Nexiga erweitert ihre frei zugänglichen Services um ein weiteres Modul: das Dashboard „Wärmebedarf in Deutschland“. Mit ihm macht das Unternehmen erstmals ausgewählte, hochgranulare Wärmedaten öffentlich. Die neue Plattform ermöglicht eine flächendeckende, datenbasierte Analyse des Heizwärme- und Warmwasserbedarfs auf Postleitzahl- und Gemeindeebene in Deutschland, was eine Grundlage für die strategische Wärmebedarfsplanung von Energieversorgern und Kommunen bilden kann.
Das Dashboard unterstützt den Einstieg bis hin zu gebäudescharfen Wärmedaten für die Energiewirtschaft. Nexiga hatte bereits eine Plattform zur Analyse von Strommarkt-Dynamiken eingeführt.
Zu den enthaltenen Kennzahlen zählen der Heizwärmebedarf pro Quadratmeter (kWh/m²a), der Gesamtwärmebedarf je Region, der Wärmebedarf pro Einwohner sowie die Anzahl beheizter Gebäude und Nutzflächen. Auf Postleitzahlenebene bietet es eine Übersicht über den Heiz- und Warmwasserbedarf und visualisiert zentrale Indikatoren wie Bevölkerung, Energiebedarf und beheizte Fläche in interaktiven Karten und Diagrammen. Ergänzend zeigt es Gebäudestrukturen nach Baualtersklassen, Energieträgern und Nutzungstypen.
Die Daten sind für eine intuitive Nutzung auf Gemeinde- und Postleitzahlebene aggregiert, basieren jedoch durchgängig auf gebäudescharfer Modellierung.
Die Berechnung des Wärmebedarfs erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Brennstoffinstitut (DBI). Grundlage ist hierbei die Norm DIN EN ISO 52016-1 zur energetischen Bewertung von Gebäuden.
