Business Geomatics
  • Home
  • News
  • Aktuelle Schwerpunkte
    • INTERGEO 2026
    • XPlanung
    • Digitale Souveränität
    • Digitaler Zwilling
    • Fernerkundung
    • Mobile Mapping
    • 3D-Stadt Modelle
    • Kommunale Wärmeplanung
    • Location Intelligence
    • Geomarketing & Geodaten
    • Leitungsauskunft/Planauskunft
  • BG-Themenwelt
  • GeoFlash
  • Unternehmensspiegel
  • Archiv
  • Mediadaten
Business Geomatics
  • Home
  • News
  • Aktuelle Schwerpunkte
    • INTERGEO 2026
    • XPlanung
    • Digitale Souveränität
    • Digitaler Zwilling
    • Fernerkundung
    • Mobile Mapping
    • 3D-Stadt Modelle
    • Kommunale Wärmeplanung
    • Location Intelligence
    • Geomarketing & Geodaten
    • Leitungsauskunft/Planauskunft
  • BG-Themenwelt
  • GeoFlash
  • Unternehmensspiegel
  • Archiv
  • Mediadaten
Home » Natur & Umwelt » Baden-Württemberg: Historische Tiefstwerte bei Grundwasser

Home » Natur & Umwelt » Baden-Württemberg: Historische Tiefstwerte bei Grundwasser

Baden-Württemberg: Historische Tiefstwerte bei Grundwasser

  • 26. Okt. 2026

Die anhaltende Trockenheit verschärft die Grundwassersituation in Baden-Württemberg weiter. Ende September liegen die Grundwasserstände und Quellschüttungen landesweit auf sehr niedrigem Niveau und gehen weiterhin zurück. An 61 Prozent der Messstellen liegen die Werte inzwischen unterhalb des Normalbereichs. An jeder dritten Messstelle werden die bisherigen September-Niedrigstwerte der vergangenen 30 Jahre unterschritten, an jeder fünften sogar die bisherigen historischen Niedrigstwerte. Besonders betroffen sind die Schwäbische Alb, der Hochschwarzwald und Oberschwaben.

„Die Auswirkungen der Trockenheit reichen inzwischen bis tief in den Boden. Selbst ergiebigere Niederschläge würden deshalb nicht unmittelbar dem Grundwasser zugutekommen. Zunächst muss sich der ausgetrocknete Bodenwasserspeicher zumindest teilweise wieder auffüllen“, beschreibt Dr. Ulrich Maurer, Präsident der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW), die Lage.

Seit dem Frühjahr geht es landesweit abwärts

Die Grundwasserstände und Quellschüttungen gehen seit dem Frühjahr in allen Landesteilen zurück. Seit März hat die Grundwasserneubildung stark abgenommen. Eine Versickerung in tiefere Bodenschichten wurde an den Lysimeterstationen zuletzt im Juni beobachtet.

Die Situation hat sich zuletzt weiter zugespitzt: Anfang September wurden an rund 15 Prozent der Messstellen die bisherigen Niedrigwasserstände unterschritten, Ende September beträgt dieser Anteil bereits 20 Prozent.

Schwäbische Alb: ausgeprägtes Niedrigwasser nun auch im tiefen Karst

Besonders angespannt ist die Situation im Karst der Schwäbischen Alb. Die Quellen reagieren vergleichsweise schnell auf ausbleibende Niederschläge, entsprechend gingen die Quellschüttungen bereits im Sommer deutlich zurück. Bei den Grundwasserständen im tiefen Karst setzte der Rückgang dagegen verzögert ein. Inzwischen werden jedoch auch dort Tiefstände verzeichnet. Ende September bewegten sich die Grundwasserstände in dieser Region an zahlreichen Messstellen im Bereich der historischen Niedrigstwerte.

So ist beispielsweise die Situation an der Gallusquelle in Veringenstadt seit drei Monaten besonders angespannt. Sie führt seit Juli dauerhaft Niedrigwasser, ohne dass sich eine Entspannung abzeichnet. Selbst Quellen mit größeren Einzugsgebieten wie die Wimsener Aach oder der Blautopf, die erfahrungsgemäß moderater auf Trockenphasen reagieren, weisen Anfang Oktober sehr niedrige Quellschüttungen auf.
Hochschwarzwald: Quellwasserversorgung besonders im Blick

Auch im Hochschwarzwald werden an zahlreichen Messstellen außergewöhnlich niedrige Grundwasserstände und Quellschüttungen beobachtet. Besondere Aufmerksamkeit gilt dort ebenfalls der Quellwasserversorgung. Während für Baden-Württemberg insgesamt keine großräumigen Engpässe in der öffentlichen Wasserversorgung erwartet werden, sind in Gebieten, die überwiegend mit Quellwasser versorgt werden, weiterhin lokale Engpässe möglich. Im Sommer wurde aus einzelnen Gemeinden bereits über Engpässe in der örtlichen Wasserversorgung berichtet. So wurde in Buchenbach und Kirchzarten (beide im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) aufgrund rückläufiger Quellwassermengen die Verwendung von Trinkwasser zeitweise eingeschränkt. In Lauf im Schwarzwald (Ortenaukreis) wurde zusätzlich Wasser von außerhalb bezogen.

