Business Geomatics
  • Home
  • News
  • Aktuelle Schwerpunkte
    • INTERGEO 2025
    • Kommunale Wärmeplanung
    • XPlanung
    • Location Intelligence
    • Geomarketing & Geodaten
    • Mobile Mapping
    • Thermographie
    • Fernerkundung
    • Gaussian Splatting
    • Leitungsauskunft/Planauskunft
    • Digitaler Zwilling
  • BG-Themenwelt
  • GeoFlash
  • Unternehmensspiegel
  • Archiv
  • Mediadaten
Business Geomatics
  • Home
  • News
  • Aktuelle Schwerpunkte
    • INTERGEO 2025
    • Kommunale Wärmeplanung
    • XPlanung
    • Location Intelligence
    • Geomarketing & Geodaten
    • Mobile Mapping
    • Thermographie
    • Fernerkundung
    • Gaussian Splatting
    • Leitungsauskunft/Planauskunft
    • Digitaler Zwilling
  • BG-Themenwelt
  • GeoFlash
  • Unternehmensspiegel
  • Archiv
  • Mediadaten
Home » Starkregen » Starkregenereignisse auf Basis von FloodArea bewerten

Home » Starkregen » Starkregenereignisse auf Basis von FloodArea bewerten

Starkregenereignisse auf Basis von FloodArea bewerten

  • 08. Juli. 2021

Das Großherzogtum Luxemburg hat eine Starkregengefahrenkarte erstellt und veröffentlicht. Ziel ist es, den Gemeinden ein Tool an die Hand zu geben, mit dessen Hilfe sie Gefahren von Starkregenereignissen erkennen und bewerten können. Basis der Karte ist das FloodArea-Modell der Geomer GmbH.

Die Starkregengefahren- und Risikokarte ist für Jedermann im Geoportal Luxemburgs einsehbar. Dafür muss lediglich das Portal unter www.map.geoportail.lu aufgerufen und anschließend das Hochwasser-Thema ausgewählt werden. Bild: Geoportal Luxemburg, abrufbar unter https://map.geoportail.lu

Die Grafschaft Luxemburg wurde in den Jahren 2016 und 2018 von heftigen Starkregenereignissen heimgesucht. Vor diesem Hintergrund veröffentlichte die luxemburgische Wasserwirtschaftsverwaltung im Mai 2021 Starkregengefahren- und Risikokarten, die dabei helfen sollen, die Gefahren und Risiken von solchen Wetterkatastrophen zu erkennen und in der Folge zu reduzieren. Die Karten sind dafür über das luxemburgische Geoportal abrufbar.

Hochwasserrisikomanagementplan

„Seit 2017 hat das Wasserwirtschaftsamt mehrere Maßnahmen umgesetzt sowie einige langfristige Projekte eingeleitet“, erklärt Christine Bastian, Leiterin der Abteilung Hydrologie bei der Wasserwirtschaftsverwaltung. „Eines dieser Projekte ist die Umsetzung einer nationalen Starkregenrisikomanagement-Strategie, welche ein Dokument zur bestmöglichen Bewältigung und dem nachhaltigen Umgang mit dem Risiko erstellen soll.“ Die Starkregenrisikomanagementstrategie wird als Teil des zweiten Hochwasserrisikomanagementplans Mitte des Jahres veröffentlicht werden.

Wesentlicher Bestandteil dieser Risikomanagementstrategie ist die Erstellung von starkregenrelevanten Datensätzen. „Diese Datensätze sollen jeder Gemeinde die Werkzeuge und Möglichkeiten bieten, mit einfachen Mitteln ihr Starkregenrisiko selbst einschätzen zu können, etwaigen Handlungsbedarf zu erkennen und Starkregenvorsorge zu planen“, betont Claude Meisch, zuständig für den Bereich Starkregen bei der Wasserwirtschaftsverwaltung. „Ein zentrales Element hierbei sind Starkregengefahren- und Risikokarten, welche die Gefahr des Oberflächenabflusses anhand Überflutungstiefe und Fließgeschwindigkeit aufzeigen.“ Dabei ist klar: Das Schadenspotenzial von Starkregen­ereignissen ist räumlich nicht auf die Nähe von Flüssen begrenzt – wie dies beim etwa beim Flusshochwasser der Fall ist. „Bei einem Starkregenereignis befinden sich Gefahrenhotspots häufig in Talwegen und an kleinen, oft unscheinbaren Gräben und Bächen“, führt Meisch aus.

