
Die VR-Simulation der geplanten Hängebrücke nutzt den Digitalen Zwilling der Stadt Wuppertal für eine realitätsgetreue Visualisierung.
Quelle: Stadt Wuppertal
In Wuppertal ist eine VR-Simulation entstanden, mit der Bürger*innen einer im Rahmen der Bundesgartenschau 2031 geplanten Hängebrücke schon heute virtuell begehen können. Die VR-Simulation steht kostenfrei im smart.lab im Wuppertaler Hauptbahnhof zur Verfügung. Zusätzlich wird sie im BUGA Lokal ab Anfang September, durch das Team der Bundesgartenschau Wuppertal betreut und für interessierte Besucher*innen geöffnet. Die Brücke zwischen Königshöhe und Kaiserhöhe ist eines der Herzstücke der BUGA 2031 in Wuppertal und wird mit 850 Meter Länge die längste Hängebrücke Europas sein.
Der DigiTal Zwilling ist eines von drei Kernprojekten in Wuppertals Smart City Strategie. Es wurde 2023 gestartet und bildet die reale Stadt, ihre Strukturen und Prozesse digital ab und ermöglicht so die Simulation von „Was-wäre-wenn“-Szenarien für eine nachhaltige und lebenswerte Stadtentwicklung.
Mithilfe von Geodaten der Stadtverwaltung und einer Drohnenbefliegung wurde die echte Welt im digitalen Raum abgebildet und durch die Konstruktion der zukünftigen Brücke ergänzt. Das geometrische Grundgerüst des Urbanen Digitalen Zwillings bildet die bereits bestehende Geodateninfrastruktur der Stadt Wuppertal. Als Datenquellen dienen hochauflösende Luftbilder sowie aus Laserscanning gewonnene 3D-Punktwolken. Außerdem erfasst die Stadt verschiedenste Objekte über terrestrische Vermessungsverfahren. Aus dem Digitalen Zwilling werden Fachzwillinge abgeleitet. Dies sind thematische Einheiten, die im Urbanen Digitalen Zwilling enthalten sind. Die Darstellung von relevanten Informationen ist auf das jeweilige Anwendungsszenario abgestimmt und wird durch den Nutzenden ausgewählt. In Wuppertal sind fünf Fachzwillinge definiert: Klimawandel und Anpassung, Nachhaltige Stadtentwicklung, ,Zukunftsfähige Mobilität, Parks und Grünanlagen sowie Urbane Resilienz.
DigiTal Zwilling soll bei der Planung und Entwicklung der Konzepte für die Bundesgartenschau helfen. Schon im Vorfeld können Effekte und Auswirkungen unterschiedlicher Varianten visualisiert und analysiert werden.