Oberschwaben: Historische Niedrigstwerte besonders häufig

In Oberschwaben zeigte sich die Trockenheit im Grundwasser besonders früh. Im Frühjahr wurden im Südosten Baden-Württembergs bereits zahlreiche niedrige Grundwasserstände beobachtet. Im Verlauf des Sommers verschärfte sich die Situation weiter. Ende September gehören Teile Oberschwabens zu den Regionen, in denen die bisherigen historischen Niedrigstwerte besonders häufig unterschritten werden.
Erholung des Grundwassers braucht Zeit

Eine nachhaltige Entspannung ist kurzfristig nicht zu erwarten. Nach der langen Trockenperiode müssen Niederschläge zunächst den ausgetrockneten Bodenwasserspeicher wieder auffüllen, bevor Wasser in tiefere Bodenschichten sickern und zur Grundwasserneubildung beitragen kann. Starkregen hilft dabei nur begrenzt, da ein größerer Teil oberflächlich abfließen kann. Günstiger sind länger anhaltende Niederschläge.

Auch die Jahreszeit spielt eine wichtige Rolle. Im Winter kann ein deutlich größerer Anteil des Niederschlags versickern als im Sommer, da bei niedrigeren Temperaturen weniger Wasser verdunstet und die Vegetation dem Boden weniger Wasser entnimmt. Im Sommer wird dagegen ein großer Teil des Niederschlags durch Verdunstung und Pflanzenverbrauch aufgezehrt.
„Selbst bei feuchter Witterung läuft die Grundwasserneubildung deshalb erst mit Verzögerung wieder an. Ob dies bereits im Oktober geschieht, ist derzeit offen. Zunächst ist mit weiter sinkenden Grundwasserständen und Quellschüttungen zu rechnen. Damit dürfte auch die Zahl der Messstellen mit historisch niedrigen Werten weiter steigen“, so Maurer.

 

Trockenheit im Boden

Aufgrund des sehr trockenen Witterungsverlaufs in den vergangenen Monaten sind die Böden ausgesprochen trocken. Dies zeigt der berechnete Trockenheitsindex nach WaBoA (2007). Er beschreibt die Anzahl der Tage mit einer geringen Füllung des Bodenwasserspeichers von weniger als 30 Prozent der nutzbaren Feldkapazität (TrIndex30). In den zurückliegenden fünf Sommermonaten erreichte der TrIndex30 im landesweiten Mittel rund 120 von insgesamt 153 Tagen. Im 30-jährigen Mittel (1991–2020) sind es in diesem Zeitraum lediglich 47 Tage.
Grundwasserstände und Quellschüttungen – Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg

 

Diesen Artikel teilen:
Facebook
Twitter
LinkedIn
XING
WhatsApp
Email

Mehr zum Thema Natur & Umwelt

SLF-Projekt: Neue Karte für Schatten in der Schweiz

22. Juni 2026

Dritte Runde für GRACE

19. März 2024

Smarte Landwirtschaft: Wie biologische Vielfalt politisch gefördert werden kann

19. Januar 2023

Archive

  • Oktober 2026
  • September 2026
  • August 2026
  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • April 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016

Kategorien

  • 3D Punktwolke
  • 3D-GDI
  • 3D-Laserscanning
  • 3D-Stadt Modelle
  • Advertorial
  • Agrarwirtschaft
  • Asset Management
  • Bathymetrie
  • Baumkataster
  • BIM
  • BIM im Tiefbau
  • Copernicus
  • Corona aktuell
  • Digitale Souveränität
  • Digitaler Zwilling
  • E-Mobilität
  • exclude-home
  • Fernerkundung
  • Forschung & Entwicklung
  • Friedhof- & Grünflächenkataster
  • Gaussian Splatting
  • Geomarketing & Geodaten
  • GIS
  • GNSS
  • Hausanschluss
  • Hochwassermanagement
  • Indoor Navigation
  • INTERGEO 2022
  • INTERGEO 2023
  • INTERGEO 2024
  • INTERGEO 2025
  • INTERGEO 2026
  • InVeKoS
  • JobFlash
  • Kanalmanagement
  • Katasteranwendungen
  • Katastrophenschutz
  • Kommunale Wärmeplanung
  • Kommunales GIS
  • Künstliche Intelligenz
  • Laserscanning
  • Leitungsauskunft/Planauskunft
  • Location Intelligence
  • Luftbilder
  • Mobile GIS
  • Mobile Mapping
  • Monitoring
  • Natur & Umwelt
  • Netzanschluss
  • News
  • Photogrammetrie
  • Smallworld
  • Smart City
  • Smart Energy
  • Solarpotenzialanalyse
  • Starkregen
  • Straßen- & Geoinformation
  • Straßendatenerfassung & Straßenerhaltung
  • Straßenplanung
  • Telematik & Navigation
  • Thermografie
  • Thermographie
  • toppost
  • UAV/UAS
  • Ukraine
  • Unternehmen & Märkte
  • Urbane Sturzfluten
  • Verkehr
  • Vermessung
  • Virtual & Augmented Reality
  • Wald & Forst
  • Wasser/Abwasser/Kanalmanagement
  • Werks- und Liegenschaftsverwaltung
  • Wetterdaten
  • XPlanung
Copyright © sig Media GmbH
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
    • Kontakt
    • Impressum