Basis des in Luxemburg entwickelten Starkregengefahren-Werkzeugs ist das Modell „FloodArea“ der Geomer GmbH. Federführend im Projekt war das Ingenieurbüro EEPI Luxemburg. Das FloodArea-Modell von Geomer wird deutschlandweit eingesetzt und koppelt eine Niederschlag-Abfluss-Modellierung an die 2D-Simulation des Oberflächenabflusses. Der in FloodArea implementierte Ansatz ist im wesentlichen Sinne eine vereinfachte zweidimensionale hydraulische Modellierung und wurde für die Berechnung von Überschwemmungsbereichen entwickelt. Auf diese Weise gibt das Modell neben der Fließtiefe und der Fließgeschwindigkeit auch die Fließrichtung für definierte Zeitabschnitte aus. Dafür wurde bei der räumlichen Abdeckung eine Rasterbreite von 2×2 Metern gewählt, da dies „einen optimalen Kompromiss zwischen Rechenaufwand, Datenverfügbarkeit und Präzision darstellt“, so Meisch.

Grundlage: Hundertjähriges Starkregenereignis

Die daraus resultierende Gefahrenkarte informiert anhand einer Matrix über die potenzielle Gefahr aus Ausdehnung, Tiefe und Geschwindigkeit der Abflüsse und Überschwemmungen während eines Starkregenereignisses. Als Grundlage nahmen die Projektpartner ein „Hundertjähriges Starkregenereignis“ mit einer Dauer von einer Stunde an. Im Verlauf des Projekts wurde dann schnell klar: Oberflächenabflussberechnungen für die gesamte Landesfläche sind außerordentlich rechenintensiv und bedürfen einer Vielzahl an Daten.

Nichtsdestotrotz fehlen kleinere Strukturen in den Eingangsdaten, wie zum Beispiel Durchlässe oder Mauern, welche jedoch einen starken Einfluss auf das Abflussgeschehen haben, das Wasser umlenken und Gefahrensituationen verändern. „Aus diesem Grund haben wir uns in einer Plausibilisierungsphase an die Gemeinden gewandt, um diese mit ihrer genauen Ortskenntnis zu beteiligen – und in der Folge möglichst genaue Karten berechnen zu können“, berichtet Christine Bastian. „Mithilfe der Gefahrenkarten wird nun erkennbar, wo in einer Gemeinde konkrete Gefahren und Risiken im Falle eines Starkregens entstehen könnten. Zumal die Gemeinden auf dieser Grundlage die potenziellen Gefahren von Starkregenereignissen selbst einschätzen und bewerten können.“ Auf diese Weise sollen Schäden verringert und Schutzmaßnahmen geplant werden. Darüber hinaus informiert die Risikokarte über die potenziell betroffene Landnutzung und den darauf stattfindenden wirtschaftlichen Aktivitäten sowie sensible Orte und Gebäude. Aus der Überschneidung der Gefahr mit der dort herrschenden Vulnerabilität erhält man schnell einen Eindruck über das tatsächliche Risiko und den damit verbundenen Handlungsbedarf. (jr)

www.gouvernement.lu

Diesen Artikel teilen:
Facebook
Twitter
LinkedIn
XING
WhatsApp
Email

Archive

  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016

Kategorien

  • 3D Punktwolke
  • 3D-GDI
  • 3D-Laserscanning
  • 3D-Stadt Modelle
  • Advertorial
  • Agrarwirtschaft
  • Asset Management
  • Bathymetrie
  • Baumkataster
  • BIM
  • BIM im Tiefbau
  • Copernicus
  • Corona aktuell
  • Digitaler Zwilling
  • E-Mobilität
  • exclude-home
  • Fernerkundung
  • Forschung & Entwicklung
  • Friedhof- & Grünflächenkataster
  • Gaussian Splatting
  • Geomarketing & Geodaten
  • GIS
  • GNSS
  • Hausanschluss
  • Hochwassermanagement
  • Indoor Navigation
  • INTERGEO 2022
  • INTERGEO 2023
  • INTERGEO 2024
  • INTERGEO 2025
  • InVeKoS
  • JobFlash
  • Kanalmanagement
  • Katasteranwendungen
  • Katastrophenschutz
  • Kommunale Wärmeplanung
  • Kommunales GIS
  • Künstliche Intelligenz
  • Laserscanning
  • Leitungsauskunft/Planauskunft
  • Location Intelligence
  • Luftbilder
  • Mobile GIS
  • Mobile Mapping
  • Monitoring
  • Natur & Umwelt
  • Netzanschluss
  • News
  • Photogrammetrie
  • Smallworld
  • Smart City
  • Smart Energy
  • Solarpotenzialanalyse
  • Starkregen
  • Straßen- & Geoinformation
  • Straßendatenerfassung & Straßenerhaltung
  • Straßenplanung
  • Telematik & Navigation
  • Thermografie
  • Thermographie
  • toppost
  • UAV/UAS
  • Ukraine
  • Unternehmen & Märkte
  • Urbane Sturzfluten
  • Verkehr
  • Vermessung
  • Virtual & Augmented Reality
  • Wald & Forst
  • Wasser/Abwasser/Kanalmanagement
  • Werks- und Liegenschaftsverwaltung
  • Wetterdaten
  • XPlanung
Copyright © sig Media GmbH & Co. KG
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
    • Kontakt
    • Impressum