhin genutzt werden. Schließlich sorgt die Integration neuer Technologien und KI-Methoden für Zukunftssicherheit.
„Mit dieser innovativen Technologie spart die Stadtverwaltung Zeit und Kosten. Dank einer objektiven Datengrundlage können wir Dienststellen dabei unterstützen, ihre Infrastruktur effizient zu verwalten und nachhaltig zu planen“ unterstreicht Dr. Andrea Heilmaier, Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin der Stadt Nürnberg.

KI-gestützte Analysen in infra3D am zu verwalten. Beispiel von Straßenzustand, Verkehrsschildern und Schächten. Foto: iNovitas AG
Besonders praxisrelevant ist die herstellerunabhängige Integration von Mobile Mapping Daten: Befahrungsdaten verschiedener Erfassungssysteme können problemlos eingebunden werden. Bestehende Daten bleiben so langfristig nutzbar – unabhängig von Technologien oder Lieferanten. „Ein Viewer für alle Erfassungssysteme“ – dieses Motto prägt das Unternehmen seit Jahren. Viele Nutzende schätzen bereits diesen Ansatz und holen sich damit Flexibilität, Investitionssicherheit und effiziente Nutzung ins Haus.
„Wir sind begeistert, dass die Straßenbilddaten nun in der Stadtverwaltung vielseitig genutzt werden und das Interesse daran weiter steigt. Mit infra3D im 3D-Stadtmodell wurde eine durchgängige und intuitive Lösung möglich, die wir unabhängig von einem Mobile Mapping Dienstleister einsetzen können“, präzisiert Sarah Tesmer, Leiterin GeoInformation Bremen. So entwickelt sich infra3D zu einer Plattform, welche die digitale Infrastrukturplanung und -verwaltung umfassend unterstützt.